Eindrücke von Helena und Simeon aus Ürümqi

Nach zwei Wochen anstrengender Schule hatten wir endlich zwei Tage frei! Diese nutzten wir, um ein bisschen von der Region zu sehen, in der unsere Gastfamilien leben. Wir sind in die nicht allzu weit entfernte Stadt Turfan gefahren. Am ersten Tag haben wir ein Freilandmuseum sowie das Provinzmuseum von Xinjiang besichtigt. Beide waren sehr informativ und spannend. Am Nachmittag sind wir noch in eine alte, etwas abgelegene Wüstenstadt gefahren. Dort sind wir unter anderem auch den ersten Ausländern während unseres Austausches begegnet und sind auf Kamelen geritten. Zum Abschluss des Tages sind wir Hot Pot essen gewesen. Dies ist ein Gericht bei dem Gemüse und Fleisch in einer Brühe gekocht wird. Sehr lecker und oft auch sehr scharf 🙂 Spät abends haben wir noch in ein Hotel eingecheckt und haben endlich wieder auf einem bequemen Bett geschlafen.

Als Morgenstärkung gab es für die Region traditionell eine Schüssel hausgemachter Nudeln. Am späten Vormittag sind wir bei wieder mal strahlendem Sonnenschein dann auch endlich Richtung Wüste losgefahren. Dort angekommen sind wir mit einer kleinen Eisenbahn direkt an den Wüstenrand gefahren. Zuerst haben wir uns Plastikschlitten ausgeliehen und sind damit eine Wüstendüne hinunter gefahren. Danach sind wir eine Sanddüne hochgelaufen, um die atemberaubende Aussicht über die weite Wüstenlandschaft zu genießen und ein paar schöne Fotos zu machen.  Doch nach einer Weile ist der Sand immer heißer geworden zum Leide unserer Füße…Wieder unten angekommen sind wir mit der Eisenbahn ein Stückchen durch die Wüste gefahren. Auf dem Weg zurück zum Eingang haben wir noch in chinesischer Militäruniform gegen eine andere Gruppe Jugendliche ein Waffengefecht ausgetragen. Natürlich mit Lasergewehren! Das ganze bei über 30 Grad in Flip Flops. Trotzdem hatten wir unseren Spaß 🙂
Nach diesen Highlights haben wir noch in einem Schnellrestaurant, verspätet (18:00 Uhr) zu Mittag gegessen. Schlussendlich sind wir gestärkt und mit guter Laune nach Hause gefahren. Es war ein unglaublich, cooler Ausflug mit vielen schönen Erlebnissen 🙂


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