Ankunft

Ich bin vor drei Tagen in Chile angekommen. Bis jetzt ist Chile richtig cool. Die Landschaft ist schön und meine Gastfamilie ist super nett zu mir, auch wenn wir noch einige Probleme haben, uns richtig zu verständigen. Aber jetzt einige Informationen zum Flug, Camp und später auch zur Gastfamilie.

Flug und Ankunft: Die Reise ging am Donnerstag den 30.07 los. Unser Flug ist um 10:40 in Frankfurt gestartet. Wir sind 10 Stunden mit dem Flugzeug bis nach Miami (USA) geflogen. Im Flughafen durften wir uns dann 6 Stunden lang die Palmen und Miami von innen angucken. Ein Teil der Zeit haben wir genutzt, um nach einem BurgerKing zu suchen und sind somit fast eine Stunde durch den Flughafen geirrt, bis wir bemerkt haben, das der BurgerKing außerhalb des Transitbereichs liegt. Nach den 6 Stunden Wartezeit flogen wir nochmal 8 Stunden von Miami nach Santiago de Chile. WIr waren somit fast 25 Stunden unterwegs. In Santiago warteteten wir dann mit den AFS-Betreuern aus Chile auf die anderen Schüler aus den anderen Ländern, die auch ein Jahr in Chile verbringen würden. Als alle da waren, fuhren wir gemeinsam in vier Bussen zum Camp.

Camp: Das Camp ging drei Tage und wir haben dort noch mal alle Verhaltensweisen, Regel und ähnliches durchgesprochen. Am ersten Tag, also am Freitag kamen alle an, lernten sich kennen. Außerdem spielten wir am Freitag insgasamt fast zwei Stunden Fußball. Die Sprache, die im Camp gesprochen wurde war Englisch. Am Samstag gingen wir in fünf Workshops die Regel durch, lernten wie man sich in Chile richtig verhält und was man mit dem Visum machen muss. Am Abend gab es eine Taletshow und Deutschland war ein eigenes Team. Wir führten den Tanz zum Fliegerlied auf und verloren leider knapp gegen die Gruppe Italien II. Der Sonntag war eigentlich kein richtiger Tag im Camp. Ich musste um 5:30 aufstehen und musste den Bus um 6:30 nehmen. Jeder musste mit einer Gruppe mit den privaten Reisebussen zu einem bestimmten Ziel: Entweder Flughafen, Busstation oder Bahnhof. Unsre Gruppe fuhr mit dem Zug. Unser Teil der Gruppe musste als erstes aussteigen, deswegen fuhren wir nur zwei Stunden. Mit dem Zug konnte man die Landschaft und die Städte von Chile gut anschauen.

Als wir ausstiegen war ich zuerst leicht überfordert. Unser Betreuer hatte seine Jacke im Zug vergessen und musste nochmal schnell rein rennen. Dann mussten wir unsre Koffer holen und dann waren wir schon umringt von Menschen, unsren Gastfamilien. Meine Gastfamilie fuhr mit mir eine halbe Stunde mit dem Auto zu ihrem Haus.

Während der Fahrt fiehl mir auf, dass alle alten asiatischen Wagen statt einem Markenzeichen einfach nur den Namen der Marke auf der Rückseite des Autos hatten. Komisch 😀

Dann kamen wir am Haus an. Ich wohne jetzt für ein Jahr in einem großen Landhaus mit riesen Grundstück. Meine Gastfamilie hat drei Hunde und unmengen Katzen. Sie bauen Weintrauben und Trockenpflaumen an und meine Gastmutter ist Bürgermeisterin im Nachbarort. Am Abend kam ein Teil der restlichen Familie vorbei und wir aßen alle zusammen Abendessen. Ich verstand bei den Gesprächen fast nichts und konnt nur zu hören und versuchen, etwas zu verstehen. Ich hoffe, mein Spanisch wird schnell besser.

Morgen darf ich das erste Mal in die chilenische Schule und ich hoffe, dass ich das einigermaßen gut hinbekommen.

Grüße Leon 🙂


2 Gedanken zu Ankunft

  • Wow, das Haus klingt ja richtig cool! Total spannend…
    Mach doch mal ein paar Fotos, ich wüsste echt gerne wies da aussieht.
    Und was gibt’s so zu Essen? 😀
    Ich hoffe du hast genug Ausdauer und Zeit weiterhin den Blog zu schreiben.
    Viel Spaß in der Schule und beim Spanisch lernen!
    Liebe Grüße von Daheim 🙂

  • Hey du, jetzt habe ich deinen Blog auch gefunden. Da hat meine Vor- Schreiberin recht: Fotos wären super. Von der vielen Sitzerei musst du ja einen platten Popo haben, oder ??
    Wie groß ist denn deine Klasse, Mädchen und Jungs, und hast du den ganzen Tag Schule mit Mittagessen, hast du schon eine Schuluniform, usw.? Vielleicht kannst du ja schon was vom Schulaltag schreiben. Grüße ??

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