Man gewöhnt sich so langsam dran…

Jetzt ist es schon fast einen Monat her, dass ich hier her gekommen bin. Auf meiner „großen Reise“ geht es mal langweilig, mal aber auch sehr schön her. Ich hab mittlerweile schon so viel erlebt und so viele Leute kennengelernt, dass mein Hirn das fast nicht mehr verarbeitet oder abrufen kann. 😉

In der Schule läuft es ganz normal, wie es auch in Deutschland laufen würde, entweder langweilig oder man interessiert sich für das Thema. Außerhalb der 75-minütigen „Stunden“ schwätzt man auch ein bisschen mit kennengelernten Finnen wie Toni, Paavo, Anneli, Anni, Linnea und anderen mit für deutsche bizarre Namen. Man bekommt hier mitten in der zweiten Stunde eine halbe Stunde frei, um sich in der Mensa ein kostenloses Essen auf den Teller zu schaufeln und sich ein Glas mit Milch oder Leitungswasser zu füllen.

Jetzt zu meinen etwas interessanteren Erlebnissen!

In der vergangenen Zeit war ich jetzt schon 3mal in Helsinki. Ich finde diese Stadt sehr schön… wenn es nicht gerade regnet! Naja, auch das gehört in jedes Land. Man kann nicht alles schön haben. 😉

Es gab immer besondere Ereignisse zu sehen. Vom ersten hab ich schon beim letzten Mal berichtet. Mein zweiter Aufenthalt war wegen der X-treme Carshow! Es waren viele hochgetunte und feinlackierte Fahrgestelle dabei, vom LKW bis hin zum „Tretauto“. Beim dritten Mal war dann ein Feuerwerks-Wetbewerb! 5 Künstler brachten ihre Darbietungen in die Luft und es wurde entschieden, wer davon die feurigste und schönste Show konstruiert hat. Dabei gabs einen schön warmen Kakao und eine für deutsche Verhältnisse schlechte Wurst…

Letztes Wochenende verschlug es mich auch noch sehr weit nördlich in die Nähe von Kokkola (467km Entfernung, 6h Autofahrt)! Dort waren wir bei Hilkkas Mutter untergebracht. Sie war auch sehr nett, aber ich interessierte mich mehr für ihren Hund Kalle. Er ist nämlich immer aus dem Häuschen, wenn er nach dem Gassi gehen ein Stück altbackenes Brot zum Beißen bekommt.
Im Laufe des Wochenendes lernte ich dann auch noch meine Gastonkel, -tanten, -großtante, -großonkel und sogar meine Gasturoma kennen (98 Jahre!!!).

Am schönsten fand ich aber das AFS Arrival Camp. Ich hab die vielen netten anderen Austauschschüler aus meiner Region kennengelernt. Sie kamen aus Mexiko, Italien, Japan und ein Mädchen kommt sogar aus Neuseeland! Wir haben viel gemacht, z.B. Pulla gebacken oder auch gegrillt. Wie gesagt, es war richtig schön. 🙂

Also man könnte sagen, dass ich reichlich beschäftigt bin. Ich bin soo gespannt, was alles noch kommen mag. Bis jetzt bereue ich es immer noch nicht, nach Finnland gekommen zu sein und das ist auch gut so!

Bis zum nächsten Eintrag! 😉

Euer Lucas


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