Back to the roots

Erst einmal eine riesige Entschuldigung, dass ich geschlagene 3 Monate nicht geschrieben habe! Ich weiß, dies ist durch nichts zu verzeihen, aber ich möchte euch erklären warum: Nach meinem dritten Artikel hier, wurde ich gefragt, ob ich nicht für Spiegel Online schreiben will…Ja und nun schreibe ich für Spiegel Online, in einem Blog, abwechselnd mit 3 anderen Austauschschülern. Sie sind auf den Farör Inseln,  in Japan und in den USA.

Kaum habe ich dort einen Blogeintrag geschrieben, bekomme ich eine E-Mail von meiner Redakteurin bei Spiegel Online. Das ZDF würde mich gerne einen Tag in Russland begleiten…

Das ist es, was mich in den letzten Monaten beschäftigt hat, dann habe ich noch die Familie gewechselt und noch der ganz normale russische Alltag. Ich weiß wirklich nicht, ob das normal ist.  Macht euch keine Sorgen, ich bin glücklich. Ich kann immer noch sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war. Okay, es gibt viel zu erzählen, aber ich werde das in verschiedene Blogeinträge einteilen. Dieser hier soll sich nur darum drehen, warum ich zurück gekehrt bin.

Hier schreibe ich spontan, was ich denke. Hier hat alles angefangen. Ich habe AFS das alles hier zu verdanken. Hier sind die Leute, die sich ernsthaft mit der Sache „Austauschjahr“ beschäftigen.

Wisst ihr was, ich möchte euch einfach nur danken, für alles.  Euch allen, die das lesen, für eure Aufmerksamkeit. Danke! Auf Russisch ist das спасибо-spasiba! Die Russen sagen das ganz weich, das „spasi“ ist nur ein Zischen und dann das „ba“ ein Ausrufezeichen. Ich sage das hier sehr oft, Russen-untypisch oft. Aber das macht mir überhaupt nichts aus 🙂

Ich bin froh über die Chance,  mehr Menschen erreichen zu können. Russland hat es verdient, ich mache das für all die lieben Menschen, die hier sind. Für meine russischen Freunde. Für mehr Chancen. Ich will, dass russische Menschen größere Chancen in dieser Welt haben. Dass man ihnen ohne Vorurteile begegnet, die ohnehin nicht stimmen. Ich habe lange darueber nachgedacht, ob es richtig ist mein Austauschjahr zu einer Art „Pressearbeit“ zu machen. Vielleicht ist das eine Sache bei der ich gar keine Wahl habe-ich liebe es zu schreiben, auch wenn es manchmal anstrengend sein kann.

Vielleicht habe ich die Chance etwas zu verändern, ich möchte es wenigstens versuchen.

Jetzt habe ich genug Spannung erzeugt, den ersten Artikel findet ihr hier: http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,788881,00.html


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