Die ersten Tage in Südafrika

Hallo Leute hier melde ich mich wieder.
Seitdem ich euch das letzte mal geschrieben habe ist schon einige Zeit vergangen.

Nun bin ich schon fast eine Woche hier in Südafrika. Die Zeit seit meiner Bewerbung ist unglaublich schnell vergangen.

Sooo meine erste Zeit in Südafrika:

Nach einem langen und sehr anstrengenden Flug von Frankfurt nach Johannesburg (mein Magen hat nicht so ganz mitgespielt) sind wir auch dann am 20. August um 8:45 angekommen. Das Wetter war schön und nicht zu heiß.
An Flughafen wurden wir von AFS super nett in Empfang genommen und begrüßt. Danach sind wir zusammen in eine Jugendherberge gefahren. Auf dem Weg dorthin konnte man sich schon viele Dinge anschauen und erste Eindrücke sammeln. Endlich angekommen, haben wir uns auf die Zimmer verteilt und erst einmal entspannt, weil alles doch recht anstrengend war.
Um 13 Uhr gab es dann auch schon Mittagessen, welches unglaublich lecker war. Alle hatten viel Spaß und waren voller Energie und Vorfreude. Nachmittags hatten wir dann etwas Zeit für uns und konnten unsere Freizeit genießen. Was neu für mich war, war der frühe Untergang der Sonne. So um sechs Uhr fängt es an dunkel zu werden. 
Um sieben gab es Abendessen und dann auch ab ins Bett, es war ein wirklich anstrengender Tag.
Am nächsten Morgen gab es um acht Uhr Frühstück, ein bisschen nach Englischer Art (mit Würstchen und Schinken). Danach ging es auch dann schon an die Einheiten, wo wir noch einmal im „Schnelldurchlauf“ vorbereitet wurden. (Es war wirklich interessant und aufschlussreich)
Worauf ich mich sehr gefreut habe war, dass wir Mittag´s zur Mall gegangen sind um für uns alle Sim-Karten zu kaufen. Auch hier hat man schon erste Eindrücke gesammelt. Alles hat etwas länger gedauert, da ich meinen Pin für meine Kreditkarte vergessen habe und wir dann noch zur Bank mussten um Geld zu tauschen.  Somit hat sich alles etwas verzögert, die Zeit haben wir aber wieder gut eingeholt. 
Abends durften wir Mfana (Unser Verantwortlicher in Südafrika) über unsere Projekte und Gastfamilien ausfragen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und die Vorfreude enorm gesteigert.
Am nächsten morgen waren alle unglaublich aufgeregt, da es für einige schon um sechs Uhr morgens mit den Flugzeug nach Kapstadt zu den Projekten ging. Für mich jedoch erst so um elf.

Um halb zwölf machten wir uns dann mit dem Auto auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir mit dem Zug nach Johannesburg fuhren und dort unsere Gastfamilien trafen.
Ich war unheimlich nervös und aufgeregt meine Gastfamilie zu sehen und kennenzulernen. Nach einem groooßen Hallo ging es dann mit dem Auto auf nach Soweto. Nach ca. 30 Minuten haben wir unser Haus erreicht und ich habe mein Zimmer( welches ich mir mit meiner Gastschwester teile) in Beschlag genommen. Völlig ausgehungert wegen der ganzen Aufregung und Nervosität habe ich ein Sandwich mit Fisch und Mayonaise, und zwei Spiegeleier gegessen. Danach ging es an´s Sachen auspacken. Abends viel ich dann auch suuuper müde ins Bett.

Am nächsten Tag, so wurde es mir auch von meiner Gastmutter gesagt, waren unglaublich viele Leute zu Besuch, die mich kennenlernen wollten. (Ich muss zugeben, dass mich das wirklich etwas geschockt hat, wie groß die Familie ist) Alle sind unglaublich nett und freundlich. Ich bin super glücklich und froh so eine tolle Gastfamilie zu haben.

Am nächsten Morgen (Montag) ging es dann (endlich) ins Projekt. Den Abend vorher, konnte ich ehrlich gesagt nicht wirklich einschlafen.  Ich wusste einfach noch nicht was mich so wirklich erwartet. Dann um acht Uhr angekommen, wurde ich allen vorgestellt. Auch hier sind alle wirklich nett und offen. Der erste Tag in meinem Projekt lief eigentlich recht gut und unproblematisch. Ich habe einige Schulklassen besucht und den Unterricht mit ihnen verbracht. Es war wirklich schön alle zu sehen. Die Schüler und Schülerinnen waren wirklich begeistert von uns und haben viele Fragen gestellt. Ich konnte schon wirklich viele Eindrücke sammeln.
Ich denke die ersten zwei oder drei Wochen werde ich dafür nutzen mir einen guten Überblick zu verschaffen.

Abends viel ich auch dann suuuper müde ins Bett( obwohl es garnicht sooo anstrengend war).

Sooooo das war meine erste Woche in Südafrika. Ich werde euch, wie immer, auf dem Laufenden halten.
Bis dann,
Eure Marie-Therese


3 Gedanken zu Die ersten Tage in Südafrika

  • Hallo Marie-Therese,
    außer dem Flug hört sich das ja schon alles ganz gut an, vor allem das Deine Gastfamilie nett ist, dass ist ja schon super toll!!! Dann bin ich mal gespannt, wann der erst Blog von Dir eingestellt wird in dem Du schreibst, wie Deine Unterstützung in der Schule so läuft 🙂 Aber das bekommst Du sicherlich gut hin!! So, das war das schriftliche von mir, ich denke ich werde mich am Wochenende mal bei Dir anrufen, habe mir jetzt eine Karte fürs Handy gekauft, dann können wir mal quatschen oder skypen… Aber gesehen habe ich Dich ja gestern Abend schon 😉 Aber ich sehe Dich ja sowieso jeden Tag, denn ein Foto vom Abi-Ball hängt bei mir im Büro, sprich wenn ich gerade aus gucke sehe ich Dich immer und im Wohnzimmer stehen wir nehben dem Fernseher 🙂
    So dann bis bald per blog, email oder Telefon.

    Viele Grüße auch an Deine Gastfamilie und natürlich auch von Guido, der hat deien Blog heute morgen auch schon gelesen.

    Elke

  • Hey Marie!
    Das hört sich alles mega gut an. Ich freu mich so, dass du dich gut mit deiner Gastfamilie verstehst 🙂
    Und überall so lieb aufgenommen wurdest!
    Genieß die Zeit dort, und lass schnell wieder was von dir hören 😉

    Und schick uns mal per Mail deine neue Handynummer mit der du auch WhatsApp hast, dann kannst du uns Mädels da auch mal schreiben 🙂

    Ganz Liebe Grüße
    Chrissi und Tobi

    Lg

  • Hallo Marie-Thérèse.
    Schön, dass deine ersten Eindrücke positiv sind, dann soll es auch so weitergehen. ? Es freut uns, dass deine Gastfamilie nett und freundlich ist. Das ist doch auch schon sehr viel wert. Ich musste lächeln, als ich gelesen habe, dass du geschockt warst über die große Familie. Deine ist ja auch nicht klein, wenn alle versammelt sind.? Aber das waren dann wohl noch einige mehr. Mittlerweile sind schon wieder etliche Tage vergangen, in denen du vieles erlebt hast. Die Erfahrungen in der Schule sind bestimmt interessant. Jetzt siehst du mal, wie das ist, wenn man auf der anderen Seite in der Klasse steht. ? Wir freuen uns jedenfalls auf deinen neuen Bericht ?? und umarmen dich ganz fest.
    Christiane und der Rest der Bande

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