Teamplay mit Superstars. Geht das? Ja!

Superstars war die beliebteste Fernsehserie Irlands in den 80ern und brachte Berühmtheiten aus der ganzen Welt an einem Ort zusammen. Im Grunde handelte es sich um eine gigantische Talentshow, mit dem feinen Unterschied, dass die Stammdisziplinen der Gäste vertauscht wurden. Surfer mussten auf einmal einen Marathon laufen und Entertainer ihre Lackschuhe im Gelände erproben. Eine neuere und doch mindestens genauso komische und originelle Version wie das Original hat uns heute den ganzen Tag auf Trab gehalten.

Vormittags standen Aktivitäten am Strand auf dem Programm, nachmittags ging es dann etwas trockener, wenn auch nicht weniger spannend, an Teamaufgaben im D.A.C.. Staffellaufen am Strand, eine geheimnisvolle Mission namens China ( frei nach Jules Verne ein Loch in den Sand bis auf die andere Seite des Globus graben) und natürlich das obligatorische Sandburgenbauen lassen uns am Abend erschöpft, aber glücklich in die Sessel unseres heimeligen Aufenthaltsraumes fallen.

Ganz nebenbei und wahrscheinlich ist es bis zu diesem Zeitpunkt niemandem wirklich aufgefallen, verschwinden alte Vorbehalte und neue Freundschaften entstehen über alle Ländergrenzen hinweg. Die Franzosen, Spanier und Italiener, die vorher eher unter sich blieben, arbeiten jetzt Hand in Hand mit Teilnehmern aller Nationalitäten. Teamplay und die Rolle, die der einzelne in der Gemeinschaft einnimmt, gewinnen in diesen Wochen eine ganz andere Bedeutung als im Alltag und sorgen für Erlebnisse, die jeder mit nach Hause nehmen kann. Ich denke gerne von diesem Camp als einer Art Vorstufe zu den Erfahrungen, die AFS- Schüler auf der ganzen Welt in ihren Gastfamilien erleben. Es wäre utopisch, 3 Wochen in Irland mit einem ganzen Jahr im Ausland vergleichen zu wollen, aber, wenn ich hier in die Runde sehe, kann ich mir gut vorstellen, dass die Jugendlichen aus diesem Camp auch ziemlich gute Austauschschüler abgeben würden.

Der Grundsatz ist schließlich der gleiche: Wer ins Ausland geht will Neues entdecken, Freundschaften knüpfen und um eine oder mehrere Erfahrungen reicher nach Hause zurückkehren. Ganz egal, wo, wie und wann, ich habe großen Respekt vor den gewaltigen Leistungen so vieler junger Menschen. Ein Hoch auf euch!


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