Stillgestanden, rechts, kehrt – meine Schule

Ich muss sagen, die Schule hier ist anstrengender, als ich dachte. Aber ich muss auch sagen, dass sie ein Ort ist, an dem so ziemlich jede irdische Unterart und Variation des Homo sapiens sapiens anzutreffen ist.

Dabei erwecken nicht nur die fehlenden Justin-Bieber-Frisuren meine Aufmerksamkeit. Nein! Es scheint mir gar, dass ich noch nie auf einer Schule war und keine Ahnung habe, was ich eigentlich hier tue.

Andere Länder, andere Schulen. 😉

Nur ein Beispiel, dass unter anderem auch zu meiner allgemeinen Verwunderung über diese ungarische Schule geführt hat, heute haben wir in Sport patroulliert. In einer, zweier, dreier Reihen, halbe Drehung, Wende,…..

Und alles unter natürlich ungarischer Anweisung. Diese 20 Minuten waren sehr lang, und immer mal wieder gab mir einer meiner Klassenkammeraden einen leichten oder auch beherzteren Schubs auf die richtige Position, damit ich nicht den kompletten Ablauf zerstört habe….(nicht so gut)

Wenn ich gerade von Klassenkameraden spreche, die hatten heute ihre teilweise erste Deutschstunde, nicht in diesem Jahr, sondern in ihrem Leben! (Guten Tag!/Ich heiße xy./Gute Nacht!)

Es war…lustig :).

Alle sind sehr nett zu mir, und meine Nebensitzerin Barbie hat mich sogar eingeladen, mit ihr ungarisches Essen zu kochen.

Viel gesehen habe ich von meiner Stadt noch nicht, aber immerhin hatte ich heute zum ersten Mal ein Mensaessen, dass gut geschmeckt hat. Aber viel wichtiger:

Heute habe ich endlich mal wieder Salat gegessen. Eine Seltenheit in einem Land, dass Grünes beim Essen scheinbar nur in Form von allseits beliebten und ständig verspeißten Essiggurken kennt.

Ich meld mich wieder, sobald ich euch ein nettes Foto von Debrecen liefern kann.

Liebe Grüße eure Alice


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