Wenn das Außergewöhnliche zum Alltag wird- für 21 Tage

Der AFS Blog wird in diesen Wochen von einer neuen Generation von Austauschschülern bevölkert, deren Abenteuer an allen Ecken des Globus gerade erst begonnen hat. Bevor ich auf das Menüfeld „Neuer Beitrag“ klicke, erlebe ich durch sie meine eigenen ersten Tage in meiner Gastfamilie von Neuem und lerne die unglaubliche Facettenvielfalt des „Sprungs ins kalte Wasser“ kennen. Wer sich für Irland entschieden hat ist über diese Unsicherheit weit hinaus: das Wasser hier ist grundsätzlich eiskalt, in dieser Jugendgruppe findet jeder Anschluss und die Sport- und Kulturaktivitäten begeistern die Teilnehmer. Das DAC und der AFS versprechen drei ereignisreiche Wochen voller neuer Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse und setzen diese Vorgaben mit einem engagierten Team und professioneller Organisation in die Tat um. Und obwohl unseren Betreuern manchmal Schweißperlen auf der Stirn stehen, klappt die ständige Frage nach dem Was, Wann, Wie und Wo. Man könnte auch sagen, dass hier in Irland das Abenteuer gezähmt worden ist.

Frühstück gibt es um 08:30, Mittagessen um 13:00. Dazwischen liegen drei Stunden im Englischunterricht oder auf dem Surfbrett an der Atlantikküste. Nachmittags machen sich die Wellenreiter dann in der großen Gruppe auf die Suche nach der perfekten Performance auf der perfekten Welle. Ich bewundere immer wieder die Fähigkeit unserer Betreuer, sich für jeden Abend neue Aktivitäten und Spiele in den Sinn kommen zu lassen und den Gemeinschaftssinn der Gruppe noch einmal zu fordern, bevor der Abend bei einem Kartenspiel oder einer DVD ausklingt. Die Bettruhe um 23:00 würde in jedem anderen Jugendzentrum wahrscheinlich für Aufschrei sorgen, im DAC fallen wir jeden Abend zwar widerwillig, aber zu erschöpft für jedwede Gegenrede in unsere Betten. Ich möchte mit meinem heutigen Blogpost nicht nur erstaunte und beeindruckte Fragen wie „Wann und wie findest du die Zeit für deinen Blog?“ heraufbeschwören, sondern einfach anerkennen, dass ich großen Respekt vor diesem Programm und seinen tragenden Organisatoren besitze. Und zugegeben, manchmal ist es schwer, eine Lücke für einen gelungenen Blogbeitrag zu finden.


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