Die ersten drei Stops auf meiner Reise entlang der Küste

Hallo alle zusammen, nun endlich ist es soweit und ich berichte euch von meiner Reise, von Kapstadt nach Durban!

Also, unsere Reise startete am 26.12 morgens um 10:00 Uhr, als Lena und ich zusammen nach Johannesburg gefahren sind, wo unser Bus um 13:00 abfuhr.
Dann begann auch schon unsere 17 stündige Bustour nach Kapstadt, auf die wir schon sooo lange hingefiebert haben.
Bevor man abends eingeschlafen ist, hat man aus dem Fenster geschaut, und auf weite trockene Felder mit einigen Gräsern und Bäumen zwischendurch geblickt.
Als man jedoch morgens um 5:00 Uhr, aus seinem nicht so wirklich tiefen Schlaf aufgewacht ist, und aus dem Fenster geschaut hat, blickte man auf riesige Weinberge, grüne Felder und auf die unglaublich schöne Landschaft Kapstadts! Nach ungefähr einer weiteren Stunde Fahrt, tauchte auch schon der Tafelberg, dass Herz von Kapstadt, vor uns auf.
Wir haben uns regelrecht die Nasen an den Fensterscheiben platt gedrückt 😀

Morgens um halb sieben endlich angekommen, wurden wir auch schon von Eli in Empfang genommen (die Tage in Kapstadt haben wir bei ihr übernachtet).
Mit dem Minibustaxi haben wir uns dann mit zwei großen Rucksäcken auf den Weg zu ihrem Projekt gemacht (das ist echt eine Kunst mit zwei riesigen Backpackern in ein Minibustaxi zu steigen, wo man nicht weiß, wohin mit den ganzen Gliedmaßen und dem Rucksack :D).
Am ersten Tag in Kapstadt haben wir auch schon wirklich viel gesehen. Kapstadt ist einfach eine unheimlich schöne Stadt, die man, wenn man in Südafrika ist, auf jeden Fall gesehen haben muss. Eigentlich hatten wir an dem Tag noch eine kostenlose Tour mitmachen wollen, mussten aber dann leider feststellen, dass die leider ausfällt Da haben wir uns jedoch gedacht, was die können, können wir schon lange, und haben uns somit selber auf die Socken gemacht 😀

Am darauffolgenden Tag stand auch schon die Robben Island Tour auf dem Plan, wir haben echt viele Robben gesehen. Dazu mussten wir zur Waterfront, welche wirklich schön ist, besonders morgens, wenn es noch nicht so voll ist 😀 Am Hafen haben wir dann auch schon prompt einige Robben im Wasser schwimmen sehen.
Die Robben Island Tour war wirklich klasse und ist sehr zu empfehlen.
Die Highlights des Tages waren, dass ich endlich mal wieder beim Friseur war, der meine Haar NICHT mit einer Küchenschere geschnitten hat, wir einen Wal gesehen haben und wir abends super lecker Essen waren:D

Am 29.12. haben wir uns dann eigentlich vorgenommen auf den Tafelberg zu „fahren“, und danach noch zum Strand zu gehen! Schnell wurde uns jedoch klar, dass das mit dem Strand nichts wird, da wir von 8:30 bis 12:30 an der Schlange für die Tickets für den Tafelberg anstanden.
Doch nach vier Stunden anstehen war es dann auch endlich soweit und wir standen oben auf dem Tafelberg. Die Aussicht ist fantastisch!

Für den nächsten Tag stand dann eine kleine Weintour auf dem Plan. Morgens sind wir super lecker an der Waterfront frühstücken gegangen.
Um ehrlich zu sein, haben wir es mit der Weinprobe doch sein lassen, da es an diesem Tag einfach eine zu heiße Angelegenheit gewesen wäre 😀 Die Weinberge sind einfach der Hammer, genauso wie die wunderschöne Landschaft.
Später ging´s dann noch zum Hout Bay Beach, wo ich dann auch das erste mal in Südafrika mit den Füßen im Meerwasser stand :D( das Wasser ist wirklich kalt, das sollte man echt nicht unterschätzen).
Unser letzter Stopp an diesem Tag war dann der Strand Camps Bay. Dort haben wir uns noch mit einer Freundin von Lena getroffen. Hier bin ich auch zum ersten mal, so für 20 Sekunden schwimmen gewesen, wie gesagt, das Wasser ist eisig (wusstet ihr, dass hier das Wasser im Sommer kälter ist, als im Winter?!)

Am 31.12 (Silvester) haben wir eine Peninsulatour mitgemacht:D, wo wir unter anderem auch die süßen Pinguine gesehen haben und am „Cape of Good Hope“ waren.
Seit langem sind wir auch mal wieder Fahrrad gefahren und haben recht viel Sport
gemacht 😀 Wir waren wirklich geschafft!!! Kaum zu glauben das wir dann bis morgens 4:30 durchgehalten haben! Doch der Tag war noch lange nicht zu Ende 😀
Zusammen mit ganz vielen anderen Freiwilligen sind wir abends zur Waterfront gefahren und haben uns dort das Feuerwerk angeguckt.
Ein kleiner Zwischenfall war nur, dass uns in der riesen Menschenmasse jemand verloren gegangen ist 🙁 Zum Glück haben wir die vermisste Person auf der völlig überfüllten „Longstreet“ , wieder gefunden 🙂 Zur Feier des Tages, haben wir nicht mit Sekt , sondern mit Hotchocolate und Cappucino angestoßen 😀

Am 01.01.16 ging es für uns auch dann schon weiter nach Hermanus (mit dem Minibustaxi braucht man so 2h) Unser Hermanus Backpacker war wirklich klasse.
Zur Feier das Tages und da wir auch nicht wirklich etwas zum kochen hatten, sind wir lecker Pizza essen gegangen, wo wir dann auch ( was für ein Wunder)prompt auf zwei Deutsche gestoßen sind!
Den Sonntag darauf haben wir uns einen super schönen Strandtag gegönnt. Auf unserem Weg zum Strand, dass waren 7km Fußweg, ist uns aufgefallen, dass Hermanus schon ein herrliches Fleckchen ist. Es war ein super schöner Tag 😀
Doch das Resultat konnte man auf unserer Haust deutlich sehen, und vor allem, spüren 🙁
Genau: SONNENBRAND :/ Mama´s Aloeveraspray wurde natürlich schnell genutzt.

Nach einer etwas zu kurzen und auch schmerzvollen Nacht ging es am 3.1 für uns auch schon weiter.
Nächstes Ziel: Natures Valley
Um 16:00 Uhr sind wir an unserer Lodge angekommen, der „Wild-Spirit-Lodge“! Unser erster Eindruck: deep deep in the Jungle 🙂 (Ihren Namen trägt sie wirklich zu recht)Öffentlich Transportmittel gibt es leider nicht, und der nächste Hofladen war ca. 15min zu Fuß entfernt :D.
Doch man muss sich wirklich eingestehen, die Aussicht ist wirklich schön und auch sonst war es dort richtig gemütlich 🙂 ( Trotz der Isolation haben wir uns richtig wohl gefühlt :D).
Was uns während unseres Aufenthaltes aufgefallen ist, die Lodge ist wohl ein berühmtes Reiseziel für Hippies 😀 (Das hat, so finde ich, alles noch einmal den letzten Schliff gegeben)
Unseren Anreisetag haben wir dann mit einem kleinen Walk zum Wasserfall beendet. (Dort konnten wir dann unseren Sonnenbrand etwas kühlen, dass hat echt gut getan).
Der darauffolgende Tag, konnte mal endlich dafür genutzt werden, um mal wieder auszuschlafen. Lena hat um 10:00 an einen drei stündigen Walk teilgenommen und ich haben mir dann einen recht chilligen Tag gemacht 😀
Abends saßen wir noch lange am Lagerfeuer und haben den Geräuschen der Trommeln gelauscht. ( Es war wirklich eine gemütliche Atmosphäre). Das I-Tüpfelchen war dann noch der super leckere Nachtisch: Brownie mit Vanille-Eis!

So, dass waren die ersten drei Stopps auf unserer Reise.
Der Rest erscheint in Kürze 🙂

Liebe Grüße, eure

Marie-Therese

 

 


Ein Gedanke zu Die ersten drei Stops auf meiner Reise entlang der Küste

  • Hallo Marie-Therese,

    wir sind so auf die Landschaftsfotos gespannt!!! Die ersten Beschreibungen eurer Tour höheren sich ja schon fantastisch an!!!

    Viele Grüße und ein feste Umarmung von Guido und mir!m!?????

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