Angekommen – Mir geht´s gut 🙂

Heute, vor genau einer Woche, begann für mich mein Abenteuer als Austauschschülerin in Ungarn.

Jetzt bin ich seit 5 Tagen in meiner ungarischen Gastfamilie und habe bereits jetzt so viel zu erzählen, dass ich garn nicht weis, wie ich überhaupt anfangen soll. Vermutlich mit meiner Abreise? Also gut…

Ich denke ich mache es kurz, da mein Vater mir erst kürzlich eine Powerpiont schickte, in welcher eigentlich alles kurz und knapp berichtet wird, wie mein Abflug aus der Perspektive meiner Eltern wahrgenommen wurde:

UNGARN – Johanna Maria Hirschberger – Abflug am 22.08.2014

Ich bin in einer Gruppe von sechs weiteren Austauschschülern gereist und wir sind nach einem sicheren Fulg auch gut am Flughafen in Budapest angekommen.
Am Eingang wurden wir von zwei AFS-Betreuern mit einem „Herzlich Willkommen“-Schild begrüßt. Kurz haben wir noch auf einen weiteren brasilianischen Austauschschüler gewartet, um dieselbe Zeit, wie wir in Budapest gelandet ist, dann wurden wir auch schon zu zwei Klein-Bussend, die uns zu dem Arrival-Camp ( Ankunfts-Lager ) in Dunaharaszti ( Ich glaube es liegt im Pest-Bezirk von Budapest ) fahren sollten, gebracht.

Im Arrival-Camp

Im Arrival-Camp angekommen haben wir uns erst einmal registriert, haben zwei Ungarischlern-Hefte bekommen und zudem noch ein rotes AFS-T-shirt.

In Arrival-Camp, bekamen wir auch einen folierten Zeitplan, was uns alles an Aktivitäten so erwarten würde.
In Arrival-Camp, bekamen wir einen folierten Zeitplan, was uns alles an Aktivitäten  erwarten würde.

Am ersten Tag haben wir uns ersteinmal von unserer Anreise erholt. An den darauffolgenden Tagen gab es ein Spiel, dass sich Mission-Impossible ( Unmögliche Mission ) nannte, aber gar nicht so unmöglich war, da es allein darum ging, wie gut man sih innerhalb einer Gruppe organsisieren kann und ob man sich traut auf andere zuzugehen und Fragen zu stellen.
Darf ich nebenbei bemerken, dass wir vor Ort eine ziemlich leckere ungarische Küche hatten, die uns schon im Camp kullinarisch auf unser Auslandsjahr einstimmte. 🙂 Insgesammt liegt dieses Camp idyllisch an einem See, und die Häuser, in denen wir jeweils zu siebt und von den Herkunftsländern her gemischt untergebracht waren, hatten ein leicht finnisches Aussehen.
Die anderen Gruppenarbeiten im Laufe des Arrival-Campes befassten sich nocheinmal speziell mit den Regeln von AFS im Gastland, also Kein Konsum von Alkohol oder Drogen, Kein Reisen per Anhalter ( sowieso kein Reisen in den ersten drei Monaten ohne berechtigte Begleitung und schon gar nicht ins Ausland), und Kein eigenes Fahren von motorisierten Fahrzeugen usw..

Das ist das Gruppenfoto von unserem Arrival-Camp, mit all den Austaschschülern und einigen ehrenamtlichen AFS-Mitarbeitern.
Das ist das Gruppenfoto von unserem Arrival-Camp, mit all den Austaschschülern und einigen ehrenamtlichen AFS-Mitarbeitern.

Wir hatten auch einen Mini-Einführungskurs in die ungarische Sprache und arbeiteten eine ungarische Vorstellung von uns für die Gastfamilie aus. Diese sollten wir dann am nächsten Morgn vor unserer Gastfamilie und den Gastfamilien aus unserem jeweiligen Chapter (Zugehörigkeitsbereich der AFS-Verwaltung, in Städte aufgeteilt) vortragen sollten.

"Ich heiße Johanna. Ich bin Deutsche. Ich werde bei Familie Gecse wohnen"
„Ich heiße Johanna. Ich bin Deutsche. Ich werde bei Familie Gecse wohnen“

Am Sonntag, den 24. August, war es dann so endlich so weit. Bevor die Gastfamilien uns abholen kamen, haben wir uns in unseren Chaptern getroffen und sind in die verschiedenen Häuser des Campes aufgeteilt worden. Für unsere Gastfamilien erhielten wir Blumen und gemeinsam mit unseren netten ungarischen Betreuern gingen wir noch einmal die Texte unserer Vorstellung gemeinsam durch.

Wir wurden immer aufgeregter und gespannter unsere Gastfamilien endlich zu sehen! Vielleicht ist mein Zettel mit meiner Vorstellung deshalb so zerknittert 😉 Später habe ich erfahren, dass unsere Gastfamilien genauso aufgeregt waren, wie wir. Und trotzdem hat alles gut geklappt 🙂

Hier habe ich einmal meine Spannungskurve aufgezeichnet, wie sie bei mir von Abflug bis zur Ankunft in der Gastfamilie verlaufen ist. Wie man deutlich sieht, war für mich der "stressigste" Moment, als ih mich meiner Gastfamilie vor den anderen Gastfamilien des Chapters vorgestellt habe.
Hier habe ich einmal meine Spannungskurve aufgezeichnet, wie sie bei mir von Abflug bis zur Ankunft in der Gastfamilie verlaufen ist.
Wie man deutlich sieht, war für mich der „stressigste“ Moment, als ich mich meiner Gastfamilie vor den anderen Gastfamilien des Chapters vorgestellt habe.

Die ersten Tage mit der Gastfamilie

Diese Aufregung ist aber schnell verflogen. Da ich von meiner Gastfamilie – meiner Gastmutter und meinen zwei kleinen Gastgeschwistern – ganz freundlich begrüßt wurde. Wir sind dann auch bald 1 1/2 Stunden mit dem Auto nach Györ gefahren,eine Stadt, die zentral zwischen Wien und Budapest liegt.
Gleich nach der Ankunft in der Wohnung der Gastfamilie, habe ich, nachdem man mir diese gezeigt hatte, erst mein Zimmer eingerichtet. Meine Gastmutter hatte mich lächelnd dazu aufgefordert. „Make yourself home.“ (Fühl dich wie zu Hause/ Richte dich ein )

Das ist die Blume, die ich meiner Gastmutter bei der Begrüßung überreicht habe.
Das ist die Blume, die ich meiner Gastmutter bei der Begrüßung überreicht habe.

Die erste Nacht in der Gastfamilie hat sich dann doch etwas anders angefühlt, als die vorherigen Übernachtungen im Arrival-Camp. Ich bin mehrmals aufgewacht. Aber im Laufe der nächsten Tage wurde es besser und ich begann mich schnell einzuleben. Meine Gastmutter zeigte mir, wo sich welches Besteck in welchen Schränken befindet, wie ich den Herd und die Mikrowelle bedienen kann, was alles im Kühlschrank ist – hier versicherte sie mir nocheinmal, dass ich sie nicht fragen müsse, ob ich daraus etwas essen dürfte.

Dieser Zettel lag bei meiner Ankunft in der Wohnung meiner Gastfamilie auf meinem Schreibtisch und wurde von meinen Gastgeschwistern gestalltet. :)
Dieser Zettel lag bei meiner Ankunft in der Wohnung meiner Gastfamilie auf meinem Schreibtisch und wurde von meinen Gastgeschwistern gestalltet. 🙂 <3

Diese Versicherungen und Aufmunterungen haben mir sehr geholfen, mich schon innerhalb dieser 6 Tage gut in diese Gastfamilie einzuleben.

In der Stadt Györ war ich noch nicht so oft, aber dass will ich unbedingt ändern, denn es ist eine schöne Stadt. Wenn nach diesem Wochenende die Ferien in Ungarn vorbei sind, werde ich bestimmt öfter durch diese Stadt kommen, da ich in Györ zur Schule gehe und diese zu Fuß erreichbar ist. 🙂


Ein Gedanke zu Angekommen - Mir geht´s gut :)

  • Hallo Johanna,
    es ist Dir toll gelungen die ersten Tage in Ungarn zu beschreiben. Vielen Dank
    Dein Papa

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