Neues Schuljahr, neue afternoonclasses

Ein großes Halloooo an alle zusammen.
Ich hoffe, euch geht es im Moment genauso gut wie mir hier in Südafrika.

Glücklich und mit ganz vielen schönen und sonnigen Erinnerungen an unsere Reise entlang der südafrikanischen Küste, hat für uns der Schulalltag vor einem Monat wieder angefangen.
Mit dem neuen Jahr 2016 hat hier in Südafrika für Schüler, Lehrer und natürlich auch für uns Freiwilligen, ein weiteres Schuljahr begonnen.
Das Wiedersehen mit all den Schülern und auch den Lehrern war super und man hatte sich nach den großen Ferien viel zu erzählen. Von unserer dreiwöchigen Reise mussten wir natürlich auf jeden Fall berichten (Gesprächsstoff war also mit Sicherheit da).

Aber jetzt, wie die Überschrift schon sagt, zu unseren afternoonclasses.
Letztes Jahr im November (es war Klausurenphase und wir hatten recht viel freie Zeit)haben wir kleine Arbeitshefte für Deutsch und Französisch zusammengestellt. Diese beinhalten Themen zur Grammatik und Kapitel wie, „wie bestelle ich in einem Café etwas“ oder „ wie beschreibe ich eine Person“.
Ende des Schuljahres kamen dann einige Mitarbeiter von AFS-Südafrika zur Schule, um sich unsere erarbeiteten Sachen anzuschauen.
Zusammen haben Lena und ich unser Projekt „afternoonclasses“ vorgestellt: ungefähr zweimal in der Woche wollen wir uns mit einigen Schülern nach der Schule zum Deutsch- und Französischunterricht treffen, um dann Ende Mai eine kleine Prüfungen zu machen.
Das Ziel ist, den Schülern nach der bestandenen Prüfung eine kleine Auszeichnung zu übergeben.
Von AFS-Südafrika wurde unser Projekt abgesegnet, sodass wir im nächsten Schuljahr mit den afternoonclasses anfangen können 😀
Ja, und nun sind wir schon seit ungefähr drei Wochen dabei, mit ca.10 Schülern bei mir im Deutschunterricht (Montag) und mit 12 Schülern bei Lena im Französischunterricht (Dienstag).
Jeden Donnerstag wird dann das, was wir montags und dienstags erarbeitet haben, noch einmal geübt und vertieft.
Die Zusammenarbeit mit den Schülern macht wirklich großen Spaß und ich genieße die Stunden (als Lehrer) voll und ganz :D.
Doch manchmal, muss ich schon sagen, kann es etwas knifflig sein, den Schülern etwas von unserer Grammatik beizubringen.
Zum Beispiel, wenn man erklären soll, wann man „mir“ und wann man „mich“ benutzt, ohne zu tief in die deutsche Grammatik eintauchen zu müssen.
An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an meine liebe Tante aus Luxemburg, die mir mit ihren Deutschlehrer-Kenntnissen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat :D.
Besonders hat es mich gefreut zu sehen, wie gerne die Schüler das Spiel „Eckenrechen“ spielen (kleine Erklärung: Man sucht vier Schüler aus, die man jeweils in eine Ecke des Klassenraumes stellt. Dann werden Matheaufgaben gestellt. Der Erste, der die richtige Antwort sagt, darf eine Ecke weiter gehen. Gewinner ist, wer als Erster wieder in seiner Ecke angekommen ist).
Da im alltäglichen Unterricht so etwas nicht wirklich gemacht bzw. gespielt wird, ist es für sie immer etwas Besonderes. Es freut mich einfach wirklich sehr, wie meine kleinen Schützlinge bei diesem Spiel, es wird natürlich auf deutsch gespielt, aufblühen.
Auch sonst hört man recht häufig, während des Schulalltags, hier und da einige deutsche Wörter, welche von meinen Deutschschülern an Freunde, mit Stolz, weiter gegeben werden.
Letzte Woche haben wir dann auch unsere Kopien der vorbereiteten Arbeitshefte von AFS-Südafrika bekommen, die wir recht schnell an unsere Schüler verteilt haben.
Soooo, jetzt seid ihr mal wieder auf dem neuesten Stand der Dinge und ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick in meine aktuelle Arbeit geben können 🙂

Einen schönes Restfebruar-Wochenende wünscht

Eure Marie-Therese


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