AFS-Camp in Moscow

Besser spät als nie…

Ich war vom 3. Bis zum 9. Januar in Moskau in einem AFS Lager als „Support volunteer“. Dort waren auch 34 andere AFS-Austauschschüler und ein Junge aus Lettland, der extra für dieses Camp abgereist kam. Mit ihm und mit Augusto aus Brasilien war ich in einem Zimmer.

So I went from the 3rd to the 9th of january to a camp of AFS where I took part as a support volunteer. With me there went 34 exchange students and 1guy from latvia who lived with me and with Augusto from Brazil in one room. 

Tag 1:

Wir haben ein paar Kennenlernspiele gespielt und sehr viel geredet mit allen AFSern und den Russen. Am Abend war Disco mit russischer und englischer Musik

Day 1:

we played a lot of games for getting to know everybody better because there were not only we but also russian students. In the evening we did a disco with russian and english music. 

Tag 2:

Am Morgen haben wir eine Art Schnitzeljagd mit unserer Gruppe gemacht und am Nachmittag waren dann die Länderpräsentationen von den Europäern dran. Also von Norwegen, Italien, Spanien, Deutschland, Ungarn, Lettland. Wir haben die Präsentation erst am Vorabend gemacht, sie war aber gelungen und wir haben dann noch ein deutsches Lied gesunden. Mit unserer Gruppe haben wir noch für den Abend eine Szene aus einem Westernfilm vorbereitet und die anderen Gruppen taten das gleiche mit anderen Themen. Am Abend führten wir die Stücke dann vor, was zwar meistens lächerlich wurde, aber aus diesem Grund war es auf jeden Fall richtig gut! Danach war wieder Disco und zum Schluss „swetschki“, wobei man sich über den Tag erzählt und wie es einem gefallen hat beziehungsweise nicht. Die Disco und „swetschki“ waren jeden Abend, also werde ich sie nicht weiter

Day 2:

at the second day we did again some games in the morning what was fun for us… In the afternoon we europeans made our country presentations (Norway, Spain, Italy, Germany, Hungary and Latvia). For me it was really interesting hearing about the other countries and a little bit about their culture.(we germans prepared it the evening before, and we sang a song what surprised a lot because they thought german language can’t be beautiful) After that we went to our groups to do a little sketch about western and the other groups had also something like this. At the evening we presented it and it was so funny and I was laughing really hard ^o^ 

I think I won’t have to mention anymore that we had disco and „svetszki“ in the evening (svetzki is a typical russian thing where you talk with some people about your feelings or what is important to you and what you (dis)liked about the day) 

Tag 3:

Am dritten Tag fingen die Sprachkurse an, was nicht heißt, das man dort viel lernen würde, sondern ein Gefühl für die Sprache bekommen sollte. An dem Tag wurde thailändisch, indonesisch, ungarisch, italienisch und kantonesisch unterrichtet. Ich war zuerst im Indonesischkurs und dannach bei den Thailänder. Dort dachte ich mir nur: Oh mein Gott, haben die vile Konsonanten und Vokale! Aber das machte echt Spaß, wir haben zum Beispiel unsere Namen geschrieben, was dann sehr komisch gelungen hat, weil wir meistens die falschen Buchstaben benutzt haben.

Ach ja, und wir haben irgendwann angefangen, Brot aus der Kantine mitzunehmen und nachts zu essen-sonst war das Essen dort nicht so lecker =/

Ich hab auch ein Mädchen kennengelernt, das ab August in Deutschland ein Auslandsjahr machen wird. Sie ist sehr nett und will ihn den Süden von Deutschland, also falls jemand Interesse hat, ein nettes, russisches Mädchen zu hosten, schreibt mir. Es ist eine gute Gelegenheit die Russen nicht nur durch Vorurteile aus Filmen kennenzulernen!! Sie spricht sogar schon gut deutsch 😉

Day 3:

I think it was on the second or third day when we began to take bread and fruits from the cantina to our rooms to eat them at night because that was the most delicious food that they had… We also asked others that did not wanted to eat their food to give it to us. That’s why I ate every time at least two portions.

In the afternoon there started the language sessions of thais, indonesians, girls from Hong Kong, hungarian and of italians. At first I went to the indonesians where I won 2000 rupies and after that to thais where I was really shocked about how many vowels and konsonants they have and how similar they sound for me but how different they actually are. Of course they could not teach us a lot in an hour and I alredy forgot it all but it was great and both of them did a great job. Of course we did more tgan only AFS activities. We talked really a lot and got to know what we did in Russia and compared our regions or we germans were arguing like every time which part of Germany is the best. (it’s the south)! And I met a girl that is going to live with AFS for one year in Germany and she also wants to the south… I told her a lot about my country 

Tag 4:

Am vierten Tag haben wir und andere unsere Sprachen gezeigt(spanisch, lettisch, norwegisch, italienisch-sie waren so viele, dass sie 2 mal dran kommen konnten)

Uns hat es Spaß gemacht, wobei die Vorbereitungen schwierig waren, was man am Besten macht. Außerdem hatten wir viele Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel über das Wort „Tschüss“, über das sie dachten, man schriebe es „Tschüß“ oder wie im Osten „Schüs“. Dem Schwaben hier, der ja laut den anderen nicht mal deutsch spricht, wurde vom Duden recht gegeben… Außerdem gefällt allen mein Deutsch am Besten 😀

Im Unterricht haben wir ein paar deutsche Animationsspiele gemacht, ein paar Worte beigebracht und Zungenbrecher vorlesen lassen. Wir haben auch zusammen alle meine Entchen in der „we will rock you“ Version gesungen. So macht lernen doch Spaß 😉

Am Nachmittag sind wir auf einem kleinen See Eislaufen gegangen, wobei viele von uns es bis dahin noch nicht konnten. Auch das Eis war nicht so glatt, wie man das bei einer Eislaufanlage kennt, sondern ein bisschen verschneit, das hat uns aber nicht daran gestört, Spaß zu haben… Sehr lustig war auch, die anderen einzuseifen und dann schnell wegzufahren, wodurch man schnell viel Hass von vielen auf sich zieht 😀 so was würde ich ja niemals machen… Am Abend waren dann die Präsentationen der Südamerikaner dran, wobei ich durch Zufall dazu gekommen bin, Augusto dabei zu helfen(er war am Capoeira trainieren und ich meinte oh cool du machst Capoeira.. Und er so ja, kannst du n Rad schlagen?) Und dann hat er mir ein bisschen Capoeira gezeigt und wir führten es dann bei seiner Präsentation vor. Für diejenigen, die es nicht wissen, Capoeira ist ein brasilianischer Tanz, der zur Selbstverteidigung entwickelt wurde und bei dem man abwechselnd zur Musik einen Schlag/Tritt macht.

Day 4:

The 4th day was the day of the language sessions of german, italian(again), spanish and latvian. We prepared the session the day before and it was kind of fun because we were arguing how to write bye in german… Nikolas says every time that I don’t even speak german, because of my dialect, even though I was the one who was right… 

Teaching german was cool because we did not only taught some words but also made some german energizer and sang together a song with the students. I think it was also fun for them :O 

In the afternoon we went to ice-skating on a lake, although a lot did it never before. As you propably know how I am I did NOT took snow and did neither pressed it in other’s faces and of course I did never run away after not doing it!! So that’s why after a bit of time everyone wanted to press me in the snow 😀 

In the evening there were the presentations of the latin americans(Argentina, Mexico and Brasil) I helped Augusto with his presentation because he showed me a bit of the brasilian fight-dance Capoeira and so we presented it. If you read this, Augusto, I’m really thankfull, because I always wanted to learn Capoeira and that was really really cool! I just remembered at the presentation of Argentina, that the food there is so delicious and I really want to go there once again. In the presentation of Mexico there suddenly was no electricity when they danced so we had to do it without music and do after it a bit of improvisation, what worked really good. 

Tag 5:

Am 7. Januar ist in Russland Weihnachten, also 2 Wochen später als bei uns. Wir haben in unseren Gruppen ein Lied auf russisch gelernt, das wir dann am Abend vorsingen sollten.

Danach waren wir draußen und haben ein paar Spiele gespielt, wie zum Beispiel die Pferderennbahn und so weiter 🙂 Dannach waren wir auf dem Jahrmarkt(von AFS, kein richtiger). Wir konnten, indem wir ein Spiel gewannen, zB. Eierlaufen „Geld“  für Pfannkuchen und Tee gewinnen.

Nach dem Mittagessen, haben wir auch noch ein Märchen vorbereitet, das wir dann am Abend vorgespielt haben.

Jeder von uns sollte ein kleines Geschenk mitbringen, das er dann wie beom Wichteln verschenkte… Diese wurden dann am Abend verschenkt. Ich habe einen Schneemann aus Plastik bekommen

Day 5:

In Russia we celerbrate christmas on the 7th of january. After breakfast we learned in our groups a song and a a fairytale that we should present on the evening. After this we did some games in the snow, even if it was cold, it was of course fun. A little bit later we got some challanges and who won several of them won a pancake. We all ate a lot of them 😀

In the evening we played and sang our fairytales and songs and everybody gave one person a little gift. I got a snowman made of plastic… 

Tag 6:

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube an diesem Tag waren die Länderpräsentationen von Indonesien, Thailand und von Hong Kong.

Danach haben noch ein paar Leute Stationen angeboten, wo man zb. Thaiboxen, tanzen,… machen konnte.

Ich und ein paar andere haben den Thailändern geholfen, den Tanz zu zeigen, deshalb haben wir es schon ein-zwei Tage davor gelernt.. Am Abend war von uns allen noch eine Talentschau, zum Beispiel wurde gesungen, getanzt und Gedichte vorgetragen,….

Später wurde uns noch die Chance gegeben, uns mit ein paar Worten bei jedem zu Bedanken und so weiter, es wurde unglaublich viel geweint, wenn auch nicht von mir 😉

Day 6:

At this day there were the fabulous presentations of Indonesia, Hong Kong and Thailand. I really want to visit these countries one day to meet my friends from there again. Especially Thailand, from there come not only exchange students, but also one of my best friends in Germany! 

so after that there were some people doing some teaching for others like me, showing with the Thai people and some other AFS students their dancing or some other things that I don’t know. 

In the evening, anyone who had a talent showed it to everybody. So there were a lot of dances, songs and poems. We had also time for saying everybody good bye, because we had to leave early in the next morning. So we saw a lot of the russian students for the last time in the camp or maybe even in our lifes. That’s why almost everybody had to cry, even if it was for me a really happy evening and there was no reason for me to cry. So I didn’t. 

Tag 7:

Wir mussten früh aufstehen, weil unser Bus nach Moskau sehr früh losfuhr. Wir waren dann in einem Museum, was echt überraschend interessant und spaßig war, weil es ein Museum der Sowjet-spielautomaten war! Danach liefen wir zum roten Platz und hatten ein wenig Freizeit. Wir wussten nicht, dass es verboten ist, dort Fotos mit einer anderen Flagge als der russischen zu machen und uns wurde von der Polizei gesagt, wir sollen sie weg tun…

Nachdem wir auf dem Roten Platz waren, sind wir etwas essen gegangen, obei wir aus Udmurtien uns sehr beeilen mussten, weil wir als erste heimfuhren. So mussten wir uns beeilen bei der Verabschiedung und es wurde nich ein Mal viel geweint…

Wir alle wollten noch viel länger im Camp bleiben, weil es dort einfach nur unglaublich war, ich habe hier nur einen Bruchteil der Aktivitäten geschrieben und auch so gut wie gar nichts darüber, wie dankbar ich bin, dass ich an diesem Lager teilnehmen durfte und wie froh ich bin, so viele meiner AFS Freunden wiedergesehen zu haben. Auch wenn 7 Tage eine viel zu kurze Zeit sind.

Day 7:

We had to leave early from the camp so that we could spend more time in Moscow. After bringing our luggage to a storage, we went to the museum of sowjet game automats. It was not really a museum, what was great because us were given some coins to play at those automats like table soccer or just crazy games… 

After going to the museum, we went to the red square, where we took fotos with our national flaggs, without knowing that it was forbidden. So the police told us to put them back in our backpacks… 

at last we went to a restaurant, eating a little and we from Udmurtiy had to leave at first. So we ate really fast and had to hurry when saying good bye to everyone. Tears again. 

I know that I haven’t even mentioned half of tge stuff, that we actually did, felt and said, but I think it’s impossible to explain the spirit of AFS and it’s effect. It is really cruel to make friends or to make a friendship deeper and than from one day to another have to say good bye for ever or at least for several months! But it’s all worth it. 

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