sommerlich

Vorweg als Entschuldigung: Diesen Blogeintrag habe ich im November begonnen zu verfassen und noch nicht veröffentlicht. Darauf werden noch einige andere Blogeinträge folgen, denn es ist unendlich viel passiert!

… Und das wird es langsam! Wir gehen auf Weihnachten zu, aber man braucht nicht glauben, weil es temperaturtechnisch nicht nach deutschem Verständis Winter wird, würde weniger geschmückt und frühzeitig dekoriert werden. Auch gerne klassisch mit Schneemann und – flocken Motiv, auch wenn es jetzt auf den Sommer zu geht. Heißt bei mir: Aus 30 Grad jeden Tag in Pejibaye wird mehr, die Reisezeit kommt (Ferien für Schüler von Dezember bis Februrar) und es regnet weniger. Die letzten Wochen ist wieder viel passiert: Unter der Woche habe ich häufiger meine Tica Freundin Paula besucht. Paula ist Schülerin am Colegio und ungefähr in meinem Alter und lebt in Guagaral, einem kleinen Dörfchen mit vereinzelten Häusern und einer Pulperia (Mini-Supermarkt/Drogerie). In Guagaral passieren einfach auch Dinge, die einem in der Stadt nicht passieren – und das nicht mal in Pejibaye: Dass man mitten auf dem Weg in riesige Kuhfladen tritt, Pferde unerlaubt in den Garten einbrechen (wenn man das Gartentor offen lässt) und deutsche Stadtkinder das erste Mal Küken in den Händen halten.

Tanken Guagaral. Es gibt keine Tankstelle, aber Benzin wird nach Bedarf verkauft und kreativ eingefüllt.
Tanken Guagaral. Es gibt keine Tankstelle, aber Benzin wird nach Bedarf verkauft und kreativ eingefüllt.

An einem Wochenende bin ich mit meiner Freundin Lena zum Nationalpark Manuel Antonio gefahren und habe dort Leandra, eine Schulfreundin aus Hamburg mit ihren Reisepartnerinnen getroffen. Manuel Antonios Park hat nicht nur traumhaftschöne Strände, sondern auch Faultiere und touristenverwöhnte Affen und Waschbären. Tatsächlich muss man echt aufpassen, den Rucksack nicht von hungrigen Tieren gestohlen zu bekommen. Am Strand kann man für knapp 2 Dollar Kokosnuss trinken und unzählige Souvenirstände säumen die Straßen. Hier ein paar Bilder aus Lenas Kamera.  P1060609P1060698

Pipa nennt sich die trinkbare Kokosnuss und wird überall in touristischeren Gebieten verkauft. Übrigens kann ich theoretisch eine Kokosnuss mit der Machete aufschlagen - praktisch kenne ich mich gut genug um zu wissen: Besser nicht.
Pipa nennt sich die trinkbare Kokosnuss und wird überall in touristischeren Gebieten verkauft. Übrigens kann ich theoretisch eine Kokosnuss mit der Machete aufschlagen – praktisch kenne ich mich gut genug um zu wissen: Besser nicht.

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Unser hübsches Hostel für günstige 20 Dollar pro Nacht.
Unser hübsches Hostel für günstige 20 Dollar pro Nacht.

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