Brasilienreise – Floripa

Im Januar war ich mit einer anderen deutschen AFS-Freiwilligen in Brasilien unterwegs. Unsere Reise ging von Asunción aus nach Florianopolis los, nach Rio de Janeiro und von da aus weiter nach Salvador de Bahia. Auf dem Rückweg haben wir noch einen spontanen Stopp bei den Catarates del Iguazú eingelegt.

Nach Florianopolis ging es schon recht früh – direkt nach der Silvesterparty –im Doppeldeckerbus los. Die Fahrt von 24 Stunden war in dem superbequemen Reisebus sogar recht angenehm, obwohl die Klimaanlage immer zu kalt eingestellt ist. In Florianopolis angekommen, mussten wir uns erstmal einen Stadtplan organisieren und eine Übernachtungsmöglichkeit finden, da wir nichts geplant hatten und das spontan organisieren wollten. Dazu haben wir uns in ein nettes Restaurant gesetzt, sehr lecker gegessen und natürlich auch original brasilianischen Caipirinha getrunken. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so viel Glück, sodass man nicht so viel sehen konnte. Uns hat die Insel trotzdem von vornherein gefallen, da sie so viel schöneunterschiedliche Natur beherbergt. Auf dem Weg zum Strand, den wir leider nicht mehr erreichen konnten, haben wir gleich jemanden kennen gelernt, der uns sehr hilfsbereit bis zu unserer Übernachtungsmöglichkeit gebracht hat. Erstmal dort eingerichtet, haben wir sofort ein typisch brasilianisches Gericht (feijoada) bekommen, das hauptsächlich aus Reis, schwarzen Bohnen (poroto) und Fleisch besteht.

Florianopolis - Stadt
Florianopolis – Stadt
Lagoa de Concencao
Lagoa de Concencao
Lagoa de Concencao
Lagoa de Concencao – Sicht von den Dünen

Am nächsten Tag hatten wir einen ziemlich guten Plan, der uns leider durch über 1 Stunde auf den Bus warten und danach ewig langes im Stau stehen durchkreuzt wurde. So waren wir nur am Strand von Campeche baden, konnten aber leider nicht mehr auf die Ilha de Campeche fahren. So sind wir nur weiter in den Süden zu einem See gefahren, wo es eine Art Familienstrand mit SUP- und Paddelbootverleih gab. Direkt über die Straße haben wir uns dann an einen sehr steilen, steinigen Strand ans Meer gelegt, der aber zum Glück nicht so überlaufen war. Zum Abendessen waren wir zu einem Bekannten eingeladen, der an  diesem Abend seinen Geburtstag gefeiert hat. Dort haben wir eine Bierprobe  – ich muss sagen, brasilianisches Bier schmeckt mir im Allgemeinen viel besser als deutsches – und selbstgemachten Caipirinha bekommen, der auch der beste war, den ich bisher getrunken habe.  Um Mitternacht gab es dann auch mal etwas zu Essen, was auch super lecker war. Als wir dann zu Fuß nach Hause gelaufen sind, hat sich auch keiner groß Sorgen gemacht, wodurch wir in Bezug auf Sicherheit recht beruhigt waren.

Praía de Campeche
Praía de Campeche
Etwas verlassenerer Strand
Etwas verlassenerer Strand
"Familien"see
„Familien“see

An dem darauffolgenden Tag sind wir noch weiter in den Süden gefahren, um dort wandern zu gehen. Haben uns schlussendlich aber mit am Strand spazieren und die Brandung anschauen begnügt. Dort ist es etwas hügeliger  als auf dem Rest der Insel, was uns beiden sehr gut gefallen hat. Danach wollten wir noch zum angeblich schönsten Strand der Insel, was aber durch zu viel Verkehr leider nicht möglich war. Deswegen sind wir nur noch nach Hause gefahren und dann mit unserem Gastgeber brasilianisch in einer Churrasquería essen gegangen. Das ist ein Fleischrestaurant, in dem man Gegrilltes mit Beilagen bekommt.

Süden der Insel
Süden der Insel
Brandung im Süden
Brandung im Süden
Churrasquería
Churrasquería

Am letzten Tag haben wir nochmal versucht, zur Ilha de Campeche zu kommen. Leider war diese aber schon voll, weshalb wir nur kurz am Strand waren. Danach haben wir versucht, zu dem Strand zu kommen, zu dem wir am Tag  zuvor schon wollten, was aber wegen zu viel Verkehr und zu langen Wartezeiten auf den Bus erneut nicht möglich war.. Dann haben wir uns allerdings mit einem Buffet  am Lagoa de Concençao begnügt, was wirklich sehr lecker war. Wir mussten uns allerdings ziemlich beeilen, um rechtzeitig zum Busterminal für unseren Bus nach Rio zu kommen.

Florianopolis fanden wir beide als Insel super schön, wir hatten nur leider sehr viel Pech mit dem Verkehr und dem Wetter.


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