Finale

Hi alle zusammen,

Neuer Blog Eintrag tadaaa:)

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage die mir hier bleiben und in letzter Zeit ist mir immer mehr bewusst geworden, wie sehr es sich gelohnt hat für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Mal abgesehen davon, dass mein Spanisch jetzt echt gut ist und ich sogar schon ein paar mal auf spanisch geträumt habe, bin ich auch mega selbstbewusst und auch erwachsen geworden. Ich hätte nicht gedacht, dass das mit dem Selbstbewusstsein so doll ist !! Außerdem bin ich viel lässiger und entspannter geworden und hab gelernt das Leben mehr zu genießen. Auch sehe ich Probleme nicht mehr als schlimm an sondern ja.. Ein Problem ist halt ein Problem. Aber mehr auch nicht. Generell hab ich auch mehr Lebensfreude bekommen und bleibe cool auch wenn irgendwas total schlecht läuft.

Ich bin, muss ich sagen, echt stolz auf mich, dass ich es fast geschafft habe.

An alle, die die Möglichkeit haben ein Auslandsjahr zu machen: Macht es! Es ist echt geil und lohnt sich mega. Ich habe auch einige Probleme hier gehabt, war sauer und traurig, aber das gehört auch zu einem Austauschjahr dazu und genau das ist es, was einen stärker macht und weiterentwickelt. Ich hab mich rausgekämpft und jetzt gehts mir super.

Auf der anderen Seite wird mir bewusst, dass in einigen Tagen das alles hier weg ist. Das es eine einmalige Zeit, eine einzigartige und unglaubliche Erfahrung war und mir mehr gebracht hat, als zehn Jahre in Deutschland. Ich habe Freunde von überall gefunden, mit denen ich mich mega gut verstehe. Freunde aus Deutschland, die einfach der hammer sind und die ich sonst nie kennengelernt hätte, Freunde aus Österreich, der Schweiz, Italien, Norwegen und Thailand. Freunde aus aller Welt.
Ich habe mega viel erlebt und Dinge gemacht, die ich in Deutschland nie hätte machen können. Ich habe reiten und surfen gelernt, war an den schönsten Traumstränden und tief im Dschungel, bei den Eingeborenen Panamas und auch im modernen Panama City.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich mich einfach unfassbar arg auf Deutschland freue. Auf meine Familie und meine besten Freunde. Auf meine Kultur und mein Land. Und natürlich darauf, dass es jeden Tag etwas Anderes zu essen gibt. Das wird cool 🙂

Endlich wieder Leute, die mich richtig verstehen und auch dieselbe Denkweise haben wie ich. Leute, die nicht der Ansicht sind, dass eine Grippe den Weltuntergang bedeutet, Leute die 200 Meter ebenso wie ich in 3 Minuten zurücklegen und nicht in 2 Stunden und Leute, die den Rand vom Toast mitessen und ihn nicht abschneiden, weil sie der Meinung sind er sei „giftig“. Jaa.. Die panameños sind schon öfters sehr komisch drauf. Wenn man beispielsweise nach dem Weg fragt, kriegt man als Antwort alle möglichen Strecken wo man NICHT langlaufen soll, anstatt einfach die Beschreibung des richtigen Weges.

Tja. Nichts desto Trotz weiß ich jetzt schon, dass ich Panama und seine Eigenartigkeiten ziemlich vermissen werde. Irgendwo ist es eben doch ein bisschen zur Heimat geworden. Am meisten werde ich die Lebensfreude und Verrücktheit der Leute vermissen, und dass sie alles so easy sehen. Und die Musik und die Feiern. Meiner Meinung nach gibt es von diesen Dingen in Deutschland viel zu wenig.
Außerdem kenne ich mich jetzt aus, weiß wie alles funktioniert und alles ist bekannt, nicht mehr so fremdartig wie am Anfang meines Jahres. Wenn ich daran zurückdenke, wie ich damals alles bestaunt habe und wirklich jedes Detail total aufregend fand, muss ich heute lächeln.

Da das hier wahrscheinlich mein Abschluss Blog Eintrag ist, sage ich schonmal tschüss und viele Grüße an alle.

Konstantin

Mein besonderer Dank geht an meine Mum, weil sie sich unglaublich um mich bemüht hat und so viel Papierkram für mich erledigt hat, von dem ich nicht mal ansatzweise eine Ahnung hatte, was das ist. Außerdem hat sie sich noch um einige andere Sachen gekümmert, die ich jetzt nicht alle aufzähle. Kurz und knapp: meine Mum ist einfach klasse!

Außerdem ein dickes Danke an meinen Dad und meine Großfamilie.

An alle Omas und Opas, die ich habe und alle Leute und Organisationen, die mich finanziell und mental unterstützt haben, meinen Traum zu verwirklichen. Ein riesen Dankeschön dafür! Und zu guter Letzt: an alle, die meinen Blog regelmäßig gelesen haben.

So. Jetzt wisst ihr ja alle wie’s in Panama so laufen kann. Damit endet mein Panama Blog.

Schönen Tag noch 🙂


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