Lass mal was von dir hören!

Buenas trades

nun komme ich endlich doch mal dazu etwas von meinen bisherigen Erfahrungen hier auf zu schreiben. Mittlerweile bin ich jetzt schon fast 7 Wochen in Panama und wage zu behaupten das ich mich so langsam einlebe auch wenn ich noch keine Routine im Alltag und meinem Projekt gefunden habe.

Wie in meiner Projektbeschreibung erklärt ¨arbeite¨ ich in einem Projekt namens Fundader ( ich würde jetzt voll gerne einen Link anhängen aber dann bricht die LAN-Verbingung zusammen weil ich schon 2 andere Seiten offen habe, ihr findet das auch alleine sehr gut wenn ihr es zusammen mit dem Namen meiner Stadt Arraijan eingebt). Mir wurde von der Projektleiterin erklärt das ich in den ersten 4 Monaten, also bis Ende Dezember, die Techniken des Malens,Handnähens und allg. der Handarbeit erlernen soll um ab Januar meine eigenen Kurse geben zu können (wahrscheinlich für Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren). So weit so gut, ich bin hier also fleißig am nähen basteln und werkeln und mache so langsam Fortschritte. Die Kurse besuchen Frauen im Alter von 20-60 Jahre aus ganz Arraijan sie sind alle super freundlich und während dem nähen plauscht es sich ganz gut mit ihnen auch wenn ich nicht behaupten kann dass ich immer alles verstehe ;D Aber ich werde langsam auch in der Sprache sicherer und die Menschen verstehen was ich sagen will … In meinem nächsten Beitrag werde ich auch mal Fotos von meinen ¨Werken¨ beifügen wenn das Internet es hergibt.

Ich lebe hier zusammen mit meiner Mama Maribel, meiner fast gleichaltrigen Schwester Isamy und meinem Papa Ismael ( ja bei dem Namen denkt man sofrt er kommt aus Nordafrika aber nein er hat seine Wurzel in Cuba und dem entsprechend einen super schweren Akzent den ich immer noch nicht ganz verstehe, aber ich habe gelernt das alles in und aus Cuba mindestens doppelt so gut ist wie alles andere ;D).                Meine Mama arbeitet bei der Polizei in Panama Stadt, das dirket neben an liegt, sie hat ursprunglich mal Musik studiert und kann auch sehr schön singen, aber ist dan über Umwege bei der Polizei gelandet. Da sie sehr viel arbeitet müssen Ismary und ich im Haushalt mithelfen kochen, abspülen wischen und Bad putzen kann ich jetzt im Schlaf , das wird meine Mama zuhause sicherlich freuen 😉

So einen richtig großen Kulturschock hatte ich noch nicht, sicherlich hier ist Vieles sehr viel anders als in Europa vor allem das Klima, aber auch die Mentalität der Menschen und der Umgang miteinander. Die Menschen hier sind viel offener gegenüber Veränderung und nehmen das Schicksal viel leichter an so wie es ist, das hat mich vor allem an uns Deutschen immer gestört die Unfähigkeit machmal das Geschehene so zu nehmen wie es ist. Die Menschen hier verplanen sich nicht, sie planen aller höchstens bis zum nächsten Wochenende und überlegen sich dann worauf sie Lust haben. Das kann, habe ich auch schon oft festgestelt, sehr anstrengend sein, weil ich das so nicht gewohnt bin, aber auch sehr angenehm. Ich wurde positiv überrascht als ich donnerstags von einer meiner Kursteilnehmerinnen fürs Wochenende nach Guarare zu einem traditionellen Pollera (sind die traditionnellen Kleider der Frauen) fest eingeladen wurde. Es kann so wohl alles als auch nichts an einem Tag passieren, machmal fahren wir noch ganz spontan zu der Familie meiner Mama im Nachbarort und verbringen dort den ganzen Abend, aber das erfahre ich meist 20 Minuten vorher ;D Zeitangaben sollte man hier auch nicht zu ernst nehmen, meistens verschieben sie sich mindestens um 20 Minuten bis 3 Stunden. In den meisten Fällen trifft das Ereignis ca 30 Minuten später ein und das kann man dann schon wieder planen. Alles in allem  bin ich hier sehr glücklich. Die Zeit verging bisher relativ schnell, obwohl die Zeitempfindung sehr unterschiedlich war, machmal hat sich etwas Ewigkeiten hin gezogen und andre Male flogen die Tage so an mir vorbei, ich hoffe das die Zeit nicht zu schnell vergeht, denn ich will hier noch einiges erreichen.  Allerdings glaube ich, dass ich nächsten Sommer in Deutschland mit langer Hose und Pulli durch die Gegend laufe!!! Das Klima hier ist wirklich herrlich man schwitzt zwar eigentlich immer aber dafür duscht man auch 2-3 mal am Tag, wenn man fliesend Wasser hat. Sonne hat man auch immer, nicht so wie der Sommer in Deutschland den es ca für 2-3 Wochen gibt und man dann die ganze Zeit Regen hat…

so jetzt muss ich mal Schluss machen und ein bisschen malen, für meine kurs am Mittwoch. Ich versuche mich jeden Sonntag einmal kurz zu melden und hoffentlich bald auch mit Bildern

LG Theresa


3 Gedanken zu Lass mal was von dir hören!

  • hallo meine liebe Resi,
    es freut mich sehr das es dir in Panama so gut und ich freue mich schon auf weiter berichte von dir.
    Alles liebe deine Bastelfreundin
    Maike

  • Hallo aus dem ziemlich kalten Deutschland liebe TT ,

    ich freue mich zu hören das du dich schon gut im fernen Panama eingelebt hast, die Routine auf der Arbeit kommt bestimmt mit der Zeit!
    Es hört sich so an als wärst du auch in deiner Gastfamilie super zufrieden, das ist wirklich toll! Genieß einfach jeden Augenblick und sammle ganz viele neue Erfahrungen!

    Alles alles Liebe
    Becky

  • Liebe Theresa,

    ja schön von Dir zu hören. Ich mußte ja laut lachen als ich hörte, daß Du im textilen Bereich tätig wirst. Das interessiert mich schon sehr wie die Ergebnisse denn so aussehen bei Euch. Gerne freue ich mich auf die Bilder. Alles Gute Dir und bis bald
    Annette

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