Cultural Orientation Camp

Die Zeit vergeht, zwei Monate meines Auslandaufenthaltes sind bereits um.
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Dieses Wochenende hatte ich endlich die Möglichkeit, mal wieder andere AFSer zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Ich fand es wirklich interessant, die Erfahrungen der anderen Leute zu hören, und natürlich war es auch schön, meine deutschen Freunde mal wiederzutreffen und mit ihnen Deutsch zu sprechen. Ich habe festgestellt, dass sich viele Erfahrungen mit den meinen gar nicht so stark gedeckt haben. Der Hauptunterschied war die Kommunikation: die läuft nämlich in Thailand, wie manche sicher wissen, eher indirekt, denn Thailand ist eine beziehungsorientierte Kultur. Wenn man etwas klärt, läuft das oft über eine dritte Person, denn man sagt Leuten nicht immer gerne ins Gesicht. wenn einem etwas nicht passt. Das geschieht meiner Vermutung nach, um Streitigkeiten zu vermeiden. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich aus meinen persönlichen Erfahrungen die Probleme, die viele Austauschschüler damit haben, nicht nachvollziehen kann. Zumindest für das Lösen von sozialen Konflikten finde ich diese Art der Kommunikation wesentlich angenehmer, zumal Thais es nicht zeigen, wenn sie sich verletzt fühlen. Wenn man jemanden verletzt, kriegt man das oft nur über eine dritte Person mit. Aber ich finde das gut, weil es eben hitzige Konflikte vermeidet. Allerdings muss man auch ein gutes Gespür dafür entwickeln, wann etwas nicht in Ordnung ist. Wie man solche „red flags“ erkennt, wurde uns auf dem Camp auch beigebracht. Die Kehrseite dieser Kommunikation ist, dass es beim Organisieren von Dingen eben auch so läuft. Da ist mir die deutsche Ordnung und Gründlichkeit dann doch lieber.
Und über Visumsangelegenheiten wurden wir auch informiert. Selbige gehörten auch zu meinen größeren Ängsten, denn wenn man ohne gültiges Visum in Thailand ist, kann es sehr schnell sehr unangenehm werden. Aber ich habe mein Visum zum Glück verlängert gekriegt, ebenso die 90-days-notification. Ein Hoch auf die Bürokratie.
Aber das COC ist nicht nur in Bezug auf Thailand eine interkulturelle Erfahrung, den man trifft ja viele Leute aus vielen verschiedenen Ländern. Ich zum Beispiel habe mich mit einer Spanierin unterhalten, teils um mein Spanisch ein bisschen aufzufrischen (mein Akzent ist grauenhaft) aber sie hat mir auch einige interessante Sachen über die spanische Kultur erzählt, die so ein Mittelding zwischen Beziehungskultur und Leistungskultur ist. Außerdem fand sie es komisch, dass deutsche in öffentlichen Bussen nicht miteinander sprechen.
Wir haben auch Thai Boxing, etwas Thai Cooking und Thai Dancing gemacht. Normalerweise tanze ich ueberhaupt nicht gerne und wenn, dann nur absichtlich unprofessionell, aber Thaitanzen macht echt Spass.Er besteht aus einfachen Bewegungen, die trotzdem schoen aussehen. Und Look Choup, ein Thai Dessert haben wir gemacht.
Bleibt dran, den beim nächsten Blog geht’s ums Essen ;).
Bis bald, eure Liv Marit

If you speak English well, go here very schnell ;
Time goes on and already two months of my abroad stay are over.
This weekend I finally had the opportunity to meet other AFS exchange students beside the ones in my school. It was really interesting for me to hear the other people’s experience, and of course it was really nice to meet my German friends again and to talk German to them. I realized that a lot of experiences were similar, but not as mine. The main difference was the way of communicating: this works in Thailand, as some of you might know, indirect, because Thailand is a relationship-orientated culture. If you have to speak about something it works about a third person really often, because Thai prefer not to tell somebody directly in the face if he is doing something wrong. I personally suggest this is to prevent arguments. I cannot really relate to the problems some exchange students have with this way of communication. But they night have had more extreme experiences with that than me. At least for solving social problems I really prefer this way of communicating, as Thai people do not show when they are hurt. If you did (unintentionally) like that you might get to know about a third person. But I like it that way because I think it prevents emotional conflicts. But you also have to develop an instinct to know if something is not ok, because there will not always be a third person. We also learned how to recognize those „red flags“. The downside of indirect communication is that sometimes it is used for organizing things as well. For that, I prefer the German way.
We were informed about our visa as well. That belonged to my bigger fears, because if you do an overstay you will have a very big problem very soon. But today I extended my visa and did my 90-days-notification, and everything worked well. Long live the bureaucracy… Long, but not forever.
But the COC is not only a cultural experience according to Thailand, as you meet many people from all over the world. I talked to a Spanish girl, partly to brush up my Spanish (my accent is horrible), but she told me interesting things about the Spanish culture as well. And she found it strange that Germans do not talk to each other in public busses.
Furthermore, we learned about Thai boxing, which I have already tried in school, Thai dessert and Thai dancing. Usually, I do not like to dance, but Thai dancing has really easy moves and yet looks beautiful. I really love it.
Stay tuned, because my next blog will be about food 😉
See you soon, Liv Marit


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