Projekt-Tag in der Schule

Heute ist Sonntag und ich gehe zum ersten Mal in die Schule. In der kleinen Dorfschule ist „la rumba“ (Party) angesagt: Bei lauter Musik – wie sollte es anders sein – präsentieren die Schüler den Eltern und Gästen ihre Projekt. Für mich ist es die Gelegenheit, die Schule und die Schüler kennen zu lernen. Alle starren mich an wie ein Auto.

Faszinierte Kolumbianerin

Laura ist dagegen schon bekannt und führt mich rum. Ein kleiner Junge lädt uns in sein „Planetarium“ ein, drei andere präsentieren ihren Solar-Traktor. Eine Elftklässlerin hat Bio-Creme gegen blaue Flecken hergestellt und ein Klassenkamerad Anti-Floh-Shampoo für Hunde. Insgesamt sind es bestimmt 20 Projekte. Jetzt weiß ich auch, dass die Schule eine ökologische Ausrichtung hat. Es gibt einen großen Garten, verschiedenste Installationen zur Wasseraufbereitung und Stromgewinnung und einige Tiere (Lama-Füttern: Check).

Lama-Fütterung

Der Direktor ist ein kleiner, sehr netter Mann, der uns herzt und direkt einen Löffel von seinem Käse mit Panela-Soße in den Mund steckt. Dann geben die Schüler einen Merengue-Tanz zum Besten. Als fast hundert Familenmitglieder versammelt sind, ruft mich der Direktor auf die Bühne und fragt, wie mir die Projekte der Schüler gefallen. „Chevere“ wäre wohl die richtige Antwort gewesen (toll). Das sagt man hier bei jeder Gelegenheit. Leider stammel ich nur ein „muy bien“ heraus. Zum Glück hat keiner mehr von mir erwartet.

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