Meine Woche in Sakhon Nakhon

Wie ihr aus dem letzten Blogeintrag wahrscheinlich schon wisst, war ich diese Woche in Sakhon Nakhon.

Dort habe ich viele verschiedene Sachen erlebt. Zum Beispiel wurde ich dort im Thai-Style gekleidet. Geschminkt hat mich übrigens ein Schüler der 10 oder 11 Klasse! Ich finde, der hat echt Talent. Hier sind ein paar Fotos.

Mein Gewand als traditionelle Thaitänzerin.
Mein Gewand als traditionelle Thaitänzerin.

Die "Thaitänzerinnengeste"
Die „Thaitänzerinnengeste“

 

Ich mit Thaiflagge und anderem Gewand.
Ich mit Thaiflagge und anderem Gewand.

In Sakhon Nakhon gibt es einen großen Park mit dem 2. größten See in Thailand. Dort wollten wir eigentlich schwimmen gehen, aber es hat jeden Tag geregnet, so dass wir immer zu Hause bleiben mussten.

Am letzten Tag war ich mit meinen Klassenkameraden im großen Shoppingcenter. Einerseits war es total cool, aber andererseits auch traurig, da ich sie nicht oft wiedersehen werde. In ca. einem Monat werde ich dort zum Wax-Castle-Festival gehen. Das ist so ähnlich wie das Candle-Festival, von den ich schon geschrieben habe, nur dass (wie der Name schon sagt) sehr, prachtvolle Schlösser aus Wachs gezeigt werden. Ich habe auch schon eins bei der Vorbereitung gesehen. Allerdings sind wir nicht lange geblieben, weil ich schon nach 5 Minuten 3 Mückenstiche hatte und gerne wieder ins Auto wollte, um keine weiteren zu bekommen.

Vorbereitungen zum großen Wax-Candle-Festival
Vorbereitungen zum großen Wax-Candle-Festival.

Hier ist gerade die oberste Etage fertig.

Ich weiß aber nicht, ob ich meine Freunde dort dann noch einmal sehen werde 🙁

In dem Shoppingcenter gab es auch eine große Werbeaktion, wo man Massagestühle ausprobieren konnte. Das haben wir natürlich gemacht. Aber ich habe gemerkt, dass ich eine „richtige“ Massage sehr viel besser finde.

Dort war meine weiße Haut sehr besonders. Viele wollten mir die Hand schütteln und haben sogar gefragt, ob sie mich umarmen dürfen. Für Thais ist das sehr ungewöhnlich, da der normale Gruß (wei) ohne Körperkontakt ist. Daher ist es schon mutig für Thais zu fragen, ob man jemanden umarmen darf. (Bei Freunden ist das was anderes, aber gegenüber „falangs“ sind Thais meistens sehr schüchtern)

Dort wollten mich auch alle dazu überreden, meine Gastfamilie zu wechseln und auf ihrer Schule zu bleiben.

Das Foto wurde an meinem vorletzten Tag dort aufgenommen.

Ein Foto mit Klassenkameraden und Lehrern.
Ein Foto mit Klassenkameraden und Lehrern.

Gestern wurde hier in Mukdahan der Final Test in Englisch geschrieben. Zum Glück muss ich die Final-Tests nicht mitschreiben 😀

Der Test in Englisch war aber nicht schwer. Dort mussten die Schüler z.B. bei 4 Antworten die richtige Definition von einem Wort z.B. „slum“ oder „architect“ ankreuzen.

Heute haben wir in Chemie und Physik „Bad Boys“ gesehen. Die meisten haben das nicht verstanden, da das Englisch sehr schnell und unklar gesprochen wurde, aber da der Haupttext fast nur aus ein paar Wörtern besteht (F*** you, shit…) war es dann dann doch nicht so schwer zu verstehen. Tja, aber eigentlich war der Film ganz lustig.

Zum Schluss noch eine Warnung an alle die jemals nach Thailand gehen sollten:

Geht (vor allem am Anfang) nicht davon aus, das ihr das Essen essen könnt. Ich bin zwar jetzt schon 3 Monate hier, aber die scharfen Sachen kann ich immer noch nicht essen. Das liegt unter anderem auch daran, dass meine Gastgeschwister nichts Scharfes essen. Dadurch esse ich auch nicht oft scharf und bin noch nicht so dran gewöhnt. Aber ich kann schon mehr scharf essen als in Deutschland. Und obwohl ich weiß, dass die Thais sehr scharf essen können, habe ich meinen Reis in der Soße ertränkt. Dumme Idee 🙁 .Mein Mund hat gebrannt wie Feuer. Erst nach einer viertel Stunde ist es besser geworden.


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