Ein neuer Tag auf der grünen Insel

Wer dreißig Jugendlichen jeden Alters und jeder Nationalität einen großartigen Aufenthalt in Irland ermöglichen möchte, braucht ein großartiges Team, viel Ausdauer und Freude an Neuem. Das Donegal Adventure Center bringt genau das mit vielen jungen und erfahrenen Mitarbeitern auf einen Nenner. Ob Surfen, Klettern, Klippenspringen oder Englischunterricht, die Motivation unserer Betreuer färbt ab und sorgt für gute Stimmung. Ebenso wichtiger für die entspannte Atmosphäre auf dem „Global Prep- Feriencamp“ in Irland ist aber natürlich: das Essen! Irland und gastronomische Vielfalt hört man nicht allzu oft in einem Satz. Ich dachte vor allem an den berühmten (und berüchtigten, ausdruckslosen) Fish mit (den durchgeweichten) Chips. Ich wurde überrascht. Unser Glück ist, dass der Restaurantbesitzer von nebenan ein Freund des Jugendhauses ist und jeden Mittag und Abend eine hungrige Meute verköstigt. Abendessen um fünf Uhr scheint auf den ersten Blick früh, ist aber genau richtig, wenn das Mittagessen nach zweieinhalb Stunden Surfen im Atlantik schon vier Stunden zurückliegt. Wir bleiben also bei Kräften, auch wenn die Anstrengungen des Tages uns am Abend erschöpft, aber glücklich in unsere Betten fallen lassen.

Lasst mich noch einen sehr, sehr irischen Witz mit euch teilen (Leser mit englischen Wurzeln, habt bitte Nachsicht): Ein Tourist geht den Strand von Donegal entlang, bückt sich und schöpft Wasser aus einem kleinen Bach. Ein Einheimischer ruft von weitem herüber: „Ná hól an tuisce sin tá sé lán le cac na mbó (Trink das nicht. Dort drüben ist gleich die Kläranlage).“- „Ich verstehe kein Gaelic, ich bin Engländer“, entgegnet der Tourist. Darauf der Einheimische: „Ich sagte, du musst das Wasser mit beiden Händen schöpfen!!!“ In diesem Sinne, freut euch auf morgen und einen Blogpost über die irische Mentalität und die unglaubliche Offenheit, die uns hier entgegenschlägt. Engländer, fällt mir gerade auf, sind aber nicht unter uns.

Unsere Daily Schedule hält mich zwar rund um die Uhr auf Trab, aber ich freue mich natürlich immer über Kommentare, Fragen und Rückmeldungen zu meinem Blog.


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