Mid-Term-Test und English Camp

Tut mir leid, dass ich erst heute schreibe, aber ich hatte gestern kein Internet.

Heute schreibe ich über die Mid-Term-Tests und das English Camp.

Von Mittwoch bis Freitag wurden an meiner Schule die „Mid-Term-Tests“ geschrieben. Das läuft da total anders ab als in Deutschland. Pro Tag wurden vier Test geschrieben, am Freitag „nur“ drei.

Der Zeitplan für Mittwoch war so:

Mathe     8.30-10.00

Englisch  10.00-11.00

Chemie   12.30-14.00

Thai         14.10-15.10

Die der anderen beiden Tage waren ähnlich. Aber ich vielen Fächern waren die Schüler schon vorher fertig, sodass sie länger Pause hatten.

Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass sich die Schüler sich bei den Test gut konzentrieren konnten.

Ich habe die Test nicht mit geschrieben, sondern mir nur angeguckt. Manche Sachen waren sehr leicht, z.B. mussten die Schüler in IT beantworten, wie man ein Fenster schließt oder den Computer herunterfährt. Andere fand ich sehr schwer. In Mathe standen da z.B. Zeichen aus denen man etwas herauslesen sollte. Für mich waren das aber nur Bögen und Kreise.

Nach den Mid-Term-Test findet immer eine Fahrt statt. Zur Erholung sozusagen. Das hieß zwar offiziell „English Camp“, aber die meiste Zeit wurde da Thai geredet.

Wir sind am Samstag um halb eins nachts mit dem Bus nach Khorat (eine andere Provinz in Thailand; 10 Stunden von Mukdahan entfernt) gefahren. Auch wenn der Bus nicht sehr gemütlich war, habe ich es doch geschafft ein bisschen zu schlafen. Am Sonntagmorgen sind wir zuerst ein Schloss besuchen gegangen. Das hat sich total von europäischen Schlössern unterschieden.  Das war sehr alt, sodass man das eigentlich nur noch „Ruinen“ nennen kann, aber man kann trotzdem noch ziemlich viel erkennen.

Ein Seiteneingang zum Schloss.
Ein Seiteneingang zum Schloss.
Das Hauptgebäude des Schlosses.
Das Hauptgebäude des Schlosses.

 

Danach sind wir zu einer Farm gefahren. Die amerikanische Austauschschülerin hat gesagt, sie fühle sich wie zu Hause. Ich habe nicht sonderlich viel verstanden, da die Führung auf Thai war, aber ich glaube da gibt es über 100.000 Kühe. Dort haben wir dann verschiedene Vorstellung besucht, in denen dressierte Tiere Sachen gemacht haben. (z.B. hat ein Hund Zahlen gelesen und ein Vogel ist Fahrrad gefahren). In dem Streichelzoo dort konnte man auch Rehe streicheln. Das waren allerdings andere Rehe als hier. Die waren ungefähr 1 Meter groß und sehr zahm.

Danach sind wir weiter in die Jugendherberge gefahren. Dort gab es Abendessen und danach noch eine Art „bunten Abend“. Dort haben wir Square Dance getanzt, dann gab es ein Quiz und danach wurde Karaoke gesungen (Thailänder lieben Karaoke). Auch wenn ich von den Liedern nichts verstanden habe, war das doch sehr lustig.

Am nächsten Morgen gab es sogenannte „Abenteuer“. Wir haben dafür Gutscheine für Tretboot, Paintball, Bogenschießen, Wasserrutsche und Ähnliches bekommen. In dem See, auf dem wir Tretboot gefahren sind, gab es sehr viele Fische. Wenn man den Finger ins Wasser gehalten hat, kamen alle angeschwommen, weil sie dachten es wäre Futter. Wenn man den Finger aber zu lange ins Wasser gehalten hat,  ihn nicht schnell genug rauszieht oder die Fische nicht sieht, schnappen sie danach (zum Glück haben die Fische da nicht sehr viele und spitze Zähne. Manchmal konnte man die Fische auch streicheln.)

Am Mittag sind zuerst zu einem Tempel gefahren. Der war total riesig und prachtvoll.

Das Hauptgebäude des Tempels.
Das Hauptgebäude des Tempels.

Danach sind wir weiter zu einer Nachbildung einer italienischen Stadt gefahren. Das sieht genauso aus, wie ich mir eine italienische Stadt vorgestellt habe. Maria und Lorenzo haben gesagt, dass es in Italien teilweise echt so aussieht. Die Gassen waren sehr klein und wenn man sich den Weg nicht gemerkt hat und das größer gewesen wäre, würde man sich hoffnungslos verirren. Da konnte man dann auch alle möglichen Sachen kaufen. Von „original italienischem Eis“ bis hin zu Kleidung. Dort habe ich dann erfahren, dass die Italiener sich gerne über Deutsche lustig machen, die Socken in ihren Sandalen tragen (Ich habe dazu nur gesagt, dass immer mehr Deutsche dass auch schrecklich finden. Vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen). Danach ging es in ein Einkaufszentrum. Das kann man mit dem Centro in Oberhausen vergleichen. Ungefähr gleich groß und auch viele internationale Marken. Dort haben wir festgestellt, dass es bei McDonalds in Thailand auch Reisgerichte gibt.

Wer kann das lesen? Das ist McDonalds in Khorat.
Wer kann das lesen?
Das ist McDonalds in Khorat.

Um sieben Uhr Abends sind wir dann zurück gefahren und um 2 Uhr Nachts an der Schule angekommen.

Heute Morgen bin ich und halb sieben aufgestanden und habe mich für die Schule fertig gemacht, aber meine Mutter hat gesagt, dass heute keine Schule ist und ich schlafen, soll. Also habe ich mich umgezogen und ins Bett gelegt. Ich bin erst wieder aufgewacht als meine Tante an der Tür geklopft hat und gesagt hat ich soll etwas essen. Als ich auf die Uhr geguckt habe war es schon halb vier Nachmittags. 😉

Ich hatte nicht erwartet, dass ich solange geschlafen habe.

Das ist in meiner letzten Woche so passiert. 😀


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