Zwei Tempel in einer Woche

Tut mir Leid, dass mein Blog dieses Mal ziemlich spät ist, aber in den letzten Wochen ist ziemlich viel passiert.

Nachdem in den Ferien nicht wirklich viel passiert ist, hat am 28. Oktober hat die Schule (endlich) wieder angefangen.
In Thailand gibt es nur zweimal Ferien im Jahr. Im Oktober einen Monat und im März/April zwei Monate. Davor werden entweder die Mid-Term-Exams oder die Finals geschrieben. Das heißt bin auf ein paar Tests habe ich jetzt meine Ruhe bis Februar/März. 🙂

In den letzten Tagen ist ziemlich viel passiert. Damit die einzelnen Blogs nicht zu lang werden, werde ich über die anderen Sachen nächste Woche berichten. 🙂
Letztes Wochenende wollte meine Gastoma mit Tanya (auch aus Deutschland), Lorenzo und mir zu einem Tempel in Roi Et fahren.Da Lorenzo aber Besuch von Verwandten bekommen hatte, konnte er nicht mit kommen.
Laut meiner Gastoma ist der Tempel erst 15 Jahre alt. Allerdings ist das angesichts der riesen Größe kaum zu glauben. Der Tempel ist aber auch noch nicht fertig gestellt. Trotzdem ist der Tempel sehr beeindruckend.

Der erste Blick auf den Tempel.
Der erste Blick auf den Tempel.

Der Tempel heißt „Phra Maha Chedi Chai Mongkol Tempel“. Im Zentrum steht ein großer Turm. Diese Türme in buddhistischen Tempeln werden allgemein „Chedis“ genannt (wo wie der Turm in einer Moscheen „Minarett“ genannt wird). Er (der Turm) ist 101 Meter lang, breit und hoch. 101 deshalb, weil die Provinz „hunderteins“ heißt (Roi-Et).
Außerhalb des Turms sind groß angelegte Gärten mit Springbrunnen und prachtvollen Blumen.

Der Blick auf den Garten aus der vierten Etage.
Der Blick auf den Garten aus der vierten Etage.
Die Blumen im Garten
Die Blumen im Garten

Der Tempel hat insgesamt sechs Etagen. Jede einzelne ist prachtvoll bemalt (sogar die Fenster, was in buddhistischen Tempeln sehr ungewöhnlich ist), mit Staturen versehen und über all mit Gold verziert. Auf jeder Etage findet man einen Altar mit verschiedenen Verzierungen (Buddha-Staturen etc.) und davor eine Fläche zum beten (traditioneller Weise mit Teppichen ausgelegt). Da der Tempel allerdings noch nicht fertig gestellt bzw. weil dort immer Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen, ist noch nicht jede Etage betretbar.

Der Altar mit einer Buddha-Statur
Der Altar mit einer Buddha-Statur.

Auf der vierten Etage gibt es eine Plattform, von der man auf den Tempel und auf die Landschaft drumherum heruntergucken kann.

Neben der Tempelanlage gibt es auch eine Mauer, die vom Stil her stark an die chinesische erinnert, allerdings viel kürzer ist.

Die kleine Schwester der chinesischen Mauer.
Die kleine Schwester der chinesischen Mauer.

Als wir unten (der Tempel liegt auf einem Berg) waren durften wir noch die Thai-Gitarre ausprobieren. 😉
Diese zu spielen ist schwierig, wenn man die Akorde nicht kennt… 😀

Ich bei meinem Versuch die Gitarre zu spielen... (nicht sehr erfolgreich)
Ich bei meinem Versuch die Gitarre zu spielen…
(nicht sehr erfolgreich)

Auf dieser Seite könnt ihr ein paar sehr gute, professionelle Fotos von der Tempelanlage sehen.
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=11506.0
(zur Zeit befindet sich die Seite allerdings im Wartungsmodus, deshalb am besten über den Google Cache aufrufen:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=11506.0)

Der zweite Tempelbesuch war eigentlich gar keiner. In Mukdahan gibt es auf einem Berg eine Aussichtsplattform („Phu Manarom Viewpoint“). Weiter oben ist auch ein Tempel (Wat Roi Phra Bat). Dort sind wir allerdings nicht hingegangen (Da meine Familie mir den Tempel schon einmal gezeigt hatte).
Von dem Aussichtspunkt kann man auf den Mekong River, Mukdahan und Laos blicken. Bei klarer Sicht sieht man dort sehr, sehr weit.

Der Aussichtspunkt

Die Aussicht auf Mukdahan, den Mekong, die "Friendship Bridge" und Laos
Die Aussicht auf Mukdahan, den Mekong, die „Friendship Bridge“ und Laos

 


2 Gedanken zu Zwei Tempel in einer Woche

  • Hallo 🙂

    Ich habe 2012/13 in Roi Et gewohnt!
    Ich verfolge deinen Blog schon etwas länger und freue mich jedes Mal, wenn eines deiner Erlebnisse mich an eines meiner Erlebnisse erinnert! 🙂 Wie viele Monate hast du denn noch?

    Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß und noch eine gute Zeit in Thailand.
    Liebe Grüße Mara

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