Schon ein Monat in Paraguay

Am 6 August 2015 stieg ich, nachdem ich mich von meiner Familie und Freunden am Flughafen verabschiedet habe, ins Flugzeug und flog mit einigen aus Deutschland , sowie mit vielen Anderen aus Europa, nach Paraguay.

Schon 1 ganzen Monat lebe ich nun hier bei meiner Gastfamilie in Asuncion und besuche die Schule. Um 6 Uhr am Morgen stehe ich in der Woche auf , mache mich fertig und dann bringt mein Gastvater, meinen Gastbruder und mich, zur Schule.

Asuncion
Asuncion

Diese beginnt um 6:55 Uhr. Jeden Montag wird die Nationalhymne gesungen und dabei die Flagge gehisst , an jedem anderen Tag versammeln sich alle auf dem Schulhof und es werden Neuigkeiten angesagt und gebetet.

Schule ist hier ganz anders: Während des Unterrichts ist kaum einer still, alle reden oder sind an ihrem Handy. Bei manchen Lehrern kann man sogar einfach schlafen ohne das dieser etwas sagt . Im Unterricht verstehe ich eigentlich kaum was, dann schriebe ich einfach von der Tafel ab oder versuche spanisch zu lernen.

Außerdem ist das Schüler- Lehrer Verhältnis hier viel freundlicher. Mädchen umarmen die Lehrer meistens oder geben sich Küsschen auf die Wange. Jungs geben den Lehrern die Hand.

Wenn ich nur bis 12:40 Unterricht habe fahre ich gemeinsam mit meinem Bruder mit dem Bus zurück. Die Busfahrt ist hier ziemlich verrückt, denn hier gibt es kaum Bushaltestellen oder eher gesagt : Jeder stellt sich einfach an die Straße und streckt seine Hand aus wenn der Bus kommt, dann hält der Busfahrer „meistens“ an. Dann steigt man ein und der Busfahrer fährt sofort weiter und macht nebenbei dein Ticket. Unser Bus fährt durch den Mercado 4 , wo wir auch aussteigen und zu Fuß weitergehen.

Der Mercado 4 ist der berühmteste Markt in Paraguay und hier gibt es einfach alles. Dutzende Stände verschiedener Sachen reihen sich aneinander . Hunderte Menschen laufen hier rum . Von Kräutern , Kleidung bis Handys kriegst du hier alles, und das günstig. Dauernd kommen Händler in den Bus und verkaufen dir Fruchtsäfte oder Colgate- Zahnpasta.

Am Wochende hatten wir das Adjustment-Camp von AFS wo man Viele wiedertraf, die man schon vom Arrivalcamp kannte und man konnte sich mit den Anderen viel austauschen. So merkte man zum Beispiel, dass das Leben in der Stadt wie Asuncion ganz unterschiedlich, zum Leben in kleinen Dörfern sein kann.

Das wars auch fürs Erste. Bis zum nächsten mal !

 

 


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