Rio de Janeiro

Rio de Janeiro hat uns beiden sehr gut gefallen, da es eine sehr schöne, riesige Stadt inmitten von so viel Natur ist und wir dort sehr viel geschafft haben und super viel Spaß hatten. Außerdem haben wir da sehr viele hilfsbereite Leute kennen gelernt, mit denen wir uns auch gut verständigen konnten.

Nach 20 Stunden Fahrt kamen wir mittags dort an.

Centro von Rio de Janeiro
Centro von Rio de Janeiro

Unsere Unterkunft konnten wir aber erst später beziehen und haben deshalb beschlossen, erstmal ins Stadtzentrum zu fahren. Das war auch ein besonderes Erlebnis, mit unseren dicken Rucksäcken in einen Stadtbus zu steigen und danach in dem Geschäftsviertel herumzulaufen. Die Stadt ist echt schön und sehr modern gestaltet, außerdem waren die Leute meistens sehr hilfreich. So kamen wir  mit der Hilfe von Polizisten und der Metro bzw. dem Metrobus abends bei  der Unterkunft an.

Aussicht hinter dem Modern Art Museum
Aussicht hinter dem Modern Art Museum
schöne Kirche im älteren Stadtzentrum
schöne Kirche im älteren Stadtzentrum
Aussicht vom Zuckerhut
Aussicht vom Zuckerhut

Zuckerhut (97)

Christo Redentor
Christo Redentor
Aussicht vom Christo
Aussicht vom Christo
Sonnenuntergang bei Ipanema
Sonnenuntergang bei Ipanema

Am nächsten Morgen ging es früh raus, da wir zum Pão de azucar, also dem berühmten Zuckerhut fahren wollten. Erstmal haben wir uns ein Frühstuck am Strand genehmigt (es gab leider nur Hamburger und Hot Dog) und sind danach hochgefahren. Man wird mit 2 Liften auf den Berg transportiert, von wo aus man eine unglaublich  gute Aussicht hat. Dort haben wir dann mit Caipirinha die atemberaubende Sicht über die Stadt, das Meer und das gesamte Umfeld genossen. Als wir wieder unten waren, hat uns ein Peruaner auf Weltreise darauf aufmerksam gemacht, dass man vom Zuckerhut wohl sehr leicht zum Christus komme. Also sind wir mit ihm dahingefahren. Nach 1 Stunde warten sind wir mit einem Transporter hochtransportiert worden. Oben bei der Christusstatue waren so viele Menschen, dass man kaum ein Foto machen konnte, ohne Hände, Köpfe oder sonst etwas im Bild zu haben. Aber auch von dort hatte man eine super gute Aussicht, die uns erneut sehr gefallen hat. Der Weg nach oben bzw. unten war auch sehr schön, da man alle möglichen Seiten von Rio de Janeiro sehen konnte. Unten angekommen haben wir beschlossen, noch zu einem der beiden berühmtesten Strände, dem Ipanema, zu fahren. Dort haben wir eine grüne Kokosnuss schlürfend und in netter Gesellschaft den Sonnenuntergang beobachtet.

Sonnenuntergang mit Kokoswasser am abgelegeneren Strand
Sonnenuntergang mit Kokoswasser am abgelegeneren Strand
Kakteenteil vom botanischen Garten
Kakteenteil vom botanischen Garten
schöne Blume
schöne Blume

Den zweiten ganzen Tag haben wir genutzt, um zum Jardim Botanico (botanischen Garten) zu fahren. Dort gab es so viele tropische Pflanzen, von denen wir beide sehr beeindruckt waren. Solche Pflanzen kann man in Deutschland höchstens in einem Tropenhaus sehen und dort wachsen sie einfach wild vor sich hin. Was wir besonders faszinierend fanden, waren riesige Dinger, die an den Bäumen gewachsen sind. Wir wissen bis jetzt noch nicht, was es ist, sieht aber nach großen Früchten aus. Der Garten war allgemein riesig und als wir damit fertig waren, waren wir beide sehr müde und hungrig. Also sind wir  zu einem anderen Strand gefahren, der ein bisschen abseits und deshalb nicht so voll war und haben dort in einem sehr leckeren Restaurant gegessen. Danach haben wir uns an den Strand gelegt, die großen Wellen bestaunt, uns gebadet und wieder den Sonnenuntergang angeschaut. Abends wollten wir eigentlich mal das berühmte brasilianische Nachtleben austesten, womit wir aber nicht so viel Glück hatten. Erstmal hat es stark geregnet, dann hätten wir in der einen Disco 10 Euro Eintritt für 2 Stunden bezahlen müssen (die hätte um 4 Uhr zu gemacht?!) und waren nachher nur in einer Bar, wo wir die Musik nicht so gut fanden. Dafür haben wir aber auf der Straße umso mehr Leute kennen gelernt, die auch Spanisch, Englisch oder Deutsch sprechen konnten.

Am nächsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen und sind dann an den Ipanema gefahren, um uns dort mit einem Freund zu treffen. Da der Strand aber sehr lang und voll war, haben wir ihn nicht gefunden und sind einfach nur entlangspaziert. Dort haben wir eine Einladung zu einer Latin Party bekommen, wo anscheinend auch Samba unterrichtet werden sollte. Diese hat uns allerdings auch nicht so gut gefallen, da die Musik zwar gut, aber die Leute da nicht so ganz auf unserer Wellenlänge waren.

Kokosnusswasser am Strand schlürfen
Kokosnusswasser am Strand schlürfen

Am nächsten Tag sind wir dann nochmal ins Centro gefahren, weil da anscheinend eine Art Pre-Carnavalsparty sein sollte. Die haben wir uns angesehen, war aber eher ein kleines Konzert, und sind danach an die Copacabana gefahren, die wir auch komplett entlang gelaufen sind. Dort haben wir dann doch noch eine Probe für den berühmten Karneval von Rio de Janeiro gesehen. Wir waren echt erstaunt, wie gut die Leute dort Samba tanzen konnten und mit was für einer Begeisterung alle dabei waren. Am Strand haben wir den Surfern und Bodyboardern zugeschaut und den Sonnenuntergang beobachtet, den man von dort aus aber leider nicht so gut sehen konnte. Danach haben wir uns mit Freunden getroffen, mit denen wir auch noch in der Nacht am Strand baden waren.

Surfer an der Copacabana
Surfer an der Copacabana
Copacabana
Copacabana

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