Meine Schule in Thailand – My School in Thailand

Sawat-dii-kha liebe Deutschländer 😉

For the English-speaking folks: scroll down, please

In diesem Beitrag wird es um die Schule gehen. Dieses Thema wird wahrscheinlich noch des Öfteren auftauchen, denn es ist zu vielfältig, als dass man es in einem Artikel beschreiben könnte. Und mir werden sicher in den nächsten Wochen noch weitere Unterschiede auffallen.

Am Montag konnte ich endlich meine Einführungsrede halten, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt bereits zwei Wochen in der Schule war. Trotz jahrelanger Theatererfahrung war ich ein bisschen nervös, als ich meine anderthalbminütige Rede (wenn auch mit Skript) auf Thai vorgetragen habe. Die Schüler waren relativ laut, wie aufmerksam sie waren und ob man verstanden hat, was ich sagen wollte, kann ich im Nachhinein nicht abschätzen. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, eine Rede in einer mir fremden Sprache zu halten und teilweise nicht ganz genau zu wissen, was man gerade eigentlich sagt. An dieser Stelle Dankeschön an meine Thailehrerin, die mir bei der Rede geholfen hat 🙂 .

Neben mir haben sich noch drei weitere Austauschschülerinnnen vorgestellt. Sie kommen alle aus Italien, wie übrigens die meisten Austauschschüler in Thailand. Wir haben alle von der Direktorin persönlich ein Stofftier und einen Blumenstrauß geschenkt bekommen. Das fand ich sehr schön.

Meine thailändische Schule unterscheidet sich von meiner deutschen Schule in sehr vielen Dingen. Zum Beispiel in der Größe: 2000 Schüler gehen hier zur Schule. Während in Deutschland die größte Schule (für Schüler, keine Berufsschulen)  von ca. 2500 Schülern und meine eigene von 800 besucht wird, ist meine thailändische Schule von normaler Größe für dieses Land. Man merkt aber sehr oft gar nicht, dass man an einer großen Schule ist, da zum Beispiel Mittagspausen versetzt stattfinden. Allerdings fällt man als Farang (Westler) natürlich sehr auf, und so geschieht es oft, dass einem fremde Schülerinnen, zuweilen auch Lehrer zuwinken, mich begrüßen, fragen wie es mir geht und woher ich komme. Es ist für mich sehr ungewohnt, neben den anderen Austausschülerinnen plötzlich die einzige offensichtliche Ausländerin zu sein. Als an meiner deutschen Schule eine Mexikanerin ein Austauschjahr gemacht hat, fiel sie beinahe überhaupt nicht auf, weil wir so viele Schüler mit Migrationshintergrund haben.

An meiner thailändischen Schule sind dafür, weil es eine teilweise englischsprachige Schule ist, viele ausländische Lehrer, zum Beispiel von den Philippinen oder aus Großbritannien. So kann ich mich auch noch mit einigen englischen Muttersprachlern unterhalten, was ich sehr gerne tue.

Auf dem Foto seht ihr meine Austauschmitschülerinnen, unsere Lehrer und zwischen uns die Direktorin. Sehr adrett sehen wir in Uniform aus, nicht wahr? 😉

Bleibt dran und bleibt gesund

Ich tu bald wieder neues kund

Eure Liv Marit

Sawat-dee-kha, English-speaking folks! 🙂  You may start to read here:

The topic of this blog entry is going to be my school. I will probably write about this more often, since there are too many differences to write in a single blog entry. And I will surely see more differences in the upcoming weeks.

This Monday, I could finally hold my introduction speech, although I have been in school already two weeks at this point of time. In spite of a lot of drama experience, I was a little nervous while holding my speech in Thai (although I had a script). The students were a little loud, and now, looking backwards, I cannot assess how much they listened and if it was understandable what I said. Anyway, I think it was really funny to hold a speech in a foreign language and sometimes not even knowing what exactly I am saying in the moment… At this point I want to say thank you to my Thai teacher who helped me with the speech.

Besides me, there are three other exchange students in my school; all of them are from Italy, as the  majority of exchange students in Thailand.  All of us got a bunch of flowers and a cuddly toy from the principal, which I found very cute. 🙂

As I said, my Thai school distinguishes in many things from my German school: for example the size: 2000 student visit my Thai school. While the biggest school in Germany (for students under 18) has about 2500 students (my own has only 800), my Thai school has for Thai circumstances a normal or even rather small size. But many times, you do not realize that you are at a big school, because e.g. lunch breaks take place in different periods for different classes.

But you really stand out as a Farang (western person), and therefore it happens quite often that students or even teachers who I do not know wave to me, say hello, ask how I am and about my origin. It is very new and strange for me to suddenly be the only obvious foreigner at my school, besides the other three exchange students. A Mexican girl was an exchange student at my German school last year, and she almost did not stand out at all, since we have so many students with a migrant background.

In my Thai school, we have some of foreign teachers instead, because it is a bilingual school. The teachers come e.g. from the Philippines or from the UK. So I can speak with English native speakers as well, which I like to do.

On the foto you can see us, the exchange students, all teachers who teach us and the principal in the middle. We look very neat in our uniforms, don’t we? 😉

Stay tuned… Yours, Liv Marit

 


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