Und ich sag: Hey, ab in den Norden…

…der Sonne hinterher! Genau das habe ich mit 2 Freundinnen, die zusammen mit mir ihr FSJ in Iquitos machen, getan. Am 6.1. ging es für ca einen Monat mit dem Flugzeug los nach Lima und von dort gleich weiter mit dem Reisebus nach Mancora. In Südamerika gibt es kein ausgebautes Schienennetz für Züge, deshalb reist man in Bussen, die teilweise sehr komfortabel sind, mit Fernseher, Essen, 180 Grad Sitzen…da es euch aber wahrscheinlich am Meisten interessiert,wie es so in Peru aussieht,werde ich dieses Mal nicht viel schreiben; denn ein Bild sagt ja bekannterweise oft mehr als tausend Worte 🙂

Mancora: DER Ort für einen Strandurlaub in Peru.

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Cuenca:

die 3. größte Stadt in Ecuador, mit einer wunderschönen Altstadt, die zu Recht Unesco Weltkulturerbe ist 🙂 Die Stadt liegt in den Anden und ist umgeben von einem Nationalpark, in den wir es leider nicht mehr geschafft haben. Außerdem ist es das Zentrum der Panamahut Herstellung, die kurioserweise nicht aus Panama, sondern aus Ecuador kommen. Nach 5 Monaten tropischer Hitze in Iquitos und einem auch nicht viel kühleren Klima an der Küste Perus, wo gerade Sommer ist, haben wir bei 19 Grad trotz warmen Klamotten richtig gefroren 😀

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Chiclayo:

eine große Stadt an der Nordküste Perus. Die Stadt an sich war nicht so sehenswert, aber man konnte tolle Ausflüge in die Umgebung machen, an das Meer fahren und die Überreste der Moche Kultur bestaunen. In Peru gab es vor der Ankunft der Spanier nicht nur die Inka, von denen die meisten von euch wahrscheinlich schon mal gehört haben. Als am Mittelmeer die Kulturen der  Römer, Griechen und Ägypter blühten, florierten in Peru ebenso entwickelte Hochkulturen, bis diese fast alle von den Inka besiegt wurden. Diese wiederum wurden nur knappe 100/200 Jahre später von den Spaniern (die von den Hochkulturen unterstützt wurden, da diese die Inka loswerden wollten) besiegt… 😀

caballitos de totora-traditionelle Fischerboote aus Schilf
caballitos de totora-traditionelle Fischerboote aus Schilf

   Pyramiden von Tucume

Chachapoyas:

von der Küste ging es wieder in die Anden, in den Bergnebelwald. Dort gab es eine tolle Natur und eine weitere Kultur, die Chachapoyas (dt.=Wolkenmenschen) in ihrer Festungsstätte Kuelap, zu bestaunen.

   

Trujillo:

Eine weitere Stadt an der Nordküste Perus, wo wir u a Chan Chan, die Hauptstadt des Chimu Reiches besichtigt haben.

 

Huaraz:

eines meiner persönlichen Highlights; die Natur um die Stadt Huaraz war einfach unbeschreiblich schön, ich habe noch nie so eisblaues Wasser oder einen Gletscher gesehen. Huaraz selber liegt auf ca 3000m Höhe und die Ausflüge die wir gemacht haben gingen teilweise bis auf 5000m Höhe. Damit kam ich leider überhaupt nicht klar, und auch die Kokablätter die ich dagegen gekaut habe waren einfach furchtbar. Deshalb bin ich zu Kokatee und Bonbons übergegangen, aber ich habe trotzdem noch total gespürt, wie dünn die Luft war, was sich an meinem regelmäßigen Schnaufen bemerkbar gemacht hat 😀

Karneval
Karneval

 

 


3 Gedanken zu Und ich sag: Hey, ab in den Norden...

  • Liebe Miriam, wir sind fast neidisch auf die vielen Eindrücke, die dir in Peru geboten werden. Wenn man in unserer Hektik lebt, möchte man „stande pede“ dorthin auswandern. Aber die Realität ist vor Ort sicher nicht nur von der Idylle geprägt. Trotzdem sind deine Berichte dazu angetan, sich Gedanken zu machen, ob bei uns alles besser ist oder ob man bei etwas herabgeschraubten Ansprüchen in Ruhe (?) und Wärme besser und preiswerter leben kann.

  • Hallo, Miriam, wieder eine herrliche Reportage, die uns ob der vielen Eindrücke, die euch dort vermittelt werden, neidisch macht. Aber wir freuen uns mit dir über dieses Erleben in jungen Jahren, das wahrscheinlich dein weiteres Leben stark prägen kann. Schade, dass dein dortiger Aufenthalt dem Ende zugeht,trotz der Verlängerung, wir werden deine Berichte vermissen..Gruß i. und HW

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