Wo ist die Zeit geblieben?

Stefan und ich wohnen mitten im Ruhrpott und sind seit September Gasteltern von Antonio aus Mexico!

 

Wo ist bloß die Zeit geblieben? In fünf Wochen müssen wir uns schon von einander verabschieden, denn dann ist Antonios Austauschjahr in Deutschland schon rum.

Die letzten Monate waren eigentlich ständig mit Aktivitäten und Terminen voll, so dass ich erst jetzt wieder dazu komme zu schreiben.

 

Nach Weihnachten und Neujahr folgt bei uns sogleich die Karnevalszeit. Stefan und ich sind aktive Karnevalisten und somit im Januar/ Februar sehr eingebunden. Auch Tony haben wir langsam aber sicher an das närrische Treiben heran geführt. Sein Astronauten Kostüm hat er sich selber ausgesucht. Gemeinsam haben wir eine Karnevalssitzung besucht. Leider ist der Rosenmontagszug in Essen ausgefallen, Kamelle werfen vom Umzugswagen auch.

 

Einen Sonntag im Januar mussten wir aber unbedingt nutzen und ins Sauerland fahren. Der Winter hatte bisher für das Ruhrgebiet keinen Schnee vorgesehen. Also ab nach Winterberg einen Tag Schlitten fahren, Schneeballschlacht und im Schnee versinken.

Schnee :-)

Ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob nach diesem Wochenende die Osterferienplanung konkreter wurde…. Meine Idee der Osterferien war, wir schließen uns meinen Eltern (Gast-Großeltern) an und fliegen mit in das warme Andalusien. Tja, den Plan hatte ich ohne die Wünsche meines Gastkindes gemacht 😉 . Tony hat sich für die Berge ausgesprochen und mein Mann fand die Idee auch gut.

Gesagt getan, die erste Ferien Woche verbrachten wir im schönen Garmisch-Partenkirchen. Tony hatte sich zum Ski-Kurs angemeldet, während mein Mann und ich die freie Zeit spontan jeden Tag anders verbracht haben. Gemeinsam waren wir aber noch auf der Zugspitze und im Schloß Neuschwanstein. Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Stop in München eingelegt. Im Hofbräu-Haus haben wir stilecht Haxe und Weißbier zu uns genommen.

Zugspitze
Zugspitze

 

An unsere Woche in Bayern hat Tony eine Woche Italien gehangen und dort eine Freundin aus Mexico besucht.

 

Was kann ich über den April berichten? Die Austauschschüler aus der Region sind die Wochenenden zusammen unterwegs Dortmund, Wuppertal, Essen, Düsseldorf. Gerade beim schreiben wird mir bewusst, nie höre ich ein Klagen über unseren ÖPNV. Würden wir Deutschen nicht mindestens nach der dritten Zugfahrt eine Menge negatives zu berichten wissen?

Durch einen glücklichen Zufallen, konnten wir zwei Karten für die Südtribüne in Dortmund ergattern. Ein tolles Erlebnis, nicht nur für Tony sondern auch für mich. Der BVB hat natürlich gewonnen!

Und schon sind wir im Mai: Am ersten Wochenende haben wir Tony´s 18ten Geburtstag gefeiert. Familie und jede Menge Gastschüler tummelten sich in unserem Garten. Das zweite Wochenende nutzte Tony´s Freundin aus Italien für einen Gegenbesuch: Düsseldorf, Dortmund, Köln und Konzertbesuch (Weihnachtsgeschenk) in drei Tagen.  Am nächsten Wochenende startete die Europa-Tour. Super spannend für Tony . Für mich eine Woche kein Frühstück vorbereiten, keine Pausenbrote schmieren, Essen was nur Ich mag, Gleitzeit ausnutzen und die Ruhe zu Hause genießen.

Gefreut habe ich mich ungemein als Tony nach 10 Tagen wieder zurück war und er uns von seinen Erlebnissen berichten konnte.

 

Jetzt steuern wir den letzten Monat an. Haben wir nochmal ausgiebig Zeit zu dritt? Ich wünsche es mir und weiß zugleich, dass noch einiges ansteht (End-of-Stay Camp, AFS Tour nach Dresden) und die neu gewonnen Freunde wollen schließlich auch ausgiebig verabschiedet werden.

Bis bald Stephi

 


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