Dritter Monat in Russland

Ich bin mittlerweile schon 3 Monate hier in Russland, ich hab es keinen Tag bereut. In den Ferien, waren wir in Kungur in einer „Eishöhle“, wobei das Eis noch nicht da war, sondern erst im Winter kommen wird. Der Ausflug war trotzdem sehr cool, wir sind mit Eltern und einer Freundin von Irina dorthin gefahren (400km weit) in die Ausläufer der Uralgebirges. Dort waren wir dann für die Nacht und die Führung durch die Höhlen… Die Ferien waren aber definitiv zu kurz, nicht so, dass man sich hätte erholen können, aber sie waren trotzdem sehr schön. Ich habe Irinas Freundinnen kennen gelernt und kann mich jetzt in Ischewsk und meinem Dorf Italmaß zurechtfinden, falls ich irgendwie verloren gehen sollte… Meinen Geburtstag habe ich hier klein gefeiert. Am Morgen hat mir meine Familie alles Gute gewünscht auf russische Art, nicht nur „Alles Gute“, sondern ich wünsche dir dies, jenes und noch vieles mehr… Sie schenkten mir russisches Lotto und am Abend gab es nich eine Torte. Nach der Schule bin ich mit Freunden spazieren gegangen und danach noch ins Kickboxen. An den vergangenen beiden Wochenenden waren eine Freundin der Familie da, die auch Iras Patin ist und die Tante war auch hier. Letztes Wochenende war dazu noch Irinas Freundin Olja da, mit der ich mich auch super, weil sie ungefähr an die Verrücktheit meiner besten Freundin in Deutschland herankommt. Sie wohnt leider 3 Stunden von uns entfernt aber kommt manchmal nach Ischewsk, um hier zu studieren. Ich habe immer noch nicht verstanden, warum sie das nur für ein paar Wochen macht und dann wieder nicht.   Wir haben Pelmeni gekocht, eine Art Ravioli mit Hackfleischfüllung Selbst gemacht schmeckt es doch gleich noch viel besser als aus dem Laden!   Am Dienstag kam es dann auch so weit, dass Salome und Catalina sich schweren Herzens verabschieden mussten, weil sie eben nur ein Jahr in Russland sein konnten. Ich hoffe nur, das war nicht das letzte Mal, dass wir uns gesehen haben =) Ach ja und ich werde von 3. Januar bis zum 9. Januar in Moskau in einem Lager als „Support volunteer“ sein. Darauf freue ich mich schon riesig, weil ich dort endlich wieder die Gesichter anderer AFS Schülern sehen werde und mit ihnen russischen Schülern etwas unserer Kulturen  beibringen kann. Die Leute davon sind so verrückt und nett, es könnte einfach keine bessere Gruppe dafür geben. Hoffentlich man ich auch jemanden aus meiner Schule dafür begeistern, mitzumachen. Ich habe mittlerweile ein Gefühl für die russische Sprache entwickelt und es fällt mir leichter, zu lernen und viel leichter zu sprechen und zu verstehen.

Hier noch ein paar Bilder:

Irina, Olja, ich
Irina, Olja, ich
Olja wollte Schach lernen, ihr Opa meint, Schach sei nichts für Frauen
Olja wollte Schach lernen, ihr Opa meint, Schach sei nichts für Frauen
An dem Tag waren wir in Kungur
An dem Tag waren wir in Kungur

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