Schon (über) einen Monat in Südafrika (Die Zeit rennt)

Soooo Leute nun bin ich schon (über) einen Monat hier in Südafrika (Soweto) und die Zeit rennt wie verrückt. In den ersten vier Wochen ist schon super viel passiert und ich habe schon ordentlich was erlebt (wie ihr auch in meinen vorherigen Beiträgen lesen könnt).
Nun für euch einen kleinen Rückblick was schon so alles passiert ist:

Während der ersten vier Wochen habe ich mich schon gut eingelebt und das Leben mit meiner Gastfamilie ist nach wie vor super. Ich habe aber, so denke ich, noch lange nicht alle Eindrücke in mich aufgenommen, sodass auch noch Einiges (wie schön) vor mir liegt :D.
An den Wochenende unternehme ich recht viel mit meiner Gastfamilie, mal mit meiner Gastschwester und mal mit meiner Gastmama.
Wie schon gesagt wird es hier in Südafrika schon recht früh dunkel, so um 18:00 Uhr, somit ist man nach 18:00 Uhr eher spät zu Hause, da es dann so langsam dunkel wird. Um ehrlich zu sein, finde ich das auch recht gut, da es wenn es dunkel wird, für mich im Straßenverkehr schon etwas unübersichtlich wird.
Hier noch einmal gesagt, auch im Hellen ist mir der Straßenverkehr noch nicht so ganz geheuer, sodass man lieber doppelt und dreifach guckt :).
Während meiner ersten vier Wochen habe ich schon viele super nette Leute kennengelernt, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Hier noch einmal gesagt, man kann gar nicht anders als die Leute hier einfach zu mögen :D.
Wie einige von euch wahrscheinlich schon wissen, hatte ich etwas Probleme mit meiner Kreditkarte 🙁
Also, die Situation war Folgende, den richtigen Pin habe ich jetzt Gott sei Dank, da ich als erstes gedacht habe es liegt an dem falschen Pin. Nun habe ich zwar den richtigen Pin, es funktioniert jedoch trotzdem nicht. Das Problem ist, das ich meine Kreditkarte noch nicht in Deutschland genutzt habe, dies jedoch NOTWENDIG ist, um sie im Ausland benutzen zu können ( Ja ja wer lesen kann ist klar im Vorteil). Jetzt kann ich zwar mit meiner Karte bezahlen, jedoch kein Geld abheben…
Ja, blöde Sache.
Jetzt bin ich aber gerade dabei mit meiner Gastmama hier ein Konto in Südafrika zu eröffnen und ich dann auch endlich Geld abheben kann :).
Also im Moment fühle ich mich echt gut, so richtig Heimweh habe ich eigentlich nicht, da ich, besonders von Montag bis Freitag, recht viel in meinem Projekt zu tun habe und auch sonst noch viel Neues kennenlerne.
Ach ja, es hat sich jetzt herausgestellt, dass der Hund von meiner Gastfamilie ein Weibchen ist und kein Männchen :D. Ja, ja, kleine Überraschungen tun auch mal gut. Trotzdem finde ich, das der Name Bravo nicht zu IHR passt, somit nenne ich sie ganz geheim, Lilli :D:D
In meinem Projekt läuft es auch nach wie vor richtig gut und man erfährt mehr und mehr über die Strukturen und den Ablauf (der manchmal echt unübersichtlich ist, da fast durchgehend Schüler auf dem Schulhof herumlaufen und man nicht genau weiß, ist jetzt Unterricht oder nicht?! ).
Was für mich wirklich gut ist, ich baue eine immer bessere Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern auf, was mir die Arbeit mit ihnen erleichtert.
Unter anderem zählt zu meinen Aufgaben, in Klassen zu gehen, die ohne Aufsicht sind und dort etwas mit den Schülern zu arbeiten. Besonders in Mathe haben schon recht viele Schüler Probleme, wo ich dann versuche bestimmte Themen und Aufgaben zu verdeutlichen und ihnen zu erklären. Manchmal mache ich auch mit ihnen etwas Deutschunterricht, was ihnen echt gut gefällt und sie wirklich interessiert sind einige Wörter zu lernen.
Trotzdem ist es für mich eine recht große Herausforderung, da einige Klassen mit über 40 Schülern einfach echt groß sind und man viel Geduld braucht um Ruhe hinein zu bringen.
Dennoch finde ich meine Arbeit an der Highschool sehr, sehr toll und lehrreich. Besonders freut es mich zu sehen, wie sich die Schüler freuen wenn wir (Lena und Ich) ihnen etwas über Deutschland erzählen, oder ihnen einfach etwas Unterstützung in Mathe oder anderen Fächern geben.

Unser Nachmittagsunterricht läuft nun, trotz einiger Startschwierigkeiten, echt gut.
Nun konnten wir doch einige Schüler überzeugen doch einmal vorbei zu schauen. In unserer ersten Stunden (die so zwanzig Minuten dauert) habe ich Fantakuchen mitgebracht, der bei allen Schülern echt gut angekommen :D.
Jaaaaa, so langsam geht´s voran, man muss nur am Ball bleiben und etwas auf die Schüler eingehen und ihr Interesse wecken.

Soo das war´s erst mal wieder von mir, halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße aus Südafrika
Marie-Therese


2 Gedanken zu Schon (über) einen Monat in Südafrika (Die Zeit rennt)

  • Liebe Marie 🙂
    Das klingt ja wirklich super bei dir! Ich wünsche dir weiterhin eine ganz tolle Zeit und weiterhin so viel freude an der Arbeit in deiner Schule! 🙂 Pass auf dich auf! Ich freue mich drauf bald wieder von dir zu lesen 😉 Liebste Grüße, Yvonne

  • Hallo Marie-Therese,

    auch dieser Beitrag hört sich wie immer positiv an, Gott sei dank!!!

    Päckchen wird morgen abgeschickt, ich hoffe das kommt dann auch bei dir an ?

    Viele Grüße
    Elke

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