Endlich – mein erster Blogeintrag!

Seit Monaten überlege ich nun schon, was man (genau genommen ich), denn auf diesem Blog schreiben könnte. Viel ist währenddessen nicht passiert, außer, dass ich auf meine Gastfamilie gewartet habe. Egal, was einem erzählt wird, das Warten fühlt sich nicht toll an. Da kann man sich noch so oft überlegen, woran es liegen könnte. In dieser Phase ist es hilfreich sich mit anderen Austauschschülern darüber zu unterhalten, weil die höchstwahrscheinlich gerade in genau der gleichen Situation stecken.

Mir hat die Idee, etwas über meinen Auslandsaufenthalt zu schreiben, gut gefallen, da mir dieser Blog von afs bei der Entscheidung für mein Gastland sehr weitergeholfen hat.. Ein Persönlicher Eindruck von jemandem ist einfach noch etwas ganz anderes als ein trockener Bericht über das Schulsystem.

Trotzdem wollte ich vor meiner Abreise wenigstens einen Post verfassen, weil ich mir vorstellen kann, dass man nach der Ankunft erst einmal sehr überwältigt ist von Allem und die Zeit zum Bloggen fehlt.

Deshalb habe ich mich jetzt schlussendlich dafür entschieden, alles was mir einfällt in einem Post zu verpacken.

Ich war insgesamt bei drei Vorbereitungstreffen von afs (wie denke ich jeder): Zwei mit meinem lokalen Komitee und ein länderspezifisches. Die Treffen haben mir alle gut gefallen. Nur bei dem länderspezifischen Treffen konnte man wegen meines „exotischen“, sprich weniger stark vertretenem Landes, nicht so gut auf mich eingehen bzw. mir Erfahrungen vermitteln.  In diesem Jahr Ich bin in der Tat die einzige Person aus Deutschland die ein Jahr in den Niederlanden leben wird. 

Besonders am Austauschland Niederlande ist scheinbar auch, dass man von AFS einen Online-Sprachkurs  erhält. Auflage ist allerdings, dass man das erste Level bis zum Reiseantritt abschließt.

Meinen Koffer habe ich (noch) nicht gepackt. Allerdings habe ich  seit Anfang dieses Jahres einen Korb in meinem Zimmer in den ich Dinge, die ich im Handgepäck brauche, packe. Mittlerweile ist darin ein wilder Mix aus meinen Flugtickets, kleine Plastikflaschen für Shampoo und Duschgel und einem Regencape. Ansonsten schreibe ich jetzt, einige Tage vor Abflug, eine Liste mit all den Klamotten/ Schuhen/ anderen wichtigen Dingen, die noch gewaschen, geputzt oder einfach mitgenommen werden sollen/wollen. 

Nun, da die Reise für mich bald beginnt, habe ich das Gefühl, tatsächlich etwas interessantes beitragen zu können. Das Warten schien mir nichts, was für andere Menschen von Interesse zu lesen sein würde.

Mittlerweile habe ich eine Gastfamilie in Groningen. Wir pflegen regen Mail-und Bilderkontakt. 

Ich bin schon sehr aufgeregt, was den Flug angeht, weil ich noch nie alleine geflogen bin. Meine Zeit verbringe ich damit mir Kofferaufkleber zu kaufen, niederländisch zu lernen und mir zu überlegen, was ich denn als Gastgeschenk kaufen könnte.

Mittlerweile weiß ich, dass ich etwas nützliches nehmen möchte, weshalb sich der Becher mit einem Hamburg Wappen in meinem Kopf festgebissen hat. Vielleicht wäre ein Schlüsselanhänger auch gar keine schlechte Idee.

Was mich auch etwas nervös macht ist die Tatsache, dass ich eine Woche nach Schulbeginn ankommen werde. Aber ich denke, dass sich das schon alles ergeben wird.

Tatsächlich freue ich mich schon auf meine Schule. Es scheint dort sehr viele künstlerische Angebote zu geben (soweit ich verstanden habe, was auf der Seite stand), die mich soweit sehr ansprechen und die ich in der Form in meinem Heimatland noch nicht gesehen habe.

Wenn ich das nächste Mal zum Schreiben komme, werde ich wohl die anderen Austauschschüler, deren Herkunftsländer, meine Gastfamilie inklusive Hund und Katze und vor allem meine Schule kennengelernt haben.

Mal sehen, wie es ist unter Niederländern Fahrrad zu fahren…..


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