Familie, Schule und Ausflüge

Hallo zusammen,

einige haben sich nach meiner Familie erkundigt. Deshalb jetzt mal was über meine Familie. Außerdem schreibe ich noch was über die Schule und zwei Ausflüge, wo ich war.

Wo ich war ? Klingt komisch…

(die Norddeutschen unter euch mögen Gnade walten lassen. Ich weiß gar nicht, wie man anders sagen könnte)

 

Also… meine Familie ist echt ein Glückstreffer. Ich wohne mit meiner „Mutter“, meinem 18-jährigen „Bruder“ und meinem 32-jährigen „Bruder“ zusammen. Was mit dem Vater passierte habe ich mich bisher noch nicht getraut nachzufragen. Bevor jetzt alle erschrecken: In Panama ist es Sitte, dass die Kinder noch seeehr lange zuhause bei ihren Eltern wohnen. Es ist hier nicht ungewöhnlich, wenn man mit 40 noch zuhause wohnt. Ich weiß… das ist echt krass. Jedenfalls verstehe ich mich mit allen super, besonders mit meinem 18-jährigen Bruder Gregorio (Greg). Er geht auch noch zur Schule und möchte danach Architektur studieren.

Wo wir schon bei Schule sind…Die Schule ist hier total anders. Besonders das Niveau. Ich bin in Deutschland, muss ich zugeben, nicht grade der große Knaller in der Schule. Aber hier bin ich von 0 auf 100 kurz Klassenbester in Englisch und Mathe. IN MATHE !!! Das ist natürlich auch mal ein super Gefühl, auch wenn ich weiß, dass es nichts heißen mag, da ich ja nicht besser geworden bin, sondern die Schüler hier einfach… naja… ihr wisst schon. J Jedenfalls muss ich sagen, dass die Schüler wirklich absolut gar kein englisch können. Null. GAR NIX. Und ich spreche ja schon ganz gut englisch (ich war erstaunt über mich selbst haha) und kann es locker mit der Lehrerin aufnehmen, deren Aussprache manchmal auch eher makedonisch klingt. Auch in Mathe klappt alles super, da die Themen deutlich einfacher sind, als in Deutschland.

Alle sind extrem nett zu mir und ich hatte nach drei Tagen schon Kumpels. Generell sind Panamaer (JA, es heißt echt Panamaer. Hab´s gegoogled. 😉 viel offener als Deutsche, sehen immer nur das positive, sind nie schlecht drauf und einfach durch und durch ein lebensfreudiges Völkchen. Die Schule ist aber in einem schlechteren Zustand, als in Deutschland. Es gibt auch keine Fenster, was aber bei der ständigen Hitze auch keinen Sinn ergeben würde. In jedem Raum hängen Ventilatoren. Das gilt nicht nur für die Schule, sondern für absolut jeden Raum in ganz Panama. In offiziellen Gebäuden und Bussen wird außerdem die Temperatur immer so waaahnsinnig runtergekühlt, dass es fast noch schlimmer ist irgendwo drinnen zu sein, als draußen bei 35 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.

Es gibt keine Tische im Klassenzimmer, sondern jeder Stuhl hat seinen eigenen kleinen Tisch vorne dran- ge“bebbt“, dessen Größe grade so ausreicht um meinen Block drauf zu quetschen. Die Schulzeit ist auf morgens von 7 bis 12 und eine zweite Schicht von 12.30 bis 18.00 aufgeteilt. Ich gehe immer mittags. Alles in allem ist die Schule nicht gerade modern und trotzdem sind alle zufrieden und gut gelaunt. Eigentlich habe ich nichts zu bemängeln, außer dass die Schüler sehr wenig lernen. Sie haben einfach nicht genug Disziplin um viel zu lernen. Das Klassenzimmer ist immer recht belebt. Man ruft rein, wann man will und ausschweifendem verbalem Austausch mit dem Nachbarn sind keine Grenzen gesetzt. Die Schüler-Lehrer Beziehung ist auch was ganz anders. Neulich ging ein Mädchen zum Lehrer und hat ihm auf dem Bauch geklopft. Der fand das aber, anders als ich erwartet hatte, total lustig. Was weiß ich warum. In Deutschland ist so was undenkbar, weil der Respekt vor dem Lehrer einfach viel größer ist. Dort ist ein Lehrer eine Autoritätsperson und hier ein Freund. Man erzählt dem Lehrer wie das Wochenende war, auf welcher Party man war und dass man am Samstag Morgen ein Wurstbrot mit geräuchertem Rinderschinken gegessen hat. (Ok,  letzteres vielleicht nicht) aber man kann dem Lehrer wirklich alles erzählen und er ist wie ein Klassenkamerad. Wenn man was fragen will, streckt man nicht und sagt: „Ähm, Herr Maier, ich hätte mal eine kleine Frage“,sondern ruft ganz simpel: „EY, PROFE !“ (He Lehrer)

 

Als ich neulich im Klassenzimmer saß und das üblich tat (nichts), fing es plötzlich an zu regnen. Das ist dermaßen abgefahren hier. Grade scheint noch die Sonne und wirklich 1 Sekunde später prasselt es aus vollen Kübeln. So starken Regen habe ich noch nie erlebt. Und es geschieht von einer Sekunde auf die andere. Wirklich Wahnsinn. Wenn es regnet wird es im Klassenzimmer so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr hören kann. Kein Witz. Das liegt daran, dass die Schule ein Wellblechdach hat, wie übrigens fast alle Häuser hier.

 

So ! Genug von Schule. Ich sitze grade auf meinem Bett, während ich meinen Blog schreibe und höre, wie meine Familie Fernsehen schaut. Eigentlich läuft der Fernseher und man macht halt irgendwas anderes, aber wenn man abends durch die Straßen geht sieht man aus jedem Haus ein verräterisches Leuchten. Fernsehen ist hier Kultur.

Jetzt zu meinen Ausflügen:

Am Wochenende war ich am Samstag in Chitré und am Sonntag in Guararé. (coole Namen, geh ?) In meinem Ort wohnen noch ein anderer deutscher Austauschschüler und eine Deutsche, die ein FSJ macht. Da man am Anfang hier etwas eingeschränkt wird, was Bewegungsfreiheit angeht, wollten wir einfach mal raus aus unserm Dorf und sind mit dem Bus in die nächst größere Stadt Chitré gefahren, um unsere Freiheit zu haben. Dort gibt es eine schöne Kirche im Kolonialstil:

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Außerdem haben wir uns ordentlich mit Früchten eingedeckt. Eine Banane kostet hier 10 ct und ist viel leckerer, als in Deutschland. Für mich ein Grund, mir zwei zu gönnen .

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Und hier gibt es auch Eis. Es schmeckt sehr sehr lecker, wobei Eis wörtlich zu nehmen ist. Die Eisverkäufer laufen mit ihren Wägelchen durch die Stadt, auf denen in der Mitte ein etwas größerer Eiswürfel trohnt und in verschiedenen Flaschen haben sie verschiedene Aromen. Sie raspeln dann etwas von dem Eisklotz ab, übergießen es mit Aroma und fertig ist das „Eis“. Hier ein Bild:

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Das ist ein kleiner Klotz ! Die neuen sind mindestens 5 mal so groß.

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Das wortwörtliche Eis.

Danach haben wir etwas en la plaza (Park) entspannt und sind Abends noch kicken gegangen. Wir haben uns mit vielen anderen Jugendlichen getroffen und auf wunderbarem Kunstrasen gespielt. Das hat richtig Bock gemacht !!!

 

Am Sonntag ging es dann nach Guararé, wo vier Tage lang durchgefeiert wurde. Wir waren nur am letzten Tag da. Aber es ist wirklich die ganze Stadt auf den Beinen. Der ganze Ort ist vollgestopft mit Menschen. Und es gibt kein ruhiges Plätzchen. Es ist eine Mischung aus altmodischer, traditioneller, kultureller Festlichkeit und einer modernen lauten Party, bei der Bier nicht zu kurz kommt. Durch die Straßen fuhren geschmückte Festwagen mit schönen Frauen, von denen am Ende eine zur Mejorana (soviel wie: Schönheitskönigin) gekürt wurde.

Hier ein Bild:

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Leider liegt unfassbar viel Müll in den Straßen. In Panama gibt es kaum Mülleimer, weshalb jeder sein Zeug einfach an Ort und Stelle fallen lässt. Die Straßengräben waren voll mit Bierdosen und anderem Müll. Und zwar richtig voll. Auf der Straße lag der Müll in Haufen. Trotz Müll war das Fest eine schöne Erfahrung, da es unglaublich kulturell war.

 

SO! Geschafft. Und zwar richtig ich habe jetzt 2 Stunden lang geschrieben und das war anstrengend. Also genießt diesen Blog-Artikel !

Danke noch mal für alle Unterstützung finanzieller Art und alle Ratschläge. Nur dadurch bin ich jetzt hier und mache alle diese tollen Erfahrungen. Vielen Dank !

Ich würde mich sehr über ein Kommentar freuen. Für alle, die´s nicht blicken:

Macht gar nichts, scrollt einfach so weit runter, bis die Seite aufhört. Da könnt ihr ein Kommentar verfassen, das ich lesen kann und auf das ich auch antworten kann.

 

Liebe Grüße und buenas noches euer

 

Konstantin

 

 

 

 

 

 


13 Gedanken zu Familie, Schule und Ausflüge

  • lieber Kös,
    das ist toll,daß Du uns so fleißig u. interessant schreibst u. ich freue mich, daß es Dir gut geht u. Du so viel erlebst. Nachdem der link nachgeliefert wurde, sind nun auch die Fotos zu sehen. Kaum zu glauben, daß Du so weit weg bist. Weiter alles Gute, sei herzlichst gegrüßt von Barbara aus Pinnow. hier ist es nun Herbst, wir hatten einen herrlichen Tag in Warnemünde.

  • Hi Barbara,
    Danke für deinen Kommentar. Ja, es ist wirklich unglaublich, dass ich hier bin, in Panama. Warnemünde ist klasse ! Oma hat mir Fotos geschickt. Habt ihr auch ein dänisches Eis gegessen ?
    Liebe Grüße Kös

  • Du bist wirklich ein emsiger und talentierter Blogschreiber: wir haben dadurch eine lebhafte Vorstellung von dem, was Du so täglich erlebst. Die urplötzliche Heftigkeit des tropischen Regens habe ich mal ähnlich erlebt wie Du bei einer Reise nach Nicaragua vor über 20 Jahren. Als deutscher Normalo hat man da das Gefühl: jetzt geht die Welt unter!Und auch an die überall laufenden Fernseher kann ich mich noch gut erinnern. Kannst Du bei der Hitze nachts einigermaßen erholsam schlafen und haben die normalen Wohnungen eine Klimaanlage oder gibts nur die Ventilatoren, von denen Du berichtet hast? Beste Grüße aus McPomm von Silke und Arne

  • Hi Silke und Arne,
    Schlafen kann ich gut, aber leider gibt es keine Klimaanlage, da das Hais nicht dicht genug ist. Ich muss mich mit dem halb-kaputten Ventilator zufriedengeben. Morgen habe ich wieder Schule.
    LG Kös

  • Hi kös,
    ist echt interessant deine Blog zu lesen 🙂
    Heute kommt der französische Austausschüler von Lise…
    …bin mal gespannt welche Erfahrungen wir mit fremden Ländern, fremden Sitten machen. Wobei das natürlich kein Vergleich ist mit deinen Erfahrungen. Frankreich ist ja nur ein „Katzensprung“ entfernt;-)
    Viel Spaß noch Sergeant
    Gruß Luki

  • Hi luuk 🙂 hab mich seehr gefreut, dass du ein Kommentar geschrieben hast.? Und freut mich, dass dir mein Blog gefällt. Ihr müsst mir dann erzählen wie es mit dem Franzosen so klappt.
    Liebe Grüße ans Hause Sommi
    Sergeant Kös 😉

  • Hi, Kons, es ist jetzt spät abends – und möchte dir gerne noch sagen, wie toll ich deine blogs finde! Tja, bei uns ist es in den letzten Tagen sehr ungemütlich geworden; zuerst war es nachts fast an 0 grad, so dass Arne und ich schnell die Sommerpflanzen rein geschleppt haben. Jetzt regnet es schon den zweiten Tag, und das ist für die Natur zwar gut – aber für die Dachdecker auf unseren Kirchendach doof. Sie sitzen stundenlang im Auto und warten, wann sie wieder auf das Dach steigen können – erstens würden sie sonst so schnell durchgeweicht und bald krank, und zweitens ständen sie in Gefahr, mit den Schuhen aus den Holzlatten wegzurutschen. So darf ich also nicht meckern, dass es nicht voran geht. Nächsten Sonntag, am 18.10. soll nämlich großer Abschlussgottesdienst sein, mit einem Dankeschön an Handwerker und Sponsoren. Viele in der Gemeinde haben sich schon in die Kuchen-Liste eingetragen, dass sie fürs Kaffeetrinken backen wollen. Aber wenige, die abwaschen wollen…
    Arne ist sehr erkältet, und deshalb schläft er unten in dem Zimmer, in dem du auch geschlafen hast. Dann höre ich sein Schnarchen und Bellen nicht so. Zum Glück hat er kein Fieber.
    Aber für Sonnabend hatte er sich vorgenommen, einen Ausflug mit einigen syrischen Flüchtlingen zu machen, die bei uns in Neustadt wohnen. (Ich weiß nicht, ob du mitbekommen hast, dass gerade sehr viele Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nach Deutschland kommen?) Wir haben zu manchen ganz guten Kontakt, und helfen. Neulich haben wir eine Kleiderausgabe in der Kirche gemacht. Das hat allen Spaß gemacht. Die meisten Flüchtlinge sind sehr jung. In den nächsten Tagen werden auch Jugendliche ohne Eltern kommen, die noch nicht volljährig sind. Die Verständigung ist schwer – denn nur manche können Englisch (auch von unseren Leuten), und alle müssen die deutsche Sprache erst lernen. Ja und sonst… ich habe am Wochenende in unseren Kirchen Erntedankgottesdienste, da freue ich mich schon drauf. Manche Dörfer haben richtige Erntekronen mit vier Sorten Getreide auf dem Gabentisch. Die Obst- und Gemüsespenden in Neustadt haben wir zu unseren Syrern gebracht, dann brauchen sie nicht extra einkaufen. Die Erntegaben von den Dörfern werden wir in ein Haus für psychisch Kranke bringen. Sie kochen gerne alle zusammen in der Wohngruppe. Letztes Jahr hatten wir Riesenkürbisse hingebracht, aber dieses Jahr habe ich noch keinen großen Kürbis gesehen – nur die kleinen Hokkaidokürbisse.
    So – jetzt höre ich Arne unten noch gurgeln… hoffentlich hilft es. Ich soll dich auf alle Fälle sehr herzlich grüßen!!! Ich werde jetzt auch an meiner Matratze lauschen – und vom Urlaub träumen; Arne und ich wollen im November ein paar Tage auf die Nordseeinsel Pellworm fahren. Dort soll nicht viel los sein – genau richtig zum Erholen. So sei herzlich gegrüßt! Und wir freuen uns auf deinen nächsten blog!!
    Deine Silke und Arne
    P.S. Gibt es ein bestimmtes Gewürz, mit dem die Panamaer gerne kochen??

  • Hi silke 🙂 wow… Da ist ja einiges los bei euch. Das mit den Flüchtlingen ist ja stark. Bei mir ist immer noch tollstes Wetter mit 35 grad. Und wir sind grade im tiefsten Winter 🙂 nachher muss ich in die schule, aber heute ist dia civil. Das heißt keine schuluniform heute. Juhuu

    Liebe Grüße aus Panama
    Kös ?

  • Und hier ist der zur Zeit nasetriefende Arne: Mich würde interessieren, wieviel Spanisch Du inzwischen schon verstehst? Zu Beginn Deines Aufenthalts in Panama muss es Dir doch noch wie ein einziges unverständliches Gebrabbel vorgekommen sein – stimmt das? Und wie ist es jetzt? Einen entspannten Sonntag im Urwald mit Cheeta und Jane wünsche ich Dir!

  • Mich würde interessieren, wie gut Du Spanisch inzwischen verstehst? Am Anfang stelle ich mir das ziemlich schwierig vor, gerade auch beim Schulunterricht… Einen entspannten Sonntag im Urwald wünscht Dir herzlich Arne

  • Hi Arne 🙂 naja also wenn die Leute „normal“ reden, ist es deutlich zu schnell für mich um alles zu verstehen. Wenn sie sich Mühe geben, dann klappt es. Heute war ich auf einer finca. Dazu mehr im nächsten Blog.
    Liebe Grüße Tarzan 😉

  • Hallo Konstantin,
    spannend, Dein Blog! Ich versuche mir Deine Familie und die Schule vorzustellen und höre förmlich den Regen prasseln….sicher ein tolles Gefühl wenn man so plötzlich ein Mathe-Star wird… aber doch schade, dass man so wenig lernt. Aber Spanisch lernst Du auf jeden Fall. Gibt es einen besonderen Dialekt, oder spricht man das „klassische“ Spanisch? Bist Du der Längste in der Schule oder sind die panamaischen Schüler auch groß? Welche Fächer gehören in Deinen Stundenplan und gibt es auch Sportunterricht?
    Wie gut, dass Du Dich in Deiner Familie wohlfühlst. Ich verfolge voller Spannung Deine Blogs und finde es prima, dass du die Initiative ergreifst und selbst Ausflüge organisierst und so Deine Beobachtungen machst und das Land für Dich erschließt. Laß es Dir gut gehen! Liebe Grüße Renate

  • Hallo Renate,
    Schön, dass du einen Kommentar hinterlassen hast. Es geht mir sehr gut hier. Einen besonderen Dialekt gibt es nicht, man spricht das klassische Spanisch, aber es gibt einige Redewendungen. In der Schule bin ich sowohl an Körper als auch an Geist bei weitem der Größte. Da kam wirklich niemand mithalten. Die Fächer sind die selben wie in Deutschland und Sport gibt es auch. Das ist allerdings etwas anstrengender als in Deutschland, da es ein kleines bisschen heißer ist. 🙂
    Danke für die Wünsche.
    Saludos Konstantin ?

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