Noch 1 Monat und ich komme!

Hola mis queridos!

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Ich kann es gar nicht glauben, doch es ist wahr: In circa einem Monat werde ich im Flugzeug nach Deutschland sitzen. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.

Ich habe euch ja versprochen, euch nicht wieder 3 Monate warten zu lassen. Außerdem wäre das auch gar nicht möglich, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits wieder in Deutschland sein werde. Also, hier ist er: Mein nächster Blogeintrag!

Heute möchte ich euch etwas mehr über meine Gastfamilie und meine Freiwilligenarbeit berichten. Wo und mit wem wohne ich und was mache ich auf meiner Arbeit?

Meine Gastfamilie

Seit dem 18. Januar lebe ich mit einer anderen Familie zusammen: meiner Tico-Familie. Wir leben zu acht in einem, dem Verhältnis entsprechend, kleinem Haus. Mein Gastpapa, meine vier Gastgeschwister (3 Mädels und 1 Junge), meine Gastgroßeltern und ich. Mein Leben in diesem Haus ist so extrem anders als in dem anderen Haus. Es ist immer was los und es gibt stets Bewegung, es ist immer Leben vorhanden. Das gefällt mir.

In diesem Haus fühle ich mich sehr wohl und bin sehr glücklich. Es ist einfach toll, Gastgeschwister zu haben!

Hier ein paar Fotos meiner Gastfamilie:

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Meine Freiwilligenarbeit

Auch bezüglich meiner Freiwilligenarbeit hat sich mittlerweile so Einiges getan. Denn seit Januar arbeite ich nämlich in zwei verschiedenen Projekten. Einerseits bin ich weiterhin im CEN CINAI (der Kindergarten) aktiv, doch andererseits arbeite ich nun auch für die Organisation „TECHO“ (bis 2012 hieß sie „Un Techo Para Mi País).

TECHO ist eine Nichtregierungsorganisation, die in ca. 19 verschiedenen Ländern Lateinamerikas aktiv ist. Ihr Ziel ist es, die Armut mithilfe von Freiwilligen und den Familien der Gemeinden zu überwinden. Angefangen hat TECHO mit der Konstruktion von Häusern für Menschen, die in extremer Armut lieben. Doch mittlerweile geht die Arbeit von TECHO noch weit darüber hinaus. Sie führen Bildungs- und Umweltprojekte durch oder helfen Menschen dabei, einen Beruf zu erlernen und ihr eigenes Geschäft zu gründen. Die Organisation arbeitet mit allen Altersgruppen zusammen, von Kindern, über Jugendliche und Erwachsene bis hin zu Senioren. Die Vielfalt an Projekten und Programmen ist enorm.

Ich möchte euch nun ein paar Fotos von einem Umweltprojekt zeigen, das wir im Februar in einer armen Gemeinde hier in Costa Rica durchgeführt haben und bei dem ich fleißig mitgewirkt habe:

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Mein Recyclingprojekt im Cen Cinai

Auch im CEN CINAI bin ich im Bereich Umwelt aktiv, und somit habe ich letze Woche zusammen mit ein paar Eltern und Kindern ein Recyclingprojekt durchgeführt. Wir haben Plastikflaschen wiederverwendet, in dem wir daraus kleine vertikale Gärten/Beete gemacht haben. Wir haben also in Plastikflaschen gepflanzt. Auf diese Weise wollte ich die Kinder und auch die Eltern für das wichtige Thema der Umwelt und des Umweltschutzes sensibilisieren und sie gleichzeitig motivieren, selbst im eigenen Haus anzupflanzen und anzubauen. Es ist doch so einfach! Dieses Projekt hat tatsächlich unheimlich Spaß gemacht und ich hoffe, es hat Eindrücke und ein paar Spuren besonders bezüglich des Bewusstseins hinterlassen.

Doch seht selbst:

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So, jetzt habe ich euch erst einmal einen kleinen Einblick in mein Gastfamilienleben und meine Freiwilligenarbeit gegeben. Ich hoffe, es gefällt euch.

In meinem nächsten Artikel werde ich euch dann wieder mehr über meine Reisen und sonstigen Erlebnisse berichten.

Es bleibt mir noch circa ein Monat hier in dem tollen Costa Rica. Ich kann es gar nicht glauben! Ich habe mir hier mittlerweile wirklich ein zweites Leben aufgebaut. Es ist so anders als in Deutschland, doch es gefällt mir. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich dieses Land mit einem traurigen und mit einem glücklichen Auge verlassen werde.

PURA VIDA!

Eure Gina 😀

 

 


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