Indochina market, Elephant world and the Queen’s Birthday

An diesem Wochenende ist ziemlich viel passiert.

Am Freitag hat mein Lehrer kurzfristig beschlossen, dass ich am Samstag mit Maria (ital.) zu Miranda (am.) fahren kann. Also hat er schnell meine Mutter angerufen, um zu fragen, ob das OK ist.

Das heißt, dass ich am Samstagmorgen zu Maria gefahren bin, die mich mitnehmen sollte. Der Besitzer des Hauses gegenüber hat da gerade eine buddhistische Zeremonie gefeiert. Maria hat erzählt, dass dort Mönche gebetet und das Haus geweiht haben. Das wird jedes Jahr wiederholt und soll Glück für alle bringen, die im Haus leben. Danach gab es ein riesiges Festessen. Alles was man essen will, kann man dort finden. Ich hatte allerdings zu Hause schon gegessen, sodass ich keinen Hunger hatte.

Danach bin ich mit Maria, ihrer Mutter und ihrer Schwester zur Nachbarprovinz Nakon Phanom zu Miranda gefahren (ca. 1 Stunde). Von dort sind wir dann wieder zurückgefahren. Nachdem wir gegessen haben sind wir zum „Indochina market“ gefahren. Dort kann man alle möglichen Sachen aus Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia und Co. kaufen. Dort gibt es zum Beispiel Hosen und T-Shirts, Stoffe zum Nähen, Taschen, Küchengeräte, Massagegeräte, Elfenbeinschnitzereien, buddhistische Amulette, kleine Bronze-Buddhas und natürlich: Essen. Es ist echt bewundernswert, dass alle Sachen handgemacht sind. Das kann ich mir manchmal echt nicht vorstellen.

Diese Puppe stand vor einem Stand, der Stoffe verkaufte. Wir hatten echt Angst vor dieser Puppe.

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Der Markt war direkt am Ufer des Mekong Rivers, die Grenze zu Laos. Der Ausblick ist total schön. Nachdem ich nach Hause gekommen bin, hat mich meine Gastfamilie ein zweites Mal zu dem Markt gefahren. Als ich dann zu anderen Ufer geguckt habe, war dort ein wunderschöner Regenbogen. Einen so großen und farblich sehr klaren Regenbogen habe ich vorher noch nie gesehen. Nach fünf Minuten war er aber wieder verschwunden.

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Am Sonntag bin ich dann mit den anderen drei Austauschschülern, einem Thai-Jungen, einer japanischen Referendarin und dem AFS-Koordinator (Lehrer) nach Surin zur „Elephant World“ gefahren (um halb 6 sechs sollte ich fertig sein!). Das ist so etwas wie eine Farm für Elefanten. Dort leben ca. 200 Elefanten. Unser Lehrer hat uns erklärt, dass asiatische Elefanten viel schlauer sind als afrikanische. In der „Elephant Show“ haben die Elefanten z.B. „Männchen“ gemacht, getanzt, gemalt, Hula-Hub Reifen kreisen lassen, Fußball gespielt, Menschen mit ihren Füßen „massiert“ (Laurenzo hat sich getraut!) und Riesen-Dartpfeile geworfen. Danach sind wir auf den Elefanten geritten. Davon kann man echt seekrank werden. Das ist aber total lustig. Danach waren wir essen und sind zurück gefahren.Miranda macht einen Youtube-Blog über ihr Austauschjahr. Auf diesem Link könnt ihr uns in Surin sehen. Wenn auch das weiter interessiert könnt ihr auch die anderen Videos angucken.  ( http://www.youtube.com/watch?v=hFHiwf61xD0 )

Die "Massage" des Elefanten.
Die „Massage“ des Elefanten.

Am Montag war ein Feiertag: Der Geburtstag der Königin. Das heißt ich hatte keine Schule und konnte erst einmal ausschlafen. Später bin ich dann noch mit meinen Gastgeschwistern und Freunden meiner Schwester essen gegangen. Von außen sieht das wie ein italienisches Restaurant und auch der Name „Buono“ hört sich italienisch an. Es gibt dort auch Gerichte, die „typisch“ italienisch sind, wie Spagetti oder Eis. Allerdings würde ich es eher als Thai-Restaurant bezeichnen, da es dort auch viele Reisgerichte und „typische“ Thai-Desserts gibt und das Essen sehr scharf ist. Davon abgesehen schmeckt das Essen sehr gut.

Abends haben wir dann den Geburtstag der Königin gefeiert, der gleichzeitig der Muttertag der Thais ist. Für die Thais ist das wie eine Zeremonie. Es werden Kerzen angezündet und am Geländer festgeklebt (mit flüssigem Wachs). Dann wird auf das Feuerwerk gewartet und Happy Birthday gesungen. Der Muttertag wird am Morgen gefeiert. Es werden Karten übergeben und kleine Geschenke. Am Morgen war ich kurz bei einer großen Feier bei einem Haus bei uns in der Nähe. Dort haben wir einen Briefumschlag abgegeben. Ich weiß nicht was drin war, aber es ist auch traditionell in Thailand.

Es fühlt sich echt merkwürdig an, von allen angestarrt zu werden. Viele sind zu schüchtern mich anzusprechen, außerdem sprechen Thais ungern Englisch, auch wenn sie es können. Und natürlich denken alle ich kann kein Thai sprechen (was ja auch teilweise stimmt, aber die einfachen Sachen verstehe ich mittlerweile). Vor allem die Kinder und Jugendlichen schauen mich an, als wäre ich eine Außerirdische. Ich war echt froh, als wir dann wieder nach Hause gefahren sind.

In der Öffentlichkeit, z.B. auf dem Markt, im Einkaufszentrum, ist das nie so extrem. Aber auf so Feiern sind natürlich nicht oft Ausländer.


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