Aufgeschlossen und interessiert!

Nach gut einer Woche haben wir uns schon ganz gut aneinander gewöhnt. Ich habe Angst es laut auszusprechen, aber es läuft recht easy…. Aber psst nicht zu laut….. In einer kleinen Ecke meines Kopfes taucht immer wieder das Befürchtungs-Männchen auf 😉

Sofia ist bisher sehr pflegeleicht und läuft in unserer Familie einfach so mit. Sie geht schon einige Tage zur Schule, d.h. um 6.30 Uhr aufstehen und um 7.30 Uhr das Haus verlassen. Zusammen mit ihrer Gastschwester wackeln die beiden jeden morgen zur Schule, die meistens nicht vor 15.00 Uhr endet. Hungrig und etwas abgespannt kommt sie dann nach Hause, ein Lächeln im Gesicht und bei der Frage: „Na, wie war’s?“ heißt es immer „Gut!“ – Nun ja, dem wird wohl so sein. Die Lehrer in unserer Schule sind sehr begeistert von Sofia und ihrem Herkunftsland, und es passiert schon mal, dass sich ein Lehrer eine Schulstunde lang nur mit Sofia unterhält und alle möglichen Fragen über Paraguay stellt.

Wir bzw. ich spreche(n) in 3 Sprachen – oft verknüpft in einem Satz !!! mit Sofia. Wir nennen das, ja wie könnte man das nennen, wenn ich Englisch-Deutsch-Spanisch vermische? Spengleutsch vielleicht?  Zur Zeit lerne ich Spanisch und Sofia amüsiert sich köstlich über meine Aussprache – ein bisschen Spaß muss sein.

Wir sind überrascht, dass Sofia bisher alles, was ich gekocht habe, anstandslos auch probiert hat. Das eine oder andere war dabei, was ihr nicht schmeckte, so z. B. Heringsalat mit Pellkartoffeln oder Kaiserschmarrn, aber wichtig ist doch – sie hat’s probiert.

 

 

 


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