Ostern in Teresópolis

Wir sind über die Ostertage, die hier sogar von Schule zu Schule unterschiedlich sein können, in meinem Fall von Donnerstag bis Sonntag, nach Teresópolis gefahren, um unsere „Oma“ zu besuchen. Am Donnerstag waren wir den ganzen Tag lang unterwegs und nach der Ankunft gab es dieses Familienzusammentreffen, bei dem Jeder Jeden umarmt, Küsschen hier, Küsschen da, „aaaaach, wie lang ists her…“ usw., was man eben aus jeder größeren Familie kennt.

Nachts haben wir aus dem Apartment unsrer „Oma“ ein regelrechtes Matratzenlager gemacht – wir waren schließlich 11 Personen…-: die beiden anderen Austauschschülerinnen (Emilie aus Dänemark, auch mit AFS hier, und Mareike aus Deutschland, mit yfu…) meine gleichaltrige Gastschwester und ich im „Jungsschlafzimmer“ des Apartments, meine Gasteltern und andre Gastschwester im kleinen Arbeitszimmer mit Schlafsofa und Matratze, meine beiden Cousins mit Matratzen im kleinen Zimmerchen neben der Küche und der Rest auf den Sofas und auf Matratzen im Wohnzimmer… in Deutschland undenkbar!!! 😀

Am Freitag sind wir nach dem Frühaufstehn und in der Küche das Frühstück zusammensuchen, in den Nationalpark „Serra dos Orgãos“. (Man sollte sich übrigends besser NICHT als Ausländer erkennen lassen: Da verdoppelt bis verdreifacht sich der Eintrittspreis nämlich!!!)

 

Dort haben wir in einem „Pool“ mit eiskaltem Quellwasser und in einem Fluss mit vielen Stromschnellen und rauen Felsen gebadet, gepicknickt, als der Rest der Familie auch dazugestoßen ist, und sind ein bisschen den Berg hinaufgewandert. Von oben hatte man eine Aussicht über das gesamte Tal!!!

Das Tal <3Danach sind wir nach Hause – und das genau im richtigen Moment: Kurz darauf hat es angefangen, wie wild zu schütten… in den Nachrichten haben sie sogar Bilder von Erdrutschen ein bisschen außerhalb von Teresópolis gezeigt. Aber dort sind die Häuser auch sehr instabil… Doch sogar vor unserem Hausblock hat sich ein regelrechter See in der Straße gebildet…

Am nächsten Morgen waren zum Glück alle Spuren des Unwetters verschwunden, doch in einigen Straßen mussten die Läden das gesamte Inventar auf die Straße stellen und waschen oder trocknen, da das Wasser eingedrungen war…

Am Samstag sind wir einem Geheimtipp gefolgt und sind in die nahen Berge, einen rauschenden Fluss-Wasserfall suchen und sind dabei auf ein mysthisches „Museum der Zukunft“ mitten im Wald gestoßen…
Das Wasser des Wasserfall-Flusses war eiskalt, dennoch sind wir alle wagemutig hineingesprungen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!!! Wenige Menschen außer uns und ein Naturspektakel <3

Gegen Ende des Tages sind wir nach Campos zurückgefahren und wir Jugendlichen haben eine Imbissbude gesucht und mit einem Jungen getroffen, der jüngere Bruder der Studentin, die in Campos im oberen Teil des Hauses wohnt. Er hatte Campos schon Neujahr besucht für 1Woche.

Am Sonntag haben wir unsere 7 Sachen gepackt und sind früh aufgebrochen, ein Teil mit dem Bus, der Rest mit Auto und haben einen Umweg über Rio geschlagen, bevor wir nach Campos zurückgekehrt sind.

MINHA GALERINHA AMADA

 In Rio haben wir zu Mittag gegessen und meine Gastmutter, mein Cousin, meine Cousine und eine Freundin meiner Gastmutter sind nach Lapa, die berühmten „Arcos da Lapa“ und die „Escadaria de Selaron“ ansehen.



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