Thaiboxen, Thaimassage Kochen und Schwimmen

Heute war meine erste Stunde Thaiboxen.

Die Schule hat mir und Maria (ital. Schülerin) einen Lehrer zugeteilt, der uns Thaiboxen beibringen soll. Auch wenn er nur gebrochenes Englisch spricht, hat das doch ganz gut geklappt. Dummerweise war es heute sehr heiß. Die Turnhalle hat keine Türen (ist auch gut so, sonst würde es ziemlich stinken), sodass es innen genau so warm ist wie außen. Da habe ich mich schon gefragt, warum es in jedem Klassenzimmer eine Klimaanlage gibt, aber in der Turnhalle nicht (andersherum fände ich es logischer). Dazu noch Boxhandschuhe und man schwitzt schon im Stehen. Nachher muss ich ausgesehen haben wie eine überreife Tomate (ich habe vorsichtshalber nicht in den Spiegel geguckt…).  Damit durfte ich dann durch die ganze Schule bis zum Auto laufen…

Beim Kochen gucke ich meiner Gastoma immer mal über die Schulter, aber ich habe das Gefühl, dass sie einfach alles in den Topf schmeißt und keinem Rezept folgt (was nicht heißt, dass es schlecht schmeckt!). Vor einer Woche wurde mir Toast mit Fleisch (die Art kann man schlecht beschreiben, aber das war kein Fleisch am Stück und auch keine Wurst. Am besten passt glaube ich „getrocknetes, zerkleinertes Fleisch“) und vegetarischer Soße als „Sandwich“ serviert. Da habe ich angeboten „richtige Sandwiches“ zu machen. Daraus wurden dann Hamburger und Hotdog, da die Brötchen dafür einfacher zu beschaffen waren. Dazu gab es dann noch Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Hamburgersteak bzw. Würstchen, Käse und Ketchup, je nachdem worauf man Lust hat. Meine Familie war total begeistert. 😉

Am Samstag war ich das erste Mal bei einer Thaimassage. Allen, die das noch nicht ausprobiert haben, kann ich das nur empfehlen. Das ist super entspannend. Auch wenn sich das komisch anhört, sind die Fuß- und Handmassagen sehr empfehlenswert. An den Schulter/Rücken tat es teilweise ziemlich weh. (Und schon habe ich ein neues Wort gelernt: „jeb“ bedeutet unangenehm. Das wird man ständig zwischendurch gefragt. Und da ich nicht wusste, was das heißt, habe ich einfach immer mit „jeb“ (also ja) geantwortet. Ich dachte nämlich, das heißt: „Ist das so OK?“. Bis ich es dann zu Hause nachgeschlagen habe…)

Hier in der Nähe ist auch ein Schwimmbad. Das sieht aus wie ein riesiger Pool. Das Wasser ist überhaupt nicht kalt. (War auch nicht zu erwarten). Entweder ist das für Thais kostenlos oder meine Familie hat eine Jahres-Familien-Karte, denn wir alle haben nichts bezahlt.

Als ich Sonntagabend (gegen 7) von meinem Vater gefragt wurde, ob ich schwimmen gehen will, war ich schon ein bisschen verwundert. Aber das ist thailändische Kultur: Ich habe Lust auf schwimmen, also gehe ich jetzt, auch wenn ich in einer halben Stunde wieder nach Hause muss.  Wir sind ca. eine Stunde geblieben und dann Essen gegangen.

Viele Grüße aus Mukdahan

Eure Katja


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>