natürlich

Tag 4 auf der „Finca la Flor“. Hier ein paar Eindrücke von meiner neuen, vorrübergehenden Heimat. Leider vorerst in mittlerer Qualität.

Im Spanischkurs lerne ich viel – so viel, dass ich kaum die Massen an Informationen und Vokabeln behalten kann. Das Wetter ist hier die Tage über regnerisch – immerhin haben wir es hier momentan auch Winter. Und ich bin heilfroh über meine Wanderstiefel, mit denen ich hier im Matsch auf dem Weg zum Unterricht einsinke. Allerdings gibt es für mich auch nichts gemütlicheres als das Geräusch von Regen auf dem Dach, wenn ich unter meinem Moskitonetz und zwei Wolldecken im Stockbett oben einschlafe.

Wir vergöttern hier die Köchinnen, die uns zu jeder Mahlzeit (8, 12 und 18 Uhr) schon überpünktlich in der Schlange stehen lassen. Einmal aus Hunger und zweitens ist das (ausschließlich!) vegetarische Essen hier so wahnsinnig lecker, dass sogar diejenigen, die normalerweise gerne Fleisch essen, nicht murren.

 

Das Motto der autarken Finca: clasificación del desecho (Mülltrennung) wird großgeschrieben
Das Motto „Der Müll ist der Krebs des Planeten“: clasificación del desecho (Mülltrennung) wird großgeschrieben
Eindruck aus der Planzenwelt
Eindruck aus der Planzenwelt
der Blick auf die Berge von Cartago
der Blick auf die Berge von Cartago

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avena (Haferflocken), huevos (Eier), sandía (Wassermelone), pan con mermelade de mango (Brot mit Mangomarmelade) y plátano
das Frühstück von heute: avena (Haferflocken), huevos (Eier), sandía (Wassermelone), pan con mermelade de mango (Brot mit Mangomarmelade) y plátano
unsere gewaschenen Hosen, nachdem es einmal nicht geregnet hat
unsere gewaschenen Hosen, nachdem es einmal nicht geregnet hat
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frijoles (Bohnen), arroz con verduras (Reis mit Gemüse) und Chayote

2 Gedanken zu natürlich

  • Hallo,Clarissa! Das sind schöne Bilder- Danke.Sie erinnern mich an den Reisebericht unseres Sohnes Christian, der letztes Jahr in Kolumbien war- eine Privatreise mit Freunden. Einer ist Kolumbianer,dessen Eltern in Bogota wohnen. Sie haben also mehr gesehen als normale Touristen. Das mit der Kücne und dem Essen klang genauso begeistert, vegeterisch ganz besonders. ……Vie Freude noch, auch wenns anstrengend ist.Heidi

  • Hi Lissa, wie ist das mit der Wäsche? Wird dieser Job für euch erledigt, wie das Kochen oder ist hier jeder irgendwann mal dran mit Hausarbeit?

    Sind die „Ticos“ eher vegetarisch unterwegs oder ist das eine Besonderheit eurer Finca. Und was mich echt interessiert, ist das „Bananenthema“. Ich selbst kenne den Geschmack einer an der Staude gereiften Banane nicht. Wie groß ist der Unterschied zu unseren Bananen? Hier in den USA habe ich rote Bananen entdeckt, die richtig lecker schmecken. Also falls sich das mal irgendwann ergibt: Halt die Augen für dieses Thema offen. Ob das „blogtauglich“ ist, musst du dann entscheiden ;-)))

    Ich habe den Eindruck, dass ihr wirklich gut vorbereitet zu euren Familien starten werdet. Klingt gut!

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