Was bisher geschah….

wie gesagt, seit 7 Wochen sind wir zu sechst! In der Zeit haben wir auch schon viel unternommen. Das Wetter meinte es bis jetzt ja meistens gut mit uns.

Das ist Ritschie. Dieser haarige Kerl hat schon, bevor Jenna bei uns ankam, ihr Herz erobert. Er ist immer für eine Streicheleinheit zu haben und tut gut, wenn mal das Heimweh nach ihrem Hund und Hamster plagt.

Und noch mehr Tiere konnte sie sehen (als Stadtkind eine schöne aber auch ein bisschen beängstigende Erfahrung):

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Mit dem Zug ins Allgäu zum Almabtrieb. Beeindruckend, wenn über 1000 Rinder vom Berg getrieben werden. Und natürlich gab es jede Menge Dirndl und Lederhosen!
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber so rentierten sich wenigstens die neu angeschafften, wasserdichten Wanderschuhe!
Erstaunlich, wie viel Hitze die Kühe so abstrahlen. Der sinnflutartige Regen scheuchte uns dann aber doch schnell wieder nach Hause.

Dann waren da noch diverse Behördengänge zu tätigen… Das braucht Zeit, Nerven und eine Menge Humor! Versucht mal deutschen Beamten zu erklären, dass jemand aus dem Bundesstaat NY kommt- aber nicht zwangsläufig aus New York, City.

Ich habe das Gefühl, Jenna will uns keine Umstände machen. Bei ihr ist „aolles gutt“ oder „egal“ oder „What do YOU want“ – Aber nicht mit mir! Beim Einkaufen war sie dann doch glatt mal für die Obst und Gemüseauswahl zuständig! 😉

Ansonsten wird sie viel in meinen Alltag involviert. In meiner Küche prangen gefüllte 1 Mio. Post-Its mit dem Inhalt der Schränke in Deutsch-Englisch. Vielleicht bleibt ja bei meinen Kids auch was hängen. Relativ schnell merkten wir, das wir da die Artikel ergänzen müssen.
Really confusing: „DAS Messer, DIE Gabel, DER Löffel“- das ist doch alles lebloses Besteck!
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Das Alpenpanorama, das man normalerweise von unserer Terrasse sieht, hielt sich in den ersten Wochen gut versteckt. Um so beeindruckter war Jenna, als wir das erste Mal in die Alpen fuhren und einen Sessellift benutzten. UNHEIMLICH- wenn die Füße so in der Luft baumeln! Aber wenn nur damit die Sommerrodelbahn erreichbar ist!
Die Abfahrt war jedenfalls ´ne „Mordsgaudi“ (wie übersetzt man das?)

Die erste Woche im Sprachkurs war ziemlich frustrierend. Der Unterricht komplett auf Deutsch, Leute aus aller Herren Länder mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten….
Aber das Leben ist ja kein Ponyhof! Mit Ihrer positiven Art und immer ein Lächeln auf den Lippen meisterte sie auch diese Situation. Fleißig-fleißig!

Auch die Wege die Jenna zurücklegen muss (von zu Hause zum Bus, vom Bus zur Schule, in die Stadt, im Dorf….) sind eine Herausforderung. Für jemanden, der sonst alles mit dem Auto/ Schulbus fährt ist es nicht einfach, sich zu orientieren. Dank google maps, Textmarker und deutscher prepaid-Karte im Handy kein Problem.

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So fühlt sie sich vielleicht manchmal. So viele Eindrücke….

Fortsetzung folgt….

 


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