Unglaublich schöner Start in Auslandsjahr

Hey,

ich bin jetzt schon seit einer Woche in Irland und ich wollte euch, bevor ich richtig mit meinen Erfahrungen hier beginne noch erzählen, wie mein Arrival Camp in London war.

Also am Mittwoch den 24.08.16 starte ich mit einer Stunde Verspätung um 11 Uhr in Frankfurt. Es war mein erster Flug und ihr könnt euch gar nicht vorstellen welche Gefühle in dem Moment über mich herein brachen. Erst die Verabschiedung von meinen Eltern und Schwestern, die mit zum Flughafen gekommen waren. Was sich aber gar nicht so schlimm gestaltete wie ich erwartet hatte. Ich spürte in diesem Moment, wie sehr mich meine Familie liebt und diese Liebe auch bis nach Irland und weit darüber hinaus reichen wird. Es ist ein wirklich starkes Gefühl, dass ich immer noch in mir trage und es mich Tag und Nacht umgibt.

Nach der Verabschiedung musste ich auf meine erste Sicherheitskontrolle am Flughafen konzentrieren. Als wir dann endlich im Flugzeug saßen und nach gefühlten Stunden auch endlich losflogen. Breitete sich ein warmes Gefühl in mir aus, ich wusste meine Familie würde immer für mich da sein und ich würde niemals tiefer fallen als in ihren Airback. Mir war klar, dass ich positive und negative Erfahrungen machen würde, aber ich gut darauf vorbereitet  war, was ich meiner Familie und AFS zu verdanken hatte.

Mit dem Gefühl von Geborgenheit und Abenteuerlust startete ich also. Es war eine einmalige und wunderschöne Erfahrung.

In London gelandet, sammelten wir alle Koffer ein und InterStudies hieß uns wilkommen. Nach unserer Ankunft hatten wir den Tag frei und wir genossen ihn, schlenderten an der Themse entlang und bummelten durch die Souveniershops. Am nächsten Tag begann unsere Tour durch London, begleitet von Sonnenschein und 30 Grad, klapperten wir den ganzen morgen bekannte Sehenswürdigkeiten ab. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Schiff nach Greenwich, wo wir den Nachmittag auf dem Greenwich Markt verbrachten.

Der dritte Tag eröffneten wir mit einem Workshop und dann ging es auch schon mit der Underground zum Camden Markt, der einer meiner absoluten Highlights war. So viele wunderschöne Läden reihten sich aneinander und endeten schließlich auf einem kleinen aber sehr feinen Markt. Dort aß ich meine ersten Fish & Chips mit viel Essig, so wie sich das gehört… ich hatte aber den ganzen Tag etwas davon und konnte mir nicht vorstellen jemals wieder etwas zu essen. Nachdem wir alle unser Taschengeld ausgegeben hatten, fuhren wir zur Oxford Street, wo ich mich mit ein paar anderen Entschloss ins British Museum zu gehen. Was ich dazu sagen kann, es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe noch nie so viele atemberaubende Dinge auf einmal gesehen und ich kam aus der Schnappatmung erst wieder raus, als wir uns später in einem kleinen Café einen Eistee holten. Es war einer der besten Tage in meinem Leben und ich hoffe ich werde immer wieder durch Fotos oder Tagebuch einträge in ihn eintauchen können.

Am vierten Tag schauten wir uns London aus der Sicht des London Eyes an. Es war wirklich schön aber konnte den vorherigen Tag nicht topen.

Sonntag machten wir uns dann auf den Weg zu unseren Gastfamilien. Ich flog von London mit den anderen Austauschschülern, die ihr Jahr in Irland verbringen nach Dublin. Wo wir auch mit drei Stunden Verspätung ankamen, aber dadurch unseren Bus nach Cork verpasst hatten. Aber durch die Hilfe eines super netten Irens konnten wir direkt den nächsten Bus nach Cork nehmen. In Cork angekommen, wurde ich auch schon 5 Minuten später herzlichst von meiner Gastfamilie begrüßt, mit denen ich dann nach Hause fuhr. Dort angekommen konnte ich nicht länger als 15 Minuten die Augen offen halten und kroch in mein super weiches neues Bett. Es war zu dem Zeitpunkt auch schon 0 Uhr.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, dürft ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.

Liebe Grüße

Mia


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