Madume go tswa South Afrika, Sithi molweni South Afrika

Nach 4 Monaten in Südafirka…

Mir geht es mittlerweile sehr gut, ich fühle mich in der Regenbogennation wohl und bin froh, mich für dieses Auslandsjahr entschieden zu haben. 

 

Motivation: 

Viele fragen mich, wieso ich mir das antue, wieso ich mich so quäle und ob es das wert ist. Ein Wort als Antwort reicht: JA!

Ein solches Jahr, das stellt sich bei jedem Freiwilligen ziemlich zügig heraus, ist entgegen aller Erwartungen wirklich nicht pure Freude. Der Zweck dieser Aktion dient nicht dem einjährigen Urlaub, wie man es manchmal von Menschen hört, die direkt nach der Schule beginnen zu studieren und einen für einen Faulpelz, und sich selbst für das Gelbe vom Ei halten. Es geht hierbei um die Erweiterung, um die massive Erweiterung des persölichen Horizonts. Um das Schaffen eines Bewusstseins für die Schattenseiten dieser Welt, die ironischerweise im Gegensatz zu Deutschland geradezu abartig viele Sonnenstunden abbekommen. Des Weiteren tritt man, trete ich hier für mein persönliches Ideal der internationalen Toleranz, Kooperation und Hilfsbereitschaft ein, indem ich in vielen unbezahlten Arbeitsstunden mein Bestes tue, etwas an der Situation in diesem Township zu verändern.

Auf der Vorbereitung sagte uns einer der Teilnehmer: „You are not here to change Africa. Nobody can change Africa. The only thing that we can expect from a single person, is to change another single persons life.“

Darum bin ich hier. Um mein Leben, mein Denken, mein Bewusstsein zu vertiefen. Aber vor allem um ein Leben zu verändern. Denn wenn das jeder tun würde… dann wäre die ganze Welt eine Regenbogennation.

Ich erlebe hier eine Zeit, die mich mein Leben lang prägen und mich zu einem neuen Menschen machen wird. Diese Veränderung werde ich zwar für immer in mir tragen, jedoch sind die Erlebnisse, die diese Veränderungen angestoßen haben auf ein Jahr verteilt und so zahlreich, dass man zwangsläufig einige vergessen wird. Deßhalb schreibe ich auch tagtäglich Tagebuch und sehr viele Berichte.

Ich hoffe, ich nerve euch nicht mit allen Berichten und falls doch, dann lasst es mich einfach wissen.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass ihr mein Handeln nachvollziehen könnt und mich versteht.

 

1. Oktober 2012 

Greetings from Soshanguve – South Africa 

Nun bin ich schon über zwei Wochen im Land des Regenbogens und habe einiges zu erzählen.

Beginnen möchte ich mit unserem OnArrival-Camp, der Gruppe und natürlich dem Flug.

Am 18. September hieß es für 16 deutsche Freiwillige „Goodbye Germany – South Africa here we come“. Um 18.30 Uhr sind wir zu viert von Stuttgart nach Frankfurt geflogen und mit allen anderen Freiwilligen weiter nach Johannesburg. So sind wir am Mittwochmorgen angekommen und wurden gleich von einem AFS-Betreuer empfangen. Die ersten Probleme gab es vor unserer Taxifahrt, da wir  zu viel Gepäck hatten und die Taxis zu klein waren. Zudem wurden wir gleich mal von einer Gepäckhilfe übern Tisch gezogen und haben ihm fürs „Nichts-tun“ viel zu viel Trinkgeld gegeben. Aber wir sind ja schließlich in Afrika – da ist das normal.

Als wir dann endlich in unserer Lodge nördlich von Joburg (Johannesburg) ankamen, waren wir alle sichtlich begeistert und erstaunt. Die Lodge war ein einziges Paradies, im nirgendwo gelegen und natürlich schön. Wir haben zum Teil in kleinen Häuschen, aber auch in Zelten genächtigt. In der Amadvala Lodge waren wir  Tage und wurden für die kommende Zeit nochmals von afrikanischer Seite vorbereitet. Da ich nur wenige der Freiwilligen kannte, war es auch eine gute Gelegenheit, all die anderen AFSer kennen zu lernen. Insgesammt sind wir 36 AFSer aus Deutschland, doch einige sind später oder auch früher geflogen.

Am Freitag hieß es nochmal Abschied nehmen und wir haben uns in alle Richtungen verteilt. Ob Kapstadt, Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth, Durban, Peter Maritzburg oder Soweto – alle größeren Städte Südafrikas sind dabei. Mit dem Auto sollten wir eigentlich zur Gautrain-Station und von dort aus mit dem Zug nach Pretoria. Doch Freddy, Lea und ich haben es nicht weit geschafft, da unser Auto nach wenigen Metern eine Panne hatte.

So saßen drei Weisse mitten auf dem Highway von Joburg nach Pretoria und wurden von allen Seiten angestarrt. Doch für die Afrikaner ist das alles ja kein Problem und so sind nach langem Warten noch andere Freiwillige dazu gestoßen, die eigentlich den gleichen Weg hatten und uns zufällig getroffen haben. Nach langem Veweilen auf der Straße im AFS-Office und in einer Minimall sind wir dann doch gut am Bahnhof angekommen und haben uns zu viert gemeinsam mit unserem AFS-Betreuer auf den Weg nach Pretoria gemacht. Am Bahnhof haben wir nochmal eine gefühlte Ewigkeit gewartet bis Freddys Gastmama uns abgeholt hat. Nach ungefähr 45 min Fahrt von Pretoria nach Soshanguve Block M bin ich endlich bei Mama und Papa Manzini angekommen. Schon als wir in meinen Block eingefahren sind, habe ich gemerkt, dass hier eher die Reichen wohnen und habe wirklich tolle Häuser gesehen – und das in einem Township. Freddy und ich konnten’s kaum glauben und ich hab mir Soshanguve auch viel kleiner vorgestellt. Aber in Wirklichkeit leben hier viel viel mehr Personen als in Esslingen beispielsweise. Schätzungsweise 200 000 Menschen.

Ich wurde von meinen Gasteltern und ihrer Tochter begrüßt und gleich damit überrumpelt, dass ich für drei Tage nach Pretoria gehe, damit ich die Stadt und die Familie der Tochter kennen lerne. Also war ich ungefähr 10 min in meinem neuen Zuhause, habe schnell Kleider zusammen gepackt und mich mit Papa M. und Silvia, der Tochter auf den Weg zurück nach Pretoria gemacht.

Bis Montag habe ich in einer winzig kleinen Wohnung Mitten in Pretoria gewohnt und diese schöne Stadt kennen gelernt. Es gibt sehr schöne Gebäude, das Union Building ist entzückend und auch der Großstadtflair ist deutlich spührbar. Wie auch in Jozi ist die Kriminalität nicht gerade gering und so muss man sehr sehr vorsichtig sein und sollte manche Ecken meiden. Trotzdem konnte ich mich mit den drei Kindern frei bewegen und habe einiges erlebt.

Ich war zwei mal in der Kirche und war wirklich überwältigt. Es war solch ein schönes Gefühl: Der Gesang, das Tanzen und die Besonderheit, dass ich die einzige Weiße war. Wobei ich in der einen Kirche nicht mal die einzige Weiße war, denn der Pastor war ebenfalls weiß.

Am Montag bin ich dann wieder zurück nach Soshanguve und habe mein Zimmer eingerichtet. Wir haben ein sehr großes Haus, schöne Räume und ein großes Außengelände. Das Ukukhanya Day Care Centre ist direkt vor der Tür und mit dem Haus verbunden. Somit ist mein Weg zur Arbeit äußerst kurz. Das hat Vor- aber auch viele Nachteile – darauf gehe ich später noch ein. Unser Haus ist sehr gut abgesichert und man muss erstmal tausend Schlösser öffnen bis man im Haus ist. Ich darf leider unser Privatgelände nicht verlassen, da es zu gefährlich ist und habe somit noch nichts vom Block gesehen. Ziemlich schade, denn somit kann ich meine Kurse in der Uni nicht belegen und habe bisher auch noch nicht viel von den verschiedenen Sprachen lernen können. Aber vielleicht wird das ja noch alles und ist bald alles möglich.

Papa und Mama Manzini habe insgesammt fünf Kinder und eine davon kommt im November aus den USA zurück und wird somit meine Gastschwester(22 Jahre). Aber auch sonst ist hier immer jede Menge Trubel und momentan schlafen fünf Enkelkinder bei uns und sind auch den ganzen Tag da.

Meine Gastmutter ist ziemlich krank und musste am Dienstag, an meinem ersten Arbeitstag ins Hospital. Mein Gastpapa ist Richter und kommt nur am Wochenende heim. Somit bin ich eigentlicht zurzeit immer auf mich allein gestellt und muss mich um Kinder, Haushalt und und und kümmern. Ich merke zunehmend, dass es wirklich eine sehr sehr schwere Phase ist, die ich durchzustehen habe. Doch ich bin optimistisch und denke mir immer, dass ich sowohl aus den positiven, als auch aus den negativen Erfahrungen  etwas Gutes machen muss und dass mir diese Lebenserfahrung niemand mehr nehmen kann. Es macht mich sehr stark, härtet somit ab und die viele Zeit, die ich zum Nachdenken habe, ändert oftmals meine Einstellung und prägt mich.

Ich hoffe, dass ich in einem Jahr als stolze Person zurück kehren kann, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und mit Lebensfreude, jeden Tag aufs Neue antreten kann.

 

Mein Ausflug nach Johannesburg: 

Nach einer Woche im Projekt habe ich schon einen Ausflug nach Johannesburg gemacht. Dort habe ich Jasmin und Marie, zwei andere Freiwillige in der AFS-Wohnung besucht und mit ihnen die Stadt erkundet. Ich war wirklich begeistert, habe mich manchmal aber trotzdem etwas unheimlich gefühlt. Wir waren gemeinsam im Kultviertel Newtown und haben das schöne Museum Africa besucht. Außderdem waren wir noch gemeinsam mit anderen Freiwilligen auf einem touristischen AFRICA-Market, der sich in Rosebank befindet. Man kann dort viele afrikanische Souvenirs, Kleider, allerlei Nahrungsmittel und vieles andere kaufen.

Es war ein wirklich aufregendes Wochenende und vor allem schön, all die anderen Freiwilligen wieder zu sehen.

 

Am Sonntag hieß es dann wieder zurück nach Soshanguve und zurück ins Projekt.

 

Und nun zu meiner Arbeit im Projekt: 

Es sind hier drei Betreuer für ca. 30 Kinder zwischen fünf Monaten und sieben Jahren. Die Kinder kommen alle aus sozialschwachen Familien und haben meist sehr sehr junge Eltern. Die Eltern können sich meist den Kindergarten nicht leisen und müssen arbeiten. So kommen die ersten Kinder um halb fünf morgens und gehen um 19 Uhr. Tagsüber bekommen alle Kinder hier Essen und werden bestens unterhalten. Das Day Care Centre ist zwar nicht riesig, aber ich denke, dass alle Kinder glücklich sind, hier zu sein. Die Arbeit mit den Kindern macht mir eigentlich auch recht viel Spaß und heitert mich auch immer wieder auf. Es ist zwar unglaublich anstrengend, wenn schon morgens um 6 Uhr die Kinder gewickelt werden wollen oder einfach nur schreien und die letzten auch am Abend noch mit einem spielen möchten. Das ist eben genau der Nachteil daran, dass ich so nah bin. Ich habe nie Feierabend und wenn ich mal mit den Kindern fertig bin, gibt es immer noch was zu tun und das Ende ist erst spät in Sicht. Daran muss sich auch bald was ändern, weil sonst halte ich das nicht durch 😀 So eine Power-Frau bin ich dann doch nicht.

 

Von meiner Seite auch noch ein paar Sätze zur südafrikanischen Kultur: 

Die meisten, die ich bisher kennen gelernt habe, sind sehr sehr freundlich und schließen einen gleich ins Herz. Hinzu kommt, dass man eigentlich immer alles teilt, was bei meiner Gastfamilie bspw. aber nicht der Fall ist. Als Weiße werde ich immer ganz genau angeschaut und bin immer was Besonderes. Die Kinder und auch die Eltern sind total nett zu mir und Mom Tando, so heiße ich hier, ist schon bei allen bekannt. Auch wenn sie mich noch nicht gesehen haben. Tando heißt Liebe und ist Swati – auf Sotho heißt es Buchie. Das Essen hier ist für mich ziemlich ungewohnt und bisher hat es mich nicht überzeugt. Sehr scharf, viel Fleisch und corn, also Mais in allen Variationen.

Am Donnerstag werde ich für fünf Tage Martin in East London, am Eastern Cape besuchen und melde mich erst danach wieder.

Mal schauen, was die kommenden Tage noch für Eindrücke bringen. Ich melde mich bald und hoffe, dass ich einiges zu berichten habe. Bis bald, viele Grüße aus Soshanguve

 

14.Oktober 2012 

Südafrika – Gegensätze zeigen sich 

Viele liebe Grüße aus Südafrika.

In den letzten vier Wochen habe ich unglaublich viel gesehen, einiges erlebt und solangsam bin ich auch wirklich im Süden Afrikas angekommen. Es fühlt sich nicht mehr nur wie Urlaub an, sondern wie meine neue Heimat, in der ich die nächsten Monate leben werde.

Leider fühle ich mich in meiner Gastfamilie, in Soshanguve und auch im Projekt immer noch nicht Zuhause. Doch an alles andere habe ich mich schon gewöhnt.

Vor zwei Wochen bin ich mit meinem Day Care Centre auf das „Heritage Festival – Fest der Kulturen“ gegangen und das erste mal die afrikanische Kultur mit Tanz, Kostüm und Musik kennen gelernt. Es war ein Fest, auf dem mehrere Kindergärten, Vorschulen und Schulen traditionelle Tänze aufgeführt haben und die einzelnen Kulturen verkörpert haben. Es war ein sehr schönes Erlebnis und ich war beeindruckt, welch gute Tänzer, Sänger und Trommler die Kinder waren.

Von dort aus bin ich nach Pretoria und am selben Abend noch nach Johannesburg. Mit zwei anderen Freiwilligen habe ich Johannesburg – Downtown, Newtown und viele reiche Vororte erkundet. Das Wochenende in Joburg hat mir sehr zu denken gegeben und ich musste lange über die krassen Gegensätze in dieser Stadt nachdenken. Johannesburg Downtown ist ein sehr gefährlicher Bereich der Stadt und man sollte diese Gegen als weiße Frau meiden. Da sich dort allerdings das Museum Africa befindet, haben wir uns zu dritt trotzdem in diese Gegend gewagt. Hatten keine Wertsachen dabei und uns so unauffällig wie möglich verhalten. So Angst wie an diesem Tag hatte ich aber schon lange nicht mehr. Wir wurden angegafft, angepfiffen und alle haben uns hinterher gerufen. Es war ein solch komisches Gefühl, dass ich hier hoffentlich nicht nochmal erleben werde. Doch das Museum Africa hat sich gelohnt. Da ich mich eben sehr für die Politik und Geographie des Lander interessiere, habe ich mir viel Zeit gelassen und die Karrikaturaustellung bewundert. Anschließend sind wir noch nach Newtown, das Szenenviertel Joburgs. Im totalen Gegensatz zu den sehr verschmutzten Innenstadt-Vierteln, in denen viele Menschen betteln, die Kriminalität sehr hoch ist, nur alte kaputte Autos herum fahren und die Häuser eingefallen sind, befinden sich am Stadtrand in und in den reichen Vororten Villen mit riesigen Gärten. Die 2 anderen Freiwilligen wohnen in Northcliff, eine Gegend, in der mehr Weiße wie Schwarze fahren und man sich wie in Amerika fühlt. Viele Autohäuser und eine riesige Mall prägen das Bild. Man merkt, dass die reichen Südafrikaner nach amerik. Vorbild leben. Aber auch die Armen haben einen amerik. angehauchten Lebensstil. Es gibt Nobel-Boutiquen, Bäckereien, Fitness-Studios und alles was man auch aus Europa kennt. Als ich am Sonntag nach Soshanguve in meinen Township zurück kam, musste ich diese Eindrücke erst mal verarbeiten und war irgendwie auch froh, weg von diesem Luxus zu sein.

In der darauf folgenden Woche, bin ich gemeinsam mit meiner Gastmutter durch unseren Township gefahren und überall konnte man das Elend beobachten. Hungernde Menschen, überall Müll, kaputte Straßen, Wellblechhütten, Straßenstände mit Gemüse, Obst und altem Schrott.

Doch lange blieb ich nicht im Township, denn ich musste von meiner Gastfamilie und meinem Projekt entkommen. Bin für 5 Tage ans Eastern Cape nach East London zu einem Bekannten meiner Familie gefahren. Im Vergleich zu den 37 Grad in Pretoria war es dort sehr kalt und ich bin bei 20 Grad und Regen fast erfroren. Es war sehr schön, das Meer mit Delfinen und Walen, zu sehen und eine ganz andere Landschaft kennen zu lernen. Das Tollste an allem war eigentlich, dass ich endlich mal am Strand bei Regen Joggen gehen konnte und mich frei bewegen durfte. Für zwei Tage bin ich dann noch in Addo Elephant Park gefahren und hatte endlich mal ein richtiges Afrika-Feeling. Es war sehr beeindruckend einen Elefanten 2 Meter vor mir zu sehen und all die Tiere zu beobachten. Zebras, Straussen, Antilopen, Hasen, Eulen, Knuts, Stachelschweine,Büffel, Nashörner, Löwen, alles bis auf die Giraffe war dabei. Die Nachtsafari war ebenfalls sehr spannend und die Nacht in der Nationalpark-Lodge auch.

Am Eastern Cape hatte ich ebenfalls einen typisch europäischen Lebensstil mit Nutella, deutschem Fernsehen, Internet und allem drum und dran.

Wir haben aber auch Familien im Township besucht und ich hatte einen wirklichen Kulturschock. Noch ärmer als in Soshanguve und das Elend erschien mir noch schlimmer. Ich konnte es kaum fassen und war wirklich ziemlich traurig an diesem Tag. Es hat alles an ein Entwicklungsland erinnert und vor allem war das schlimme, dass wir wieder zurück in die reiche Gegend Nahoon sind. Ich fühle mich zwischen beiden Seiten hin und her gerissen. Es ist interessant das ganze Geschehen aus dieser Perspektive zu betrachten, doch um ehrlich zu sein, macht mir das auch zum Schaffen.

Als ich wieder zurück nach Pretoria kam, war ich erst mal froh, in den Morgenstunden diese wunderschöne Stadt zu sehen. Pretoria ist wirklich sehr vielseitig und grün. Gerade jetzt wenn überall die lila farbenen Jacaranda-Trees blühen, ist es ein schöner Anblick.

Heute komme ich aus Johannesburg und Soweto, dem größten Township Südafrikas zurück. Soweto, ist der Township, in dem Nelson Mandela lebte und ist eine Gegend in Joburg, die sehr viele Touristen anzieht und sich zunehmend entwickelt. Es war zwar interessant diesen Township zu sehen, doch überall waren Toristen, die die Menschen im Township „begafft“ haben. Man kann hier richtige „Township-Touren“ buchen, bei denen man im Luxusbus durch Soweto fährt, um einen Eindruck von einem Township zu bekommen. Doch ich halte überhaupt nichts davon und finde diese Touri-Atrkation schlicht weg nur unverschämt. Ich habe mich nicht als Tourist gesehen, sondern viel mehr als Einheimische.

Denn genau das Gefühl habe ich mittlerweile schon. Ich fühl mich mit schon vielem sehr vertraut und das Urlaubsgefühl ist mittlerweile weg. Mit meiner Gastfamilie läuft es nach einigen Gesprächen besser, doch im Projekt bin ich immernoch sehr unglücklich. Habe mich schon an meine Organsitation gewendet und hoffe auf einen baldigen Projektwechsel. Ich befinde mich hier nach wie vor im Gefängnis und darf alleine keinen Schritt aus unserem Gelände wagen.

Ich bleibe vorsichtig und bin zuversichtlich, dass ich stark bleiben werde und all die negativen Eindrücke zu positiven Erfahrungen wandeln werde.

Ich bin guter Dinge und berichte euch bald wieder von meinem Township-Leben in Südafrika.

Genießt den deutschen Herbst für mich, eure Thando

 

1.November 2012 

Abschied, Umzug und ein neuer Abschnitt in Suedafrika beginnt 

Vorgestern genoss ich noch meinen letzten Rooibos-Tee in Soshanguve, saß in der Sonne und hatte Kindergeplapper im Hintergrund – heute bin ich voruebergehend bis Samstag in Johannesburg und fliege dann in meine neue Heimat East London.

In den letzten zwei Wochen hat sich so einiges getan und ich habe wieder sehr viel erlebt. Nachdem das Management meiner Organisation in meine Familie und in mein Projekt kam, stand fest, dass ich bald moeglichst ausziehen muss und woanders untergebracht werde. Es war ein langes Warten bis fest stand wohin ich kommen werde und ich habe alles drum gegeben, dass ich ans Eastern Cape darf.

 

Jetzt steht es fest: Das Hoffen hat sich gelohnt und am Samstag werde ich ins ca. 1000km entfernte East London ziehen. Dort werde ich an der President School teacher assistant sein und die Sportkurse mitgestalten. Darauf freue ich mich schon unglaublich und kann es kaum abwarten. Vor paar Wochen habe ich noch alle beruhigt und gesagt, dass alles gut wird. Und so kam es auch 🙂 Ich hoffe natuerlich, dass es genauso gut weitergeht.

Voruebergehend werde ich bei meiner Mutter ihrem deutschen Cousin und seiner Xhosa-Frau mit der fuenf jaehrigen Tochter Sekela in Nahoon leben.

Ich habe es nicht weit zum Strand und auch zur Schule kann ich laufen. Dort kann ich mich frei bewegen, einkaufen gehen und joggen – ich freu mich so auf diese Freiheit und um ehrlich zu sein, auch auf so manch typisch deutsches Verhalten. Wie zum Beispiel der morgendliche Kaffee, deutsches Fernsehen(wobei ich ja sowieso fast nie schaue), Internet, Telefon und Sauberkeit.

Doch bevor ich diesen Schritt gehe, moechte ich euch noch von den vergangen zwei Wochen erzaehlen.

Vorletztes Wochenende bin ich mal wieder nach Johannesburg gegangen, da meine Gastfamilie auf einer Hochzeit war und ich ohnehin nicht mehr arbeiten musste. Also war ich fuer ganze 5 Tage in Joburg und habe mich wie im Urlaub mit Freunden gefuehlt. So war es eigentlich auch. Freitags war ich das erste Mal abends weg und bin mit Jasmin und Marie auf einen Geburtstag von Brandon, einem Coloured. Die beiden haben hier schon viele Leute kennengelernt und bewegen sich in einer ganz anderen Welt wie ich im Township.

Sie leben in Northcliff/Cresta, einer der teuersten Gegenden Suedafrikas. Und dem entsprechend sehen hier auch die Villen, die Autos, die Bewohner und sogar die Mall aus.

Samstags sind wir in Parktown, ein weiterer wohlhabender Vorort Joburgs lecker fruehstuecken gegangen und haben uns eigentlich nur unter Weissen befunden. Es ist wirklich krass, wie viele Weisse in diesen Gegenden wohnen und wie vertaut ploetzlich die Umgebung ist. Es ist so typisch westlich, sehr sauber, gruen, ruhig und man fuehlt sich so weit entfernt von dem Entwicklungsland Suedafrika. Nach dem Fruehstueck hat uns Raedene noch durch die Bonzengegend gefuehrt und uns all die Villen gezeigt. Ich war sprachlos und um ehrlich zu sein, kann ich immernoch nicht ganz in Worte fassen, wie und was ich fuehlte. Es war jedenfalls ein komisches, bedrueckendes Gefuehl und ich habe mich nur gefragt: Wieso ist diese Welt so unfair? Die Spanne zwischen Arm und Reich ist mir noch nie so extrem aufgefallen, nicht mal in der Karibik. Natuerlich war es toll das alles mal gesehen zu haben, doch fuer mich steht fest, dass ich niemals dort leben moechte.

Am Sonntag hatte ich eine persoenliche Stadtfuehrung durch die Innenstadt Johannesburgs. Auch dort habe ich wunderschoene Gebaeude neben Baracken und stinkenden Strassenecken erlebt. Es gibt eine Strasse die Main Street, in der sich alle groesseren Firmen, Banken und vor allem der Mienensektor befindet. Damit sind Firmen gemeint, die mit Gold handeln und eben mit Mienenarbeit zu tun haben. Protzige tolle Gebaeude, sauber angelegte Vorhoefe und Gaertern.und teuer verspiegelte Fenster – so sieht die Realitaet in der Mitte Joburgs aus. Die Paralellstrasse ist verwuestet, es gibt viele Obdachlose und man fuehlt sich total unwohl. Was soll man dazu nur sagen? Ich habe mir viele Gedanken darueber gemacht, doch ich kann es immernoch nicht so ganz begreifen und brauche einfach noch etwas Zeit. Doch eins steht fest: Die Geschichte Südafrikas ist noch in jeder einzelnen Person tief verankert und man wird tag täglich damit konfrontiert.

Montag war Maries Geburtstag und wir hatten einen schönen Tag im AFS-Office im nationalen Büro meiner Organisation, in dem Marie arbeitet. Nebenbei haben wir über meine Zukunft, über das Projekt und alles Organisatorische gesprochen. Doch zu diesem Zeitpunkt, habe ich es noch für unmöglich gehalten, dass ich zwei Wochen später wirklich schon in East London sein werde.

Als es am Dienstag zurück nach Soshanguve ging, vergingen die Tage recht schnell. Ich habe sehr viel kochen und backen müssen, habe für alle Kinder Schultüten, Weihnachtskarten und Dekoration gebastelt. Letzten Samstag habe ich mich mit allen Pretorianern und Marie aus Johannesburg im National Zoological Garden Pretoria getroffen. Es war wie immer schön und wir hatten uns einiges zu erzählen. Der Zoo ist der einzige staatliche Zoo ganz Afrikas, sehr groß und einladend. Der Abschied von den anderen Freiwilligen tat mir aber schon weh, da ich in East London erst mal auf mich selbst gestellt bin und keine Freiwilligen um mich herum haben werde. Aber diese Herausforderung nehme ich gerne an und hoffe, dass ich schnell mit Einheimischen in Kontakt komme.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die letzten Tage in Soshanguve genießen konnte und ich mich im Guten von meiner Gastfamilie getrennt habe. Wie sich nach und nach rausstellte, kam ich zu einem unguenstigen Zeitpunkt und ich habe die Ehekrise meiner Gasteltern abbekommen. Doch alle haben sich bemueht, mir noch schoene Tage hier zu ermoeglichen und ich hatte wirklich tolle Momente. Auch wenn es mir hier oft sehr schlecht ging, bin ich froh, diese Menschen kennen gelernt zu haben und weiss, dass ich sie wieder besuchen kommen werde. Meine Gastmutter hat um mich geweint, sie haben mich beschenkt und ich glaube, dass sie mich auch wirklich in ihr Herz geschlossen haben.

Ach was ich noch los werden wollte: Ich habe mich Anfangs ueber einige Familienrituale gewundert, fand die Ansichten und den Glauben aeusserst komisch. Mittlerweile habe ich heraus gefunden, dass meine Gastfamilie in einer der groessten Sekten Suedafrikas ist. Sie nennt sich:

Ich hab hoffentlich nichts davon abbekommen, aber es was sehr interessant ein solches Geschehen zu beobachten. Das Problem ist eben, dass man damit nicht spassen sollte und vor solchen Sekten und deren Anhaenger meiden muss. Doch Sekten sind hier weit mehr verbreitet als in Deutschland und die Naturreligionen und Sekten aehneln sich oftmals sehr.

Eine Regel dieser Sekte ist zum Beispiel: Meide Weisse – und diese haben sie ganz klar gebrochen 😉 Das macht mcih sogar ein bisschen stolz, dass ich ihre Einstellung geändert habe. Aber sie hatten vor mir auch schon zwei weiße Freiwillige und eigentlich wollten sie mich ja nicht als Gastfamilie aufnehmen.

SCHWARZ und WEISS gehoert eben doch zusammen und wir sind alle EINS. Das muss man sich im Land des Regenbogens oft genug sagen, denn die Unterschiede sind immens. Mein Gastpapa meinte gestern ganz trocken: Normal putzen die Schwarzen fuer die Weissen, jetzt bist du eben die, die fuer uns putzt. Es war total herblassend und ich wusste gar nicht, wie ich reagieren soll. Ich finde diese Bemerkung zwar unverschaemt und war nicht gerade gluecklich drueber, aber daran merkt man, dass sich die Apartheid zum Teil umgedreht hat und die Hautfarbe viel zu viel ueber einen Menschen aussagt.

 

8.November 2012 

Wer haette es gedacht .. 

Nach 7 Wochen Suedafrika bin ich nach East London ans Ostkap gezogen.

Gerade sitze ich am Strand, geniesse einen leichten Wind und bewundere den genialen Sonnenuntergang.

Mein zweiter Tag in meiner neuen Heimat geht zu Ende und ich bin sehr gluecklich.

Nicht nur das Wetter ist prima, nein auch mein neues Projekt, die Familie und die Umgebung.

Meine ersten 2 Tage (eigentlich nur Vormittage) in der President Primary School vergingen schnell und ich hatte viel Spass. Ich habe einer Lehrerin dabei geholfen die Zweitklaessler zu unterrichten – das war eine Aufgabe!!39 ungehorsame Kinder, die von Erziehung glaub ich wenig abbekommen haben. Man muss dazu aber sagen, dass die meisten davon aus schwierigen Verhaeltnissen kommen und ihr trauriger Hintergund eine kleine Entschuldigung ist.

Die Lehrer sind alle sehr nett und kuemmern sich ruehrend um mich. Nach der Schule fahre ich, wie schon am Morgen, 6km an der Promenade entlang und durch den Busch, zur Schule – mit dem Fahrrad natuerlich 🙂

 

Mittags habe ich die Gegend erkundigt, gebacken und am Strand schon die ersten jungen Leute kennen gelernt. Alle waren Surfer und ich glaube es dauert nicht mehr lange, bis ich auf dem Surfbrett stehe. Dafuer ist der Strand bekannt und ums Surfen kommt man kaum rum.

 

Gestern Abend habe ich endlich wieder Fussball geschaut – wollte ja das Traumspiel Bayerns nicht verpassen 😉

 

Ich hoffe, dass ich weiterhin viele schoene Momente in  East London haben werde und melde mich bald wieder bei euch.

 

Soo genug der vielen Worte. Ich lade bald mehr Informationen über mein altes Projekt, meine neue Heimat und über die President Primary School hoch:

www.Johanna-in-Suedafrika.de (übrigens könnt ihr da auch Bilder sehen)

 

Ich wuensche euch schoene verschneite Novembertage und denke im Sommerkleidchen an euch 🙂

Eure Johanna

 

18.November 2012: 

Neuer Anfang, neues Glück 

Etwas misslungen – Fange neu an! 
Etwas nicht durchgehalten – Fange neu an! 
Dir wird es gelingen – Fange neu an! 
Durch wirst es durchhalten – Fange neu an!  

Als ich am 31. Oktober meine alter Heimat Soshanguve verlassen habe, bin ich erst mal für eine ungewisse Zeit nach Johannesburg gebracht worden. Gemeinsam habe ich mit Jasmin und Marie in Cresta/Northcliff gelebt und habe die Zeit im Büro meiner Organisation abgesessen und die Zeit mit den zwei Mädels genossen.

Als wir endlich einen Flug gefunden haben, sollte ich am 3.November von Johannesburg Tambo Airport nach East London fliegen. Doch es hat alles nicht so sein sollen glaube ich 😉 Angekommen am Flughafen mussten wir erfahren, dass mein Flug gestrichen wurde, da die Fluggesellschaft pleite ging. Ziemlich ärgerlich, da ich schon voller Vorfreude und Aufregung war. Doch dieser Tag blieb eine einzige Panne. Ich wurde von Raedene, Jasmin und Marie zum Airport begleitet und habe glaube ich selten so viel gelacht wie an diesem Tag. Mir blieb nichts anderes übrig und ich musste es mit Humor nehmen und den Tag genießen. Noch drei weitere Tage habe ich in Johannesburg verbracht und wurde um einige Erfahrungen reicher.

 

Samstags waren wir dann noch zu einem Braai eingeladen – mein erster typisch südafrikanischer Braai. Es ist vergleichbar mit einem Grillabend, aber eben doch nicht das Selbe. Viel verschiedenes Fleisch wird gegrillt, die Frauen bereiten in der Küche Salate und alles Mögliche vor, während die Männer sich um den Grill verteilen und meist über ‚Sport-Themen‘ sprechen. Es ist ein lang andauerndes Prozedere und wirklich schön. Auch ich als „eigentliche“ Vegetarierin habe viel Fleisch gegessen und den Abend sehr genossen. Ich bin schon längst keine Vegetarierin mehr und würde glaube ich ohne Fleisch auch nur schwer überleben – also stimmt es tatsächlich, dass die Südafrikaner Fleisch lieben und einen unglaublichen Fleisch-Konsum haben.

 

Unsere Gastgeber und auch die anderen Gäste waren Coloureds, also Farbige. Im laufe des Abends wurden wir ganz stark mit dem „Rassismus-Problem“ Südafrikas konfrontiert. Ich habe lange Zeit gebraucht um diese Eindrücke zu verarbeiten und denke noch heute oft darüber nach.

Es sind wirklich unsanfte Ausdrücke gefallen und die Stimmung des Abends war total gestört. Rassismus war und ist immernoch meiner Meinung nach das größte Problem Südafrikas und man sollte sich keine Scherze über Rassen erlauben  → zu diesem Thema komme ich aber nochmals.

 

Nach meiner Verlängerung bin ich am Dienstag den 6.November dann tatsächlich mit der Business-Class nach East London geflogen. Die Business-Class war meine Rettung, denn ich hatte sooo viel Gepäck (weiß gar nicht woher das kommt) und ich hätte mich alleine ohne einen guten Service niemals zurecht gefunden. Der Flughafen war ein reines Chaos, sehr beschäftigt und laut.

Demnach war ich sehr froh als mich meine neue Gastfamilie, die Familie des Cousins meiner Mutter, empfangen hat.

 

Das Wetter war gleich mal ein großer Schock, denn die Sonne war verschwunden und es hatte wieder 8°C weniger als in Gauteng. Das Wetter am Eastern Cape ist ganz unterschiedlich und wechselt ständig. Bisher hatte ich Glück und hatte kaum Regen. Das Wetter war eigentlich immer gut, aber ändert sich eben oft. Morgens regnet es manchmal und Mittags ist strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Dadurch dass es aber Küstenregion ist, windet es relativ viel und ist demnach nie zu heiß. Meiner Meinung nach ein sehr angenehmes Klima.

 

Da ich am Mittwoch meinen ersten Schultag an der President Primary School hatte, bin ich relativ früh ins Bett und habe mich schnell von meinem Umzug erholt.

Am nächsten Morgen bin ich dann zum ersten Mal die 12km-Strecke zu meiner Schule in Quigney geradelt. Herrlich – es ist zwar recht anspruchsvoll, da es Berg auf und Berg ab geht, aber der längste Teil ist entlang der Promenade. Wirklich wundeschön am Morgen den wilden Ozean und das Treiben East Londons zu beobachten.

Ich genieße jeden Morgen und auch meinen Rückweg am Mittag nach der Schule.

Mein erster Tag an der Primary School war sehr interessant und ich wurde mit Fürsorge und Liebe von all den 13 Lehrern empfangen. Die Schule ist so klein und geütlich, dass ich keinerlei Schwierigkeiten hatte mich gut einzuarbeiten.

Die erste Zeit habe ich eine Lehrerin in Klasse 2 begleitet, da sie 39 recht schlecht erzogene Kinder unterrichten musste. Die Kinder haben recht wenig Respekt und sind äußerst kompliziert. Meist kommen sie aus sehr armen Verhältnissen und haben eben eine ganz andere Erziehung als weiße Kinder in diesem Alter. Für die Lehrer, die weiß sind, ist das besonders schwer und oftmals nicht nachvollziehbar. Die Xhosa-Kultur ist sehr energiesch und implsiv – wenn man flüstert, denkt man sofort, dass gelästert wird.

Somit können sich die Kleinen in keinem angemessen Ton unterhalten und schreien extrem viel und laut. Außerdem sind Schlägereien, Diebstahl, Schwänzen und viele Ausdrücke an der Tagesordnung.

Rassismus ist auch in der Schule eine großes Problem. Man kann es kaum glauben, aber schon die Erstklässler beleidigen sich unglaublich verletztend. Die Klassen bestehen meist aus 5 schwarzen Kinder und 2, 3 Farbige und Weiße.

 

Man muss beachten hier gibt es 3 Farben und „farbig“ ist etwas anderes als schwarz: Es gibt die Weißen entweder Afrikaaner oder mit britischer, holländischer oder deutscher Abstammung, die Farbigen mit asiatischem, südafrikanischen Einfluss oder eben einfach nur eine Kreuzung von schwarz und weiß und die Schwarzen.

 

Ich wurde von Anfang an voll integriert und ich muss zugeben, dass es eine große Herausforderung war. Auch wenn die Unterrichtssprache Englisch ist, wird untereinander viel Xhosa gesprochen und ich verstehe eben nicht all die Streitgespräche. Doch mir gefällt es unglaublich gut und ich fühle mich richtig „angekommen“. Mein Schultag geht in der Regel von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr mit einer Pause.

Oft helfe ich aber nach der Schule noch beim Korrigieren von Klassenarbeiten, sitze noch mit all den Lehrern beisammen und habe selbst auch Afrikaans-Unterricht.

Afrikaans wird ab Klasse 2 unterrichtet und ich versuche einfach mit zu helfen. Ich lerne fleißig Vokabeln und versuche mcih Schritt für Schritt an diese Sprache heran zu tasten. Das macht sehr Spaß, da ich Mittags noch eine Kleinigkeit zu tun habe und mein Köpfchen sich auch mal wieder anstrengen muss.

Ich habe hier eine wichtige Erkenntnis gewonnen und sehe nun den Schulalltag aus der Lehrer-Perspektive. Sehr interessant das mal aus einer ganz anderen Sichtweise zu sehen und ich muss zuegeben, dass ich mittlerweile die meisten Lehrer verstehe und vielleicht auch das ein oder andere Verhalten in der Schule verändern würde. Aber man kann ja nichts rückgängig machen und es ist schon viel wert, dass ich mein Verhalten reflektieren kann 😉

Erst jetzt habe ich richtig gemekrt, wie sehr mir der Schulalltag eigentlich fehlt und das der Lebensabschnitt als Schülerin wirklich beendet ist. Einerseits schade, aber irgendwie auch aufregend 🙂

Mittags war ich oft am Strand, habe dem Meeresrauschen gelauscht, war spazieren, habe Hausarbeit gemacht und seit letzten Mittwoch gehe ich regelmäßig ins Lauf-Training. Die Distanzen sind zwar noch recht anstrengend für mich und ich muss erst mal wieder in Form kommen, aber so habe ich nahezu täglich etwas auf dem Programmpunkt. Und Sport hat mir tatsächlich unglaublich gefehlt.

Es dauert auch nicht mehr lange bis ich mich aufs Surfbrett stelle und das Leben in Strandnähe vollkommen ausnutze.

 

Die Gegend, also Nahoon und auch die anderen Stadtteile sind sehr schön. Es ist sehr sicher und man kann sich frei bewegen. Zum Strand ist es ungefähr ein Kilometer und ich wohne in der „Beach-Road“, also in der Straße, die zum Strand führt. In dieser Gegend sieht man fast nur weiße Menschen und die Immobilien-Preise sind hier enorm hoch, was wiederum bedeutet, dass hier nur Wohlhabendere leben.

 Letztes Wochenende waren wir in unserem Wochenendhaus in Butterworth, in der ehemaligen Transkei. Die Transkei war ein Homeland und gehört erst seit 1994, nach Südafrikas Wende, zu Südafrika. Das Gebiet ist sehr ländlich und vor allem natur belassen – es war sehr schön und ich habe den Blick in die afrikanische Weite sehr genossen.

Dieses Wochenende habe ich mir ein soziales Umfeld geschaffen und ich bin unglaublich froh darüber. East London ist ein Standort von Mercedes Benz und demnach sind viele deutsche Praktikanten für eine gewisse Zeit hier. Ich war bei ihnen zu einem Braai eingeladen und anschließend sind wir noch in einen Pub gegangen. Es tat richtig gut mal wieder weg zu gehen und vor allem mit Gleichaltrigen Kontakt zu haben. Gestern haben wir einen Pool bekommen und ich musste den Gärtners Anweisungen geben. Gar nicht so leicht, denn auch diese konnten kein Englisch.

Heute gehe ich mit den andern Deutschen Kanu fahren, was hier sehr populär ist. Kanu, Surfen, Joggen, Cricket,Rugby und Netball sind die Hauptsportarten dieser Region und werden auch in der Schule teils sehr gefördert. Ab Januar werde ich Mittags nach der Schule den Lehrern beim Unterrichten dieser Sportarten helfen – freue mich schon sehr darauf.

Auch wenn meine Erzählungen fabelhaft klingen, hatte ich hier schon Phasen, in denen ich etwas Heimweh hatte oder besser gesagt meine Familie, meine Verwandten und Bekannten vermisst habe. Das Leben in einer Deutsch-Xhosa-Familie ist sehr interessant aber auch ganz anders. Schwierig zu beschreiben, aber trotz vielen deutscher Gewohnheiten wie beispielsweise Ritter Sport, Kaffee, Nutella, deutsches Fernsehen,.. ist es schon sehr afrikanisch. Es ist total schön diese Erfahrung zu machen, aber man muss sich an alles eben erst mal gewöhnen. Dadurch dass mein Schultag so früh zu Ende ist, war ich eben sehr sehr viel alleine Zuhause und vielleicht kennt ihr das, aber wenn man nur mit sich selbst ist, wird es oftmals auch sehr schwierig.

Doch mittlerweile habe ich alles so hingenommen und genieße es wirklich. Ich habe mir ein soziales Umfeld geschaffen, im Projekt Fuß gefasst und sehe East London, Nahoon als mein neuen Zuhause an.

Und um ganz ehrlich zu sein möchte ich die Bundesliga-Live-Übertragung auch nicht missen 😉

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, 
sondern an das, was du hast. 
Marc Aurel, 121 – 181, römischer Kaiser 

 

Ich glaube ich uss mich auf Marc Aurel verlassen und einfach das was ich habe als Geschenk ansehen. Muss es schätzen, genießen und lieben.

Ich habe schon 2 von 9 Monaten hinter mir und wenn ich zurück blicke, veging die Zeit doch recht schnell.

 

Ich hoffe, dass ich weiterhin viele schöne Momente am Ostkap haben werde und die Zeit hier voll und ganz genießen kann.

Ihr hört bald wieder von mir. Ich grüße euch herzlich aus dem sonnigen und warmen Südafrika!!

PS: Ich habe neue Bilder hochgeladen und auf meiner SKY-DIVE Online-Bibliothek sind alle Berichte gesammelt und über 100 Bilder anzuschauen.

 

18. Dezember 2012

Wandern, Reiten und Rugby

Coffee Bay, Lesotho, PE

Heimat, Glück, Freude

Drei Monate sind nun schon vergangen und ich genieße jeden Tag im Süden Afrikas mehr.

Mittlerweile ist Dezember, es wird heißer, mein Alltag wird beschäftigter und die Zeit vergeht wie im Fluge. Nach sechs Wochen in East London, habe ich mich sehr gut eingelebt, in der Schule Anschluss gefunden, an die Familie gewöhnt und Freunde gefunden.

Mir geht es insgesamt sehr gut und ich bin sehr glücklich. Doch manchmal vermisse ich nach wie vor die Heimat und wäre gerade jetzt in der Weihnachtszeit gerne in Deutschland.

Doch um ehrlich zu sein, kann ich mir schon alles gar nicht mehr richtig vorstellen und ich fühle mich weit weg von Zuhause. Denke zwar viel an alle, aber ich bin eben doch weg vom Geschehen. Wenn ich Bilder vom Weihnachtsmarkt sehe, Schnee in den Nachrichten angekündigt wird und ich täglich die Tagesschau sehe, kann ich einiges schon gar nicht mehr nachvollziehen und bin dann doch auch froh bei 25-30 Grad am Strand zu liegen.

 

Mein Alltag schaukelt sich solangsam ein und ich bin unglaublich glücklich in der Schule zu sein. Alles macht sehr viel Spaß und die Lehrer sind herzlich und sehr liebenswert. Ich bin froh, dass ich hierher gezogen bin und vor allem nun ein Projekt habe, dass mir sehr gut gefällt. Mein Schultag ist meist sehr abwechslungsreich und so variiert die Unterrichtsphase von Grade RR (4-5 Jahre) bis hinzu Grade 3 (9 Jahre). Aufsicht habe ich in allen Klassen und auch sonst trage ich viel zum Wohlergehen der Schule bei. Sei es Großputz der Klassenzimmer, Wände streichen, Schulkonzert, Schulversammlungen, Abschlussfeste oder auch Ausflüge zum Pool und Strand. Heute war mein letzter Schultag und ich werde es die nächsten 6 Wochen sehr vermissen. Ende Januar heißt es dann wieder morgens früh aufstehen, arbeiten, … und den normalen Alltag bewältigen.

 

Heute kam kam das erste Mal ein bisschen Weihnachtsstimmung auf, da ich mit Stefanie, Anemarie und Ben, eine deutsche Familie, Plätzchen gebacken habe. Die Familie ist von der amerikanischen Firma Liam aus hier und ich gehe seit Wochen bei ihnen Baby sitten und verbringe viel Zeit mit der Familie. Es macht mir unglaublich Spaß und der Familienersatz ist oft auch sehr wertvoll. Zimtduft, Klerkerei und Weihnachtslieder haben mir somit einen wundervollen Ferienstart verschaffen.

 

Doch ich freue mich natürlich auch auf meine Ferien. In einer Woche werden Jasmin und Marie nach East London kommen und gemeinsam werden wir die Küste entlang nach Kapstadt reisen. Weihnachten werden wir mit zwei anderen Frewilligen in Plettenberg Bay, einer der schönsten Strände Südafrikas, verbringen.

Es wird sicherlich ganz komisch ohne meine gliebte Familie, doch ich bin mir sicher, dass ich dieses Weihnachten nie vergessen werde und es auch etwas Besonderes wird. Auf der einen Seite ist es mir mulmig zu Mute und auf der anderen Seite freue ich mich unglaublich. Silvester wird bestimmt auch wunderschön – gemeinsam mit vielenanderen Freunden aus East London werde ich in Kapstadt sein und dort am Kap der guten Hoffnung die Jahreswende feiern. Nach solch einem aufregenden, spannenden und erfolgeichen Jahr kann ich das Jahr 2012 mit guten Gewissen verabschieden und hoffe, dass 2013 alles in allem ebenso gut wird.

Am 6. Januar 2013 werde ich vermutlich wieder Zuhause sein und kann mit aller Ruhe das neue Schuljahr angehen :).

Und nun möchte ich euch von meinen letzten drei aufregenden, vielseitigen Wochen erzählen.

Vor drei Wochen bin ich mit den deutschen Daimler-Praktikanten für 3 Tage nach Coffee Bay, ca 5 Stunden von East London entfernt, gegangen. Es ist eine schöne Bucht in einer sehr sehr ländlichen Gegend und der Höhepunkt der Wildcoast. Wildcoast wird der Küstenabschnitt zwischen East London und Durban genannt. Wie der Name schon verät, ist das Meer sehr wild, man hat viele Felsen und durch die Kraft der Wellen, bilden sich in den Klippen Löcher und Buchten. Es ist sehr naturbelassen und man trifft auf die natürlich lebende Xhosa- Bevölkerung. Die Verhältnisse sind sehr arm, doch die Lebensfreude ist trotzdem vorhanden.

Wir haben eine tolle Wanderung an der Kste entlang gemacht und waren an den Klippen klettern. Es tat mir sehr gut die andern Deutschen kennen zu lernen und meine neue Provinz noch ein bisschen besser kennen zu lernen. Allein schon die Fahrt zeigt immer wieder unglaublich viel der wunderschönen Landschaft und ich bin auch nach dem 5. Mal noch fasziniert. Es ist einfach ganz anders und so schön. Sonntags haben wir noch einen gemütlichen Tag am Strand verbracht bevor wir die Rückreise nach East London angetreten sind.

 

Schon einen Tag später haben sich Martin und ich auf den langen Weg über die Drakensberge in KwaZulu-Natal in das Königreich Lesotho gemacht.

 

Die Tage in Lesotho und an der Coffe Bay waren ein Traum. Ich habe noch nie so ein Naturwunder gesehen und bin unglaublich froh diese Reise gemacht zu haben. Wir hatten sehr glück mit dem Wetter und konnten wandern, Pony reiten und uns einfach das Dorfleben in Lesotho anschaun.

Du wolltest ja genau wissen was wir gemacht haben. Also Dienstag sind wir über Kwazulu- Natal an den Sanipass in die Drakensberge gefahren. Traumhaft diese Drakensberge. Dann haben wir im der Sani Lodge Backpackers übernachtet und uns für den nächsten Tag einen Guide genommen. Mit ihm haben wir den Hudgonspeak (3200m) bestiegen und waren im höchsten Pub Afrikas – das war vielleicht mal ein Ausblick – wirklich gigantisch. Danach sind wir weiter in den Nord-Westen gefahren und haben noch beim Schafe Schuren zugeschaut. Auch wir haben unser Glück versucht, aber es war sehr anstrengend und ich bewundere die starken Männer sehr. Haben dann in einer Hütte, in der Mudamong Lodge ohne jeglichen Luxus und ohne Strom übernachtet. Haben uns das Dorfleben angeschaut und bewundert wie diese Menschen 100 Jahre zurück versetzt leben. Faszinierend!! Haben am nächsten Tag einen Pony Treck gemacht, was total Spaß gemacht hat. Sind dann weiter nach Katse gefahren.

Katse liegt im Nordwesten, also eigentlich ziemlich im Landesinneren. Dort hatten wir eine wunderbare Lodge, umgeben vom Katsedamm. Diesen haben wir dann am Freitag besichtigt und eine Tour durch Katse und den Damm gemacht-sehr interessant. Der Westen des Landes ist wesentlich zivilisierter als der Osten, da er mit normalen autos befahrbar ist und nicht so hoch liegt. Man hat sich schon wieder realitätnäher gefühlt und mir haben die Tage im Nichts dann auch gereicht.

 

Am späten Vormittag haben wir uns dann auf die lange Heimfahrt durch Freestate gemacht. Die Reise hat sich auf alle Fälle gelohnt und es war das Schönste, das ich bisher gesehen und erlebt habe. Ich dachte ich träume – wundervoll 🙂

 

Hier ein Tagebucheintrag vom 29. November 2012:

AFRIKA – fuer mich ein wahres Naturwunder

 

Es ist Ende November, die Tage werden laenger, es wird waermer, feuchter und ich fuehle mich im suedlichen Afrika besser denn je.

Am Dienstag haben Martin und ich uns auf die lange Reise ins Koenigreich Lesotho gemacht. Mit einem Allrad-Auto ging es durch das Eastern Cape und durch KwaZulu-Natal. Wir fuhren durch Umthata, die Heimatstadt Mandelas und ich habe die weiten Blicke in die wundervolle Landschaft genossen. Uebernachtet haben wir am Sanipass in den Drakensbergen, auf suedafrik. Seite. Gestern morgen sind wir dann das Abenteuer Lesotho angetreten. Insgesammt 15km gewandert und ich glaube die sensationellste Landschaft, die ich je gesehen habe, gesehen. Die Drakensberge und die …berge von Lesotho. Es war ein Traum. Ich kann dieses Bild gar nicht beschreiben, denn es war so unwirklich und viel zu schoen. Ich war so gluecklich hier zu sein und reflektiere hier oben auf 3200m Hoehe meine ersten Monate in Afrika. Wir sind nach der anstrengenden Wanderung in den hoechsten Pub Afrikas gegangen und haben die Natur auf 2873m beobachtet. Haben uns am spaeten Nachmittag auf die Weiterfahrt nach ‚Katse gemacht. Es waren zwar eigentlich nur 60km aber Wege und Strassen existieren im oestlichen Lesotho und fast in ganz Lesotho nicht. Also sind wir wirklch ueber Stock und Stein quer Feld ein gefahren und hatten ein tolles Abenteuer. Doch das Abenteuer ist noch nicht zu Ende und ich geniesse nach wie vor jede Minute.

Haben gestern auch noch eine Farm besucht und beim Schafe schuren zugeschaut und geholfen 😉 Haben es versucht besser gesagt. In einer gemuetlichen Lodge ohne Strom und ohne Essen haben wir im Nirgendwo uebernachtet und ich habe wie ein Murmeltier geschlafen.

Heute frueh waren wir sehr lange reiten und ich habe es ganz schoen unterschaetzt. Immernoch beeindruckt von meinem Umfeld bin ich in meinen Traumen geschweift. Danach hatten wir eine sehr lange Autofahrt(6h) ohne Strassen und Berg auf, Berg ab. Das war wieder sehr abenteuerlich und aufregend.

 

Nun sind wir in einer noblen Lodge mit suedafr. Fernsehen, Kaffee, Tee, .. und ich fuehle mich mal wieder wie in einer anderen Welt. Morgen geht es an den Katsedamm in Katse und geniessen nochmal einen Tag Lesotho. Am Samstag geht es dann zurueck in die Heimat und ich freu mich schon sehr 🙂

 

Und das ist genau das Gefuehl, dass mir sagt, in East London am richtigen Ort zu sein. Ich freu mich auf Zuhause, mein NEUES Zuhause East London. Ich freu mich auf die Schule am Montag, auf mein Zimmer, den Strand und auf viel mehr. Ich kann die Zeit geniessen und es warten noch einige schoene Dinge auf mich.

 

Am darauf folgenden Wochenende war ich wieder mit den andern Deutschen unterwegs und war auf einer Einweihungsfeier eingeladen. Das restliche Wochenende verging ganz gemütlich und ich hatte genug Zeit um mich auf die letzte Schul-Etappe vorzubereiten. Am Montag war die Abschlussfeier der Grade RR, dann eine Schuleversammlung aller Schüler, Klassenarbeiten, die jede Menge Aufsicht erfordert haben, Notenabgabe, Aufräumarbeiten und Organsitation des neuen Schuljahres. Nach einer zufriedenstellenden Woche sind wir Freitag Mittag nach Port Elizabeth, was 3 Stunden entfernt ist, gefahren. Waren dort beim Rugby- Sevens Weltcup. PE ist eine schöne Stadt mit schicker Promenade und eine großartigen Nelson Mandela Bay Stadium. Rugby hat mir sehr gefallen und ich habe fleißig “mein” Land Südafrika angefeuert. Es war sehr interessant, aber auch anstrengend. Die Spiele gingen den ganzen Tag und es hatte 30°C mit viel Sonnenschein.

Am Sonntag haben wir uns am frühen Mittag wieder auf den Weg nach Hause gemacht und ich bin noch fleißig mit Martin Joggen gegangen.

Ich freu mich schon unglaublich auf den nächsten Besuch und meine Weihnachtsreise. Marie und Jasmin kommen am Sonntag aus Johannesburg und gemeinsam werden wir ab dem 19. Dezember die Gaden Route entlang bis Kapstadt reisen. Dort werde ich mich den East London-Daimler-Freunden anpassen und mit ihnen gemeinsam am 6. Januar wieder zurück sein. Ich hoffe es wird eine tolle Reise, mit viel Erholung, viel Spaß und natürlich vielen Erlebnissen.

 

Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventszeit, besinnliche Weihnachtstage und erfriert mir nicht im bitterkalten Deutschland.

Und meine aktuellen Bilder: https://skydrive.live.com/?sc=photos&cid=116c55a299aa58a8#cid=116C55A299AA58A8&id=116C55A299AA58A8%21212&sc=photos

 

 


Ein Gedanke zu Madume go tswa South Afrika, Sithi molweni South Afrika

  • Hey Johanna!
    Bin hier gerade durch Zufall hergekommen. Wie schön es immer ist zu lesen, dass es dir/euch gut geht! 🙂 Unglaublich, dass ihr jetzt schon ein halbes Jahr weg seid… Schick mir mal ein paar Sonnenstrahlen aus Südafrika nach Deutschland!

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