Eine Woche Schulferien und schon viel erlebt

Sooooo meine Lieben, nun sind meine ersten Schulferien hier in Soweto schon um und ich kann euch sagen, dass haben Lena und ich so richtig ausgenutzt und genossen.
Während dieser Woche haben wir schon recht viel von Südafrika gesehen:)
Was genau werdet ihr jetzt erfahren :

Alsoooo, was wir während unserer Schulferien unternehmen wollen, dass haben wir uns schon recht früh überlegt:)
Vor allem wollten und haben wir die Zeit genutzt, um andere Freiwillige, die mit uns hierher geflogen sind, zu besuchen.

Am Dienstag den 6.Oktober haben Lena und Ich uns dann so um zehn Uhr auf die Socken zur Mall gemacht. Dort haben wir uns dann ein Minibustaxi genommen.
Unser Ziel war der Ort Meadowlands, welcher so ca. eine halbe Stunde entfernt liegt. Da wir jedoch ein Minibustaxi genommen haben, welche ja keine geregelten Strecken fahren und wir unter anderem auch Umsteigen mussten, hat das bei uns so ca. eine Stunde gedauert.
Schon alleine die Hinfahrt war für uns ein kleines Abenteuer, da ich noch nie so wirklich während meiner Zeit hier in Soweto ALLEINE mit den Minibustaxen gefahren bin 😀
Dann endlich, heile und sicher angekommen, hat uns auch schon Lisa (die Freiwillige) abgeholt und ist mit uns zu ihrem Projekt gelaufen.
Lisa arbeitet in einer, so kann man es glaube ich gut beschreiben, Vorschule. Dort sind die Kinder zwischen drei und sechs Jahren alt.

Wir haben uns, seit unserem Aufenthalt hier in Soweto, das erste Mal getroffen und hatten natürlich gaaaaaaanz viel Gesprächsbedarf und Gesprächsstoff ( So wie wir Frauen halt so sind :D)
Während des Tages haben Lena, Lisa und ich noch etwas im Projekt geholfen, dass war zum größten Teil kleine Plastikteller spülen 😉 Leute, ich kann auch sagen, dass ich so viele Plastikteller in meinem ganzen Leben noch nicht abgetrocknet habe ;D
Lisa war recht froh über unsere Hilfe, da sie sonst die geschätzten 100.000 Teller alleine gespült und abgetrocknet hätte 😀

Was an diesem Tag auch eine Premiere für Lena und mich war, war das wir zum ersten Mal Kota gegessen haben 🙂 Ja genau, ihr lest schon richtig 😀
Also Kota ist eigentlich ein Stück Weißbrot mit Pommes, Käse, Ei und Sauce. Natürlich kann man da auch noch etwas Fleisch zu haben.
Leute, es schmeckt einfach super köstlich 😀 Natürlich ist die Kombi etwas speziell aber dafür schmeckt es echt gut :). Auf Sotho (eine der vielen Sprachen die hier gesprochen wird) würde ich jetzt sagen:“Das war sooo Monate“. Monate kann man eigentlich zu allem sagen was man toll, gut oder lecker findet 😀

Sooo, dann ging es am Mittwoch auch schon wieder so um 11 Uhr los.
Lena und ich haben eine andere Freiwillige, die auch in Meadowlands wohnt besucht (Josefine). Auch sie ist, wie Lisa, in einer Vorschule :).
Wir haben zusammen mit den Vorschulkinder Chachacha einstudiert, was richtig viel Spaß gemacht hat. Ich muss wirklich sagen, dass echt ALLE Kinder sehr musikalisch sind und ein gutes Rhythmusgefühl haben. Uns und auch den Kindern hat es richtig viel Spaß gemacht, wir haben es echt genossen.
Was echt nicht so schön war, dass ich einen krassen Sonnenbrand bekommen habe 🙁 (der ist aber jetzt auch schon wieder weg, Gott sei Dank).
Abends wieder zu Hause, war ich auch dann schon richtig gespannt wie das wohl am Donnerstag laufen wird, da ich das erste Mal wirklich ganz alleine (ohne Lena)den Minibus nehmen werde :).
Hat aber wirklich alles fabelhaft geklappt. Hier wird immer gesagt: „You cannot get lost in a taxi“ 😀 Stimmt eigentlich auch, solange man den Mund auf macht, wenn man nicht mehr weiß wo man ist 🙂

Donnerstags (8.Oktober) ging es dann auch schon wieder so um 9 Uhr morgens los. Dann habe ich ein Minibustaxi zu einer Bushaltestelle (Lakeview) genommen und habe mich dort mit Lena getroffen.
Zusammen sind wir um zehn Uhr mit dem Bus zur Parkstation in Johannesburg gefahren. Dort haben wir den Gautrein nach Pretoria genommen. Durch Zufall haben wir sogar noch zwei andere Freiwillige (Tarik und Phillip) getroffen, die mit uns zusammen hergekommen sind, die auch auf dem Weg von Durban nach Pretoria waren. Wie klein die Welt doch ist :D:D!

Endlich in Pretoria angekommen wurden wir von Janina und Laura (den Freiwilligen in Pretoria) abgeholt.
Zusammen haben wir uns Pretoria etwas angeguckt. Nachmittags haben wir uns noch mit Tarik und Phillip getroffen und haben uns auf den (wirklich langen) Weg zu einem Pfannkuchenhaus gemacht. Ich muss sagen, dass sich der lange Weg echt gelohnt hat.
Auf unserem Weg zurück haben wir noch Rike, auch eine Freiwillige aus Pretoria, eingesammelt und haben uns zusammen auf eine Wiese gesetzt, und wie immer, gequatscht 😀 Noch einmal zur Erinnerung wir waren jetzt zu siebt.

Am nächsten Tag, wir haben die Nacht bei Rike verbracht, haben wir (Lena,Janina, Laura, Rike und Ich) zusammen mit einigen Kindern aus Rikes Projekt ganz ohne Rezept Muffins und Kuchen gebacken und der hat echt gar nicht schlecht geschmeckt.
Freitags abends zu Hause angekommen, bin ich auch richtig müde ins Bett gefallen 🙂

Samstags sind wir mit den drei Freiwilligen aus Pretoria (Janina, Laura, Rike) und zwei Freiwilligen aus Johannesburg ( Gyde und Julia) zu den Orlando Towers gefahren, die recht berühmt hier in Soweto sind. Dort haben wir dann Chakalaka und Pap gegessen. Außerdem kann man hier auch bungee jumping machen 😀 (werde ich auf jeden Fall machen)!
Nachmittags haben wir uns dann um fünf Uhr auf den Weg nach Johannesburg gemacht und haben dort noch richtig leckere Pizzen in einem Restaurant gegessen 🙂
Danach sind wir zum Projekt von Gyde und Julia gefahren, wo wir auch übernachtet haben, und haben den Abend damit verbracht, genau, zu quatschen 😀 und Süßigkeiten zu naschen.
Sonntags, nachdem wir ausgeschlafen haben, sind wir zu einem richtig tollen Markt gefahren der „Arts of Main“ heißt, dort sind soooo viele Essenstände aufgebaut, sodass man sich echt nicht entscheiden kann :). Habe mich dann entschieden einen Buritto zu essen, der wirklich sehr zu empfehlen ist :).
Unter anderem findet man dort auch wirklich schöne Accessoires. Werde mich dort auf jeden Fall bevor ich zurück nach Deutschland fliege eindecken 😀

Sooo, alles in allem war diese Woche recht anstrengend:) ich bin jedoch auch wirklich froh einige wieder gesehen und etwas von Südafrika erkundet zu haben:D
In den nächsten großen Ferien geht es dann auch schon auf nach Kapstadt, ich bin mir
sicher, dass auch die Zeit bis dahin wirklich schnell verfliegt.

Bis zum nächsten Eintrag wünsche ich euch schöne Herbsttage 🙂
Bis dann
Eure Marie-Therese


Ein Gedanke zu Eine Woche Schulferien und schon viel erlebt

  • Hallo Marie-Therese,

    das hört sich ja alles super interessant an!!! Super, dass das ,ist dem Taxi-fahren etc. so gut geklappt hat und du so viele Bekannte/Freiwillige getroffen hast. Falls die Sonne bei euch zu stark ist, kannst du gerne ein paar Strahlen rüber schicken, bei uns ist es jetzt morgens immer trübe und nebelig ?

    Wie immer freuen wir uns auf deinen nächste blo-Eintrag!!

    Bis bald
    Elke

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