Die letzten drei Stops auf meiner Reise entlang der Küste

Hallo alle zusammen, hier auch nun der 2. Blogeintrag über meine Reise entlang der Küste Südafrikas.
Nachdem wir nun einige Tage in Nature´s Valley verbracht haben, ging es weiter Richtung Port Elizabeth. Leider hat ab da, dass Wetter nicht so ganz mitgespielt. Es war recht bewölkt, doch geregnet hat es, Gott Sei Dank, nicht 🙂

Zu aller erst muss ich euch erzählen, wie wir von unserem Hostel in Nature´s Valley, was ja wie gesagt mitten im Wald liegt, zu unserer Bushaltestelle gekommen sind! Das war ja mal ein richtiges Abenteuer!
Da keine öffentlichen Transportmittel fahren, haben wir uns ein Shuttle zu 12:45 Uhr bestellt, da unser Bus um 14 Uhr ankommen sollte. Nach ungefähr 45 Minuten kam und kam das Shuttle einfach nicht! Nach gefühlten 100 Anrufen wurde uns dann gesagt, dass der Fahrer des Taxis sich wohl verfahren hat. AAaahhhh ( Kann man ihm, glaube ich, nicht so ganz übel nehmen, ich hätte mich mit Sicherheit auch verfahren). Gott sei Dank kam unser Taxi dann 10 Minuten später! In groooßer Hektik, da wir ja unseren Bus erwischen mussten, ging es dann im Eiltempo Richtung Bushaltestelle! (Ich war schon etwas froh, dass ich einen Anschnallgurt hatte) Endlich (mit Föhnfrisur)an der Busstation angekommen, kam und kam auch dieser Bus einfach nicht… Nach 1h 30 Min haben wir dann bei der Busgesellschaft angerufen, wo uns dann gesagt wurde, unser Bus hat 2h Verspätung (wir hätten uns also echt nicht so abhetzen müssen, aber das weiß man ja vorher nicht). Zum Glück kam dann ein anderer Reisebus, der uns mit nach PE genommen hat 😀 (Der war wirklich recht luxuriös, da hätten wir definitiv mehr Geld für bezahlt).
Was ich hier auf jeden Fall gelernt habe, geduldig sein :).
Gut in unserer accomodation angekommen, sind wir recht müde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag stand unsere Safari auf dem Programm.

Am 6.1. ging es für uns Richtung Addo Elephant Park. Dort haben wir unseren Guide kennengelernt und 8 weiter Leute, die mit uns zusammen die Tagestour gebucht hatten
(Davon waren zwei Kanadier und der Rest, kam…genau… aus Deutschland :D).
Direkt zu Anfang unserer Tour sind wir auf eine große Elefantenherde gestoßen! Zebras und Warzenschweine waren natürlich auch mit von der Partie 🙂
Am späten Nachmittag haben wir sogar noch Büffel gesehen!!!
Löwen haben wir leider keine gesehen:( das wird aber hoffentlich im Krügerpark nachgeholt.
Am nächsten Tag in PE war das Wetter immer noch nicht so der knaller, sodass wir morgens am Strand super lecker in einem Restaurant gefrühstückt haben. Nach einem langen und auch, Gott Sei Dank, trockenem Strandspaziergang sind wir, recht erschöpft, wieder im Hostel angekommen
Wir haben uns nur für eine Runde Billard und zum Kochen vom Sofa erhoben;)

Am 8.1. hieß es dann Tschüss PE hallo Coffe Bay 🙂 Die Busfahrt dahin war eigentlich eher nicht so entspannend, da der Busfahrer ganze 3h eine CD mit nur 3 Songs gehört hat und das in einer Lautstärke, dass die Musik vom Handy auch nicht wirklich abwechslungsreich war! Nach 3h wurde dann, zum Glück, der Busfahrer gewechselt. Dann wurden wir von Phil Collins unterhalten. War zwar zu Anfang wirklich cool, doch nach 3-4 Mal hintereinander, hatte man auch die Nase von dem noch so tollen Phil Collins voll.
Pünktlich an unserer Haltstelle angekommen, wurden wir schon von dem Shuttle unseres Hostels in Empfang genommen. Dann ging es auf eine ca. 2 stündige Fahrt zu unserem Hostel.
Wir fuhren durch wundervolle Landschaften. Manchmal tauchten vereinzelt links und rechts von uns kleine Häuser auf. Auch trafen wir des Öfteren auf Kuhherden und Ziegen.
Nach ungefähr 1h Fahrt, während wir uns immer mehr ins Landesinnere bewegt haben, habe ich mir schon gedacht, wo denn wohl unser Hostel liegen wird.
Eigentlich kann man sich es genau so wie bei unserer Accommodation in Nature´s Valley vorstellen (Nur ohne Hippies). Direkt hinter unserem Hostel liegt der Strand mit einer großen Vielzahl an Muscheln (wir haben auch gleich welche gesammelt) .
Abends ging es dann auch recht schnell ins Bett, da am nächsten Morgen unser Walk zum „The hole in the wall“ anstand.
Am nächsten Morgen, 9.Januar, gings mit einem vollem Magen (es gab ein super leckeres Frühstück) auf, zum hole in the wall! Den Weg haben wir uns etwas erklären lassen: solange der Ozean links von uns liegt und wir auf einem Trampelpfad bleiben, sollten wir eigentlich direkt ankommen. Blöd ist nur, wenn irgendwann der Trampelpfad aufhört und man umherirrt und nicht weiß wo man lang muss. Mit einem kleinen Hund im Schlepptau, der uns den ganzen Weg hinterher gelaufen ist, haben wir noch 1h den Weg gesucht!
Nach 2h haben wir jedoch aufgegeben und sind wieder den Rückweg angetreten. Natürlich echt schade, doch es war trotzdem eine echt schöne Wanderung durch die tolle Natur Coffe Bay´s.
Völlig erschöpft vom ständigen hoch und runter laufen, haben wir uns dann erstmal eine lange heiße Dusche gegönnt, um danach das Shuttle zurück zur Bushaltestelle zu nehmen.
Um 13Uhr angekommen lagen dann 12 Stunden warten vor uns! Na ja, eigentlich waren das etwas mehr, da man hier meist nur selten mit Pünktlichkeit rechnen kann! 🙂

Nun endlich im Bus, fuhren wir auch schon zu unserem letzten Stop : Durban.
Morgens gut angekommen, sind wir auch prompt wieder, ja genau, auf Deutsche gestoßen. Da wir nur einen Tag in Durban hatten, wollten wir auch direkt zum Strand! Da uns jedoch die Gegend nicht so wirklich geheuer war, sind wir wieder umgekehrt und bei einem wirklich luxuriösen KFC Eis essen gegangen. Außerdem haben wir noch etwas für das Braai (Barbeque) eingekauft, welches abends im Hostel gemacht wurde.
Für unseren letzten Abend auf unserer Reise fand ich das wirklich schön. Die Stimmung war klasse und wir haben uns super gut mit allen verstanden. Den Abend haben wir richtig genossen!
Am nächsten Morgen, der Tag unserer Abreise, hatten wir noch etwas Zeit, sodass wir in die Mall gegangen sind um einen kleinen Schaufensterbummel zu machen (habe mir natürlich sofort zwei neue Oberteile gekauft :D).
Um elf wurde dann „Tschüss Durban“ gesagt, und ab ging´s nach Soweto.
Ich habe  mich riesig gefreut meine Gastfamilie wieder zu sehen und ihnen von meiner Reise zu berichten.
So, dass war auch schon der letzteTeil von meiner Reise. Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick in das Land Südafrika bekommen.
Bis zum nächsten Mal
Eure Marie-Therese


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