Das Arrivalcamp:

Als ich mit den anderen in Santiago landete war es ca. 7:00 am. Zuerst ging es durch die PDI, dort mussten wir unsere Visa vorzeigen und zwei Zettel abgeben, die wir bei dem jeweiligen Konsulat zusammen mit unserem Visum bekommen haben. Das Problem bei mir war nur leider, dass diese Papiere blöderweise im Koffer waren. Das musste ich dann der Mitarbeiterin erklären, die leider kein English konnte XD . Als ich ihr dann erklärt hatte, das ich kein illegaler Einwanderer war, sondern nur die Zettel nicht im Handgepäck hatte, sind wir zusammen zu dem Laufband gegangen und mussten gefühlte 30 Minuten auf meinen Koffer warten, der natürlich als fast letzter kam. Aber das war dann alles kein Problem und auch ich durfte den Flughafen verlassen.

Ein Afs Freiwilliger wartete schon auf uns, um uns zu unseren Plätzen zu führen. Wir mussten nämlich noch auf die anderen Länder warten, die so in den nächsten 3 Stunden eintrudeln sollten. Also warteten wir mal wieder, aber ich habe mich schon daran gewöhnt. Wir wurden immer mehr Austauschschüler und begannen uns auf Englisch zu unterhalten. Insgesamt wurden wir 106 Austauschschüler aus der ganzen Welt und wir 17 deutsche waren gar nicht die meisten aus einem Land. Das war Italien mit 37 Leuten 😀 .Mir ist an diesem Wochenende aufgefallen, dass fast alle Jugendliche in Italien rauchen. Wir fuhren also in drei Bussen zu einer Art Jugendherberge.

Über das Wochenende lernten wir Dinge über Chile und wie wir uns während unseres Auslandsjahres verhalten sollen.  Wir hatten jede Menge Spaß. Das einzige Problem war nur, dass es richtig kalt war und die Italiener keine Koffer hatten. Die wurden nämlich von der Fluggesellschaft in Spanien gelassen.  Selbst unter der lauwarmen Dusche hat man gezittert. In den Zimmern gab es auch keine Heizung, was in manchen Haushalten in Chile der Fall ist. Und falls ihr einmal nach Chile kommen wollt. Ihr dürft das Toilettenpapier nicht in die Toilette schmeißen, sondern in einem Mülleimer. Es ist zwar nicht sehr hygienisch, aber man muss es einfach akzeptieren und man gewöhnt sich auch daran, außerdem gehört es nun einmal zu Chile. Mein erster Eindruck von Chile war sehr gut 😀 . Es gibt Palmen!!! Und ich mag die bunten, kleinen Häuser. Bei uns sind sie zwar moderner, aber alles sieht auch irgendwie in Deutschland gleich aus. Bei dem Arrival Camp gab es sehr viel Essen, was auch sehr gut (muy bien ;D ) schmeckte. Es gab Frühstück (Desayuno), Tee Pause, Mittagessen, Tee Pause, Abendbrot!!! 😀 Insgesamt war das Wochenende gut organisiert. Ich habe etwas gelernt und wir hatten eine Menge Spaß. 😀  Was ich so toll an Afs finde ist, dass man nach so einem Camp überall auf der Welt Freunde hat und sich kein Hotel mehr nehmen muss 😀 .


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