Zum Tag der ungarischen Literatur

Heute vor langer, langer Zeit schrieb ein sehr, sehr wichtiger Mann etwas auf ein Stück Papier. Tja, und nach diesem Mann sind jetzt einige Gebäude benannt und das WAS er damals aufschrieb, erfüllt heute die Herzen einer Nation.
Die Geschichte der Ungarischen Nationalhymne.

1823 am 22. Januar vollendete Ferenc Kölcsey sein Gedicht „Himnusz“. Mit acht Strophen und einem sehr großen Tonumfang finde ich den einfachen und sicher für euch leicht zu verstehenden Titel passend ;).

Warum ich das jetzt schreibe?

Heute vor Beginn der Deutschstunde kam ich in den Genuss eine, zu diesem wichtigen Tag aufgenommene Kassette, über das Schulradio zu hören, inklusive Ausschnitte aus der berühmten (ungarischen) Literatur. 🙂

Leider hatten vorher einige Scherzkekse die in jedem Klassenzimmer angebrachten Lautsprechanlagen ausgesteckt, weshalb wir den Anfang verpasst haben.

Anscheinend geschieht das jedes Jahr und anscheinend konzentriert sich das Interesse der Schüler auch eher auf die Demontage der Lautsprecher, als auf Literatur. Aber so bekam unser Größter wenigstens die Möglichkeit, etwas Sport zu treiben und die Anlage oberhalb der Tür wieder in Betrieb zu setzten.
Und ich habe wieder etwas über die Ungarn gelernt. 🙂

Insgeheim glaube ich ja, dass es durchaus Schüler gibt, die durch solche Wir-stecken-die-Lautsprecher-aus-Aktionen den Anfang der Kassette noch nie gehört haben.

Was ich schade finde, denn manchmal empfinde ich den Stolz der Ungarn auf ihr Land, ihren Hymnus und ihre Bücher als etwas, woran Deutschland sich ein Beispiel nehmen könnte.

Ihr könnt ja mal darüber nachdenken.

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Goethe

Liebe Grüße aus Ungarn von Alice

 


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