Ankunft und Einleben

Nach einigen Tagen des Einlebens und Ankommens komme ich nun endlich dazu euch von meinen ersten Eindrücken zu berichten. Am 12. August ging mein Flug 6:15 Uhr von Dresden nach Frankfurt. Meine Lieben schafften mich zum Flughafen und der Abschied fiel ziemlich schwer. Einmal durch die Sicherheitskontrolle sprach mich eine junge Austauschschülerin an, deren Reise nach Schweden ging. Wir redeten kurz und schon war Boardingzeit. Der Flug dauerte 50min. In Frankfurt angekommen, und durch die Passkontrolle gegangen, machte ich mich schließlich auf die Suche nach meinem Gate für den Anschlussflug nach Chicago o’Hare. Dort traf ich auf die mir schon bekannten und unbekannten anderen Austauschschüler. Nach langer Wartezeit konnten wir nun ins Flugzeug und suchten unsere Plätze.

Auch wenn der Flug 8,5 h dauerte, wurde uns aufgrund der Filme und Flugzeugkameras an Bord nicht langweilig. Um ca. 13 Uhr Ortszeit (Deutschland: 20Uhr) starteten wir mit dem Landeanflug auf Chicago. Meine größte Sorge wurde zum Glück nicht wahr – mein Gepäck hat alles gut überstanden. Mit dem Bus ging es dann weiter in ein Hotel, in dem es für uns was zu essen gab. Dann folgte eine 5-stündige Busfahrt nach Livonia (Ortszeit: 24 Uhr), wo unsere Arrival Orientation stattfand. Am nächsten Nachmittag holte mich schließlich meine Hostmom Janet vom Hotel ab. Wir verstanden uns sofort super und sie hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die 2-stündige Autofahrt verging wie im Flug und ich began erst jetzt meine Umgebung und die Landschaft richtig wahrzunehmen. Wirklich JEDER Amerikaner hier hat die US-amerikanische Flagge an oder vor seinem Haus hängen. Außerdem sind das ganz andere Weiten – riesige Grundstücke und große Abstände zwischen den einzelnen Häusern. Auf dem Heimweg also, hielten wir in einem Restaurant und Leute ich sage euch, hier habe ich den besten Burger meines Lebens gegessen! Nach dieser Erfahrung, ging es in mein neues Zuhause für die nächsten Monate.

Ich fühl mich sehr wohl hier und habe ein süßes Zimmer. In den ersten Tagen haben wir vorallem Besorgungen gemacht, da ich nur begrenzt Gepäck mitnehmen konnte und dementsprechend einiges brauchte. Hier hab ich die nächste Auffälligkeit in den Staaten entdeckt: Alle sind so unglaublich freundlich. Du hast ständig einen kleinen Smalltalk mit Verkäufern, Bediensteten, oder einfach nur Leuten die hinter dir an der Kasse stehen oder an dir vorbei wollen. Letztens hat eine Verkäuferin mich umarmt und mir alles Gute gewünscht, nachdem Janet ihr erzählt hat wer ich bin und wo ich herkomme. Apropos Herkunft: Alle freuen sich über Deutsche. Die Amerikaner interessieren sich sehr für unsere Geschichte, besonders für das geteilte Deutschland.
Ich bin sehr froh die Chance bekommen zu haben hier zu sein und hoffe, dass es weitergeht wie es angefangen hat – großartig!


2 Gedanken zu Ankunft und Einleben

  • Hallo Sissy, bei uns geht nun morgen das neue Schuljahr wieder los. Ich wünsche dir in deiner neuen Familie und Umgebung sowie dann in der Schule ganz viel Spaß, neue Erfahrungen und super viele positive Eindrücke und Erlebnisse.
    Schön, dass wir an deinem Aufenthalt in den USA teilhaben können.
    Good luck
    bon chance
    deine Frau Klein

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