Chinesisch – ein erster Einstieg in die Sprache

 

你好吗? Wie geht es dir?

好!你呢?Gut! Und dir?

Julian über seine Erfahrungen mit der fremden Sprache:

„Die chinesische Sprache stellt man sich womöglich unlernbar vor. Jedoch kann man sie sehr wohl lernen. Wenn man nur sprechen will und das in einfachen Sätzen, dann ist Chinesisch gar nicht mal so schwer. Es gibt keine Konjugation, Deklination oder Artikel. Schritt für Schritt lernt und versteht man immer mehr.“


Die Amtssprache in China ist Mandarin (pǔ tōng huà 普通话 ) und daneben gibt es noch viele regionale Dialekte. Durch den zweimonatigen Aufenthalt bekommt man den ersten Einblick in die neue Sprache, jedoch muss man etwa 3000 Schriftzeichen erkennen können, um in China Zeitung lesen zu können. Gebildete Menschen kennen sogar bis zu 5000 Schriftzeichen.

Gesa beim Chinesisch lernen

Außerdem ist es im Chinesischen entscheidend, in welchem Tonfall ein Wort oder eine Silbe ausgesprochen wird. Es gibt dabei vier verschiedene Fälle. Zunächst kann man mit der Stimme auf dem gleichen Sprechniveau bleiben (ā). Die Stimme kann aber auch zum Ende des Wortes steigen, wie wenn man zum Beispiel eine Frage stellt (á) oder aber von tief unten wieder hoch geführt werden (ǎ). Eine weitere Betonung bekommt man, wenn die Stimme von oben nach unten fällt (à). Je nachdem, wie die Stimme geführt wird, hat das Wort eine andere, oft sehr unterschiedliche Bedeutung.

Dieses Beispiel verdeutlicht das „Problem“ mit der Betonung sehr gut:

mā (妈): Mutter / má (麻): Sesam / mǎ (蚂): Ameise / mà (骂): ausschimpfen


 

 


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