สวัสดีคะ – Mein Auslandsjahr in Thailand – Die erste Woche

Hey, willkommen bei meinem Blog über mein Auslandsjahr in Thailand.

Ich bin in Mukdahan, das liegt im Nordosten and der Grenze zu Laos. http://www.websanom.com/photo_E/isan_map_mukdahan.jpg

Da könnt ihr das ganz gut erkennen. Ich bin also nicht am Strand, aber dafür gibt es hier viel Wald, viele Reisfelder und ein paar Seen. Im Moment ist Regenzeit, das heißt am Nachmittag gibt es sehr starke Gewitter (morgens komischerweise nicht) mit Monsunregen. Durchschnittlich ist es hier 30-35 Grad warm mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Ich lebe auf einem Hof mit zwei Häusern, und einem Hühner-/Gänsestall (die laufen aber immer frei herum). Mit meinen Gasteltern, meinen Gastschwestern (13 und 2 Jahre alt) und meinem Gastbruder (10 Jahre alt) lebe ich in einem Haus und meine Gastgroßeltern mütterlicherseits leben mit der Schwester meiner Gastmutter in dem anderen Haus.

Obwohl mir gesagt wurde, dass ich das Thai-Programm bekomme, bin ich auf einer englischen Schule untergebracht (http://www.pccm.ac.th/indexenglish.php#). Sie heißt Princess Chulabhorn’s College Mukdahan und hat einen wissenschaftlichen Schwerpunkt. Also Physik, Biologie und Chemie. Dazu noch Vietnamesisch, Thai, Englisch, Sozialwissenschaften, Informatik, Sport und Mathe. Nur kulturelle Fächer gibt es leider nicht, aber ich werde mit meinem Advisor sprechen, sodass ich diese evtl. an einer anderen Schule besuchen kann. Wie an jeder anderen Thai-Schule wird hier eine Uniform getragen. Es gibt drei verschiedene. Die Sportuniform, die Pfadfinderuniform und die Schuluniform. Die Pfandfinderuniform wird an dem Tag getragen, an dem das Fach „Girl Guide“ bzw. „Boy Guide“ auf dem Stundenplan steht. Was da gelernt wird weiß ich nicht, weil das auf Thai ist. Die normale Schuluniform besteht aus einem wadenlangen blauen Rock und einer hellblauen Bluse für Mädchen.

Das erst einmal im Voraus.

Ich bin am Mittwochmittag in Bangkok im Flughafen angekommen. Dann hatte ich drei Tage Arrival Camp. Wir sind mit dem Bus vom Flughafen zum Hotel gefahren, wo wir untergebracht waren. Diese Fahrt war der einzige Teil, an dem ich etwas von Bangkok gesehen habe, weil wir während dem Arrival Camp im Hotel bleiben mussten und auch so den ganzen Tag Programm hatten. Das Hotel ist wie der Flughafen im äußeren Teil von Bangkok, sodass ich auch während der Fahrt Bangkok nicht richtig gesehen habe. Im Arrival Camp wurden uns dann noch einmal die wichtigsten Infos über Thailand, sowie Do’s und Don’ts beigebracht und am Sonntag ging es dann auf nach Mukdahan. 10 Stunden mit dem Auto quer durch Thailand. Da ich den meisten Teil der Fahrt verschlafen habe, soweit das in einem Auto möglich ist, habe ich auch dort immer nur Ausschnitte gesehen. Viel Wald, Hügel, Reis, Hunde, Märkte, ärmere Holz-/Wellblechhütten und direkt daneben moderne Häuser, in „westlichen“ Stil.

Abends sind wir dann irgendwann bei mir angekommen (in meiner Provinz sind noch drei Italiener (zwei Jungen, ein Mädchen), ein Spanier und eine Amerikanerin). Meine Gastfamilie hat mich total nett begrüßt und wir haben uns direkt gut verstanden. Alle können ein bisschen Englisch und meine Gastschwester geht auch auf die englische Schule mit mir. Von daher verstehen wir uns schon ganz gut. Die ersten Wörter, die ich hier auf Thai gelernt und behalten habe waren: lecker, sehr lecker, mag ich, mag ich nicht, möchte ich nicht so gerne, ich bin satt, ich bin sehr satt. Alle im Zusammenhang mit Essen. Auch als ich ankam war die erste Frage: „Hast du Hunger?“. Die Thais können ständig etwas essen und werden nie satt. Irgendwann kann man da nicht mehr mithalten (ich zumindest nicht). Bis jetzt haben wir auch nur ein paar Mal zu Hause gegessen, weil Essen gehen sehr billig ist. Für eine (sehr sattmachende) Suppe bezahlt man hier ca. einen Euro. Das ist billiger, als selbst zu kochen, nicht so aufwendig und geht schneller. Neben den üblichen Restaurants wie KFC (ja, gibt es hier auch!) gibt es dann noch die landestypischen mit dem typischen Thaiessen. Für mich heißt es dann immer: „mai pet“ Also nicht scharf. Aber selbst das „nicht scharf“ in Thailand ist scharf, also immer aufpassen.

In Thailand isst man zu jeder Tageszeit warm. Zum Frühstück gibt es Reis mit Fleisch, oder Spaghetti. Zu Mittag ist man in der Schule (die Schule geht von 8-16 Uhr). Erst hat man vier Stunden jeweils (3/4 Stunde Unterricht; ¼ Stunde Pause), dann eine Stunde Pause und dann noch einmal drei Stunden (gleiches Schema). Zur Schule schreibe ich später noch einmal, sonst würde der Blog hier nie enden… :D.

Am Montag waren wir die Großeltern meines Vaters besuchen und danach bei einem buddhistischem Tempel. Am Dienstag war mein erster Schultag.  So viel erst einmal.

 

Ich werde ab heute jeden Sonntag oder Montag schreiben (wahrscheinlich als Zusammenfassung der Woche). Die ersten Blogs werden etwas länger sein (ich habe hier schon nicht alles reingeschrieben, was diese Woche passiert ist, sonst wäre das zu viel geworden), weil alles neu ist, aber mit der Zeit werden die Blogs kürzer werden. Ich bemühe mich aber, immer möglichst viel zu erzählen.

Viele Liebe Grüße aus Thailand

Eure Katja

PS: Anbei sind noch ein paar Fotos.

Meine Gastfamilie und ich. Von links nach rechts: Mutter (Mä Boom), Schwester (Fo Fang (2)), Ich (Katja(15)), Schwester (Fang Chao (13)), Vater (Po To), Bruder (Fang Hao (10))
Meine Gastfamilie und ich. Von links nach rechts:
Mutter (Mä Boom), Schwester (Fo Fang (2)), Ich (Katja(15)), Schwester (Fang Chao (13)), Vater (Po To), Bruder (Fang Hao (10))
Meine Gastschwester und ich in Schuluniform mit meinem Gastvater
Meine Gastschwester und ich in Schuluniform mit meinem Gastvater

 

Die Sportunofrm unserer Schule.
Die Sportuniform unserer Schule.

6 Gedanken zu สวัสดีคะ - Mein Auslandsjahr in Thailand - Die erste Woche

  • Hey!:)
    Finde super was du machst, bin jetzt auch fertig mit dem Abitur und möchte ins Ausland gehen. War auch schon in THailand und nach deinem Blog rückt auch Thailand in meine engere Auswahl 😀 Weiter so. Hoffe du hast die Zeit genossen:)

  • Ein Auslandsjahr so weit weg ist echt mutig und super, dass du das gemacht hast. Die Welt bereisen ist echt toll und sich dann so einleben und wohlfühlen auch! Hoffe du hattest deinen Spaß dort und bereust keine Sekunde die du dort warst.

  • Den hatte ich auf jeden Fall! Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich mich sofort wieder für Thailand entscheiden! Für mich war das Jahr dort (fast) perfekt und mit fällt kein Grund ein, warum ich dieses Jahr bereuen könnte.

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