Hola Peru!

Inka Kola-das heimliche "Nationalgetränk" Perus
Inka Kola-das heimliche „Nationalgetränk“ Perus

Iquitos bei Nacht
Iquitos bei Nacht
Lima
Lima

Am  5.8. war es dann soweit. Nachdem ich mich endgültig von allen verabschiedet hatte, ging es von Frankfurt zunächst nach Miami.Obwohl wir in den USA nur umgestiegen sind, mussten wir erstmal zahlreiche Kontrollen (inklusive Fingerabdrücke) und Befragungen über uns ergehen lassen. Was wir in Peru machen werden, ob uns auch niemand was in den Koffer geschmuggelt hat…Nach weiteren 6 Stunden hieß es dann endlich: HOLA PERU 🙂 Leider sind wir nachts angekommen, sodass wir von Lima, Perus Hauptstadt, nicht mehr viel gesehen haben. Die nächsten drei Tage hatten wir ein Seminar in Lima, haben unser Visum verlängert…Auch wenn ich noch nicht viel von Lima gesehen hab, sind meine ersten Eindrücke: viele Schuhputzer, Straßenhunde, viel Lärm (weil alle Busse und Autos dauernd hupen), viel Nebel und extreme Gegensätze zwischen arm (die Häuser am Stadtrand) und reich (san isidro, der Stadtteil wo wir untergebracht waren). Und ganz wichtig in Peru: Niemals das Klopapier in der Toilette runterspülen 😀

Und am Samstag hieß es dann: Adios Lima, Hola Iquitos. Die Stadt, wo ich mit drei anderen Freiwilligen für 11 Moante leben werde. Die Stadt Iquitos (ca 400 000 Einwohner) liegt im Nordosten Perus, mitten im Regenwald am Amazonas und ist nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Meine Familie hat eine cevicheria, ein Restaurant was typischen peruanischen Fisch anbietet. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen,fühl mich richtig wohl und habe schon mucha mucha familia kennengelernt (die peruanische Familien sind sehr groß :D). Was total interessant und lecker ist ist das Essen, v a die ganzen tropischen Früchte. Auch wenn man bei uns in Deutschland ziemlich viel exotische Sachen kaufen kann, ess ich hier ziemlich viele Sachen (v a aus dem Regenwald), die ich noch nie gesehen habe, wie aguaje, die an jeder Straßenecke verkauft werden. In Iquitos bewegt man sich nicht in Autos oder auf dem Fahrrad fort, sondern auf dem Mofa oder v a in sogenannten motocarros (die ähnlich wie Rikschas aussehen). Das ist immer sehr witzig, weil die wirklich überall fahren, auch auf Straßen die nicht geteert sind wo man dann schon mal in einem Schlammloch stecken bleibt. Am Mittwoch hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag in dem Kinderheim „El Huambrillo“. Ich arbeite dort Montag bis Freitag von 11 bis ca 17 Uhr mit einer anderen Freiwilligen aus Österreich zusammen. In der Woche leben im Kinderheim ca 40 Mädchen  zwischen 4 und 15 Jahren aus benachteiligten Familien; am Wochenende sind fast alle zu Hause. Wir helfen beim Tischdecken und dabei, die Kinder von den Kindergärten und Schulen abzuholen. Danach ist spielen angesagt, nach über einer Stunde Volleyball und Seilspringen in der tropischen Mittagshitze bin ich total fertig 😀 Von 3 bis 5 Uhr geben wir dann Englisch Nachhilfe, was bei den Älteren teilweise ganz gut funktioniert, oft aber sehr anstrengend ist, weil unser Spanisch sehr schlecht ist und alle Kinder auf einmal au einen einreden. Aber die Kinder sind mega süß, ich freu mich schon auf ein spannendes Jahr, mit vielen neuen Eindrücken.


2 Gedanken zu Hola Peru!

  • Liebe Miriam, vielen Dank für den interessanten Bericht. Wünschen weiterhin viel Freude und Erlebnisse.
    Doris und Siegfried Carolus

  • Liebe Miiam, das ist ein schöner, lebhafter Bericht, eine tolle Lektüre für jemand, der das Land nicht kennt. Hoffentlich können wir uns über weitere Reportagen freuen. Viele Grüße und viel Erfolg!
    Ilsemarie und Hans-Werner

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