Eingewöhnungszeit

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So, und hier sie nächste costericanische Spezialität: „Guineo“. Sie gehören zu der Familie der Bananen, sind allerdings kleiner und dicker. Sie sind im unreifen Zustand komplett grün und werden auch in diesem Zustand schon gegessen. Häufig werden sie mit Bohnensuppe serviert.

Hallo ihr! 🙂

Hier bin ich wieder!

Noch ist bei mir Freitag (bei euch beginnt schon der Samstagmorgen). Endlich Wochenende! Ich muss sagen, ich bin ziemlich kaputt und erschöpft von dieser Woche, denn ich stecke immer noch mitten im „Kulturschock“. Ihr müsst euch das mal vorstellen: Ich wurde einfach so ins eiskalte Wasser geworfen. Ich kam in meiner Gastfamilie an und alles ist neu für mich. Keine vertraute Person, kein bekanntes Gesicht, ein fremdes Haus, ein anderes Bett, andere Traditionen und Bräuche, ein anderer Lebensstil, anderes Essen, andere Moral- und Wertevorstellungen. Alles ist ANDERS. Ganz anders. Es ist schwer, dies nachzuvollziehen, wenn man es nicht selber erlebt (dazu morgen mehr).

Doch wie die meisten von euch wissen, liebe ich Herausforderungen und stelle mich ihnen mit Freude. Ich befinde mich demnach gerade mitten in der Eingewöhnungsphase und wage mich Schritt für Schritt an das Leben hier heran.

Ich möchte jetzt auch gar nicht mehr schreiben, weil es jetzt schon ziemlich spät ist und ich morgen früh aufstehen muss, da hier in Costa Rica morgen (am 15.08.15) der „Día de la Madre“ gefeiert wird und wir hier bei uns zu Hause in der Gastfamilie eine Feier celebrieren. Wir werden circa 12 Leute sein (11 Ticos und 1 Nicht-Tico = Ich :D). Ihr seht schon, an Möglichkeiten Spanisch zu sprechen wird es mir hier definitiv nicht fehlen. Ich bin hier tatsächlich gezwungen immer Spanisch zu sprechen.

Morgen werde ich einen weiteren Eintrag für euch verfassen, in dem ich euch von meinen ersten Einfahrungen in meinem Projekt (es hat am Mittwoch, den 12.08.15, begonnen) berichten werde. Ihr dürft den nächsten Beitrag also auf keinen Fall verpassen! Sobald ihr besondere Wünsche habt oder zu einem spefifischen Thema mehr Informationen erhalten möchtet, könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen. Darüber freue ich mich sehr!

Sooo, uns jetzt muss ich noch eine wichtige Sache loswerden:
HAPPY HAPPY BIRTHDAY, dear Papa! Heute ist dein Tag und du kannst dir zu hundert Prozent sicher sein, dass ich heute jede Sekunde des Tages in Gedanken bei dir war! 🙂

Jetzt muss ich aber wirklich ins Bett. Ich schlafe übrigens immer mit dem Schnarchen unseres Hundes „Toro“ im Ohr ein. Neben meinem Zimmer befindet sich nämlich ein kleiner Mini-Hof, sein Schlafplatz. Ich habe noch nie eine Hund so laut schnarchen gehört. Auch einen Menschen nicht. Das ist unfassbar. Ich muss aber zugeben, ich kann ganz gut damit einschlafen. Das Geräusch ist deutlich angenehmer als mein Wecker morgens um 6.

Bis morgen und PURA VIDA,

Gina 🙂

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Das Bild stammt von heute. Ich beim Backen für den Muttertag („Día de la madre“) morgen. Was backe ich wohl für meine Gastmama? Ihr könnt ja schon einmal Vermutungen anstellen. Morgen wird das Rätsel dann gelüftet! 🙂

Ein Gedanke zu Eingewöhnungszeit

  • Liebe Gina, ich freue mich so sehr, dass es Dir gut geht und Du in einer so freundlichen Gastfamilie untergekommen bist. Es ist klar, dass das Eingewöhnen Zeit braucht. Vielleicht sogar Monate. Und wahrscheinlich wirst Du Dich, wenn die 11 Monate um sind, gerade so richtig eingelebt haben und die Heimat als etwas Fernes wahrnehmen, an das Du Dich erst wieder gewöhnen musst. Denk nur mal an die Stadt, an die vielen Menschen hier bei uns, wie eng alles ist und was für eine schlechte Luft wir hier haben. Dagegen bist Du geradezu in einem Paradies. Von den abgeschotteten Wohnsiedlungen habe ich schon gehört. Die gibt es viel in Amerika, als Schutz vor den Banden auf der Straße. Etwas elitär ist es schon. Aber ich freue mich auch, dass Du dort gut aufgehoben und sicher bist. Als ich von den riesigen Spinnen auf der Finca las, wurde mir ganz anders – ich mit meiner Spinnenphobie könnte das nicht. Also alle Achtung, dass Du das überstanden hast. Spannend ist auch die Esskultur – viel Obst. Das Foto von Dir auf dem Mangobaum – traumhaft! Ich liebe Mangos und versuche täglich, eine zu essen. Wie preiswert mögen meine Lieblingsfrüchte Bananen und Mangos wohl bei Euch sein, wo Du direkt an der Quelle bist?
    Es ist schön, Deinen Blog zu lesen und ich freue mich schon, wenn es weitergeht mit Deiner Schilderung. Ich hab Dich sehr lieb!
    Deine (Tante)Susanne
    P.S. Schreib mir doch auch mal per Email zurück, wenn Du Zeit findest

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