Pech, Pech und…

nochmal Pech. Es ist mal wieder genau das passiert, was nicht hätte passieren sollen. Mein Abflug wurde verschoben, das Visum ist noch immer nicht in Sicht. Als es nur noch drei Tage bis zur Abreise waren, konnte ich es schon kaum aushalten, aber inzwischen sind es wieder 10 geworden 🙁 Wir haben die Unterlagen fürs Visum erst so spät aus Afrika bekommen, dass wir das Visum erst sehr spät beantragen konnten… Tja, und jetzt sitz ich hier. Ich hoffe wenigstens, dass das Visum bis zum 15. da ist, sonst heißt es wieder: warten. Was mich allerdings wieder etwas aufmuntert, ist der ungebrochene Optimismus meiner Gastfamilie… „Come one relax!“ war das Erste, was sie zu der neuen Info, dass der Abflugtermin verschoben wurde, gesagt haben. 

Also habe ich den Rat ausnahmsweise mal befolgt und die restliche Zeit sinnvoll genutzt. Ich habe meinen Koffer gepackt, mit den Sachen, die ich nicht mehr brauche. Ich hab die Gastgeschenke eingepackt und mit Namen verziert, mein Zimmer ausgeräumt für den demnächst ankommenden Gastschüler meiner Mutter, angefangen meine Wäsche zu waschen, mich nach den Gepäckverordnungen für Inlandsflüge in Südafrika erkundigt (was ich übrigens jedem empfehlen kann, denn längst nicht jede Fluggesellschaft lässt 23kg Gepäck zu), mit meiner Gastfamilie geskypet und und und…

Die Telefonate waren bisher immer sehr lustig. Mir wurde zum Beispiel erklärt, wie meine Schuluniform aussehen wird und was ich dafür mitbringen muss. Eine dunkelblaue Strumpfhose, graue Kniestrümpfe und weiße Socken werden demnächst wohl auch ihren Weg in meinen Koffer finden müssen. Wie? Keine Ahnung. Woher kriegt man bloß graue Kniestrümpfe? Potthässlich, aber insgesamt freue ich mich auf die Schuluniform. Endlich bleibt mir das ewige vor-dem-Schrank-stehen erspart und ich kann mich mit ein paar einfachen Handgriffen fertig machen und zur Schule aufbrechen. Alles in allem werde ich das nächste Jahr jeden Tag einen hellblauen Rock, ein blaues Poloshirt und einen hell-dunkelblau gestreiften Blazer tragen. Im Winter die dunkelblaue Strumpfhose dazu, im Frühling und Herbst die Kniestrümpfe und im Sommer die Socken. Schöne Sache.

Eigentlich waren das bis jetzt die neusten Neuigkeiten, mit denen ich auf den neuesten Stand bringen wollte. Jetzt werde ich mich an die Arbeit machen und alles in unserem Häuschen mit kleinen Kreppsteifen bekleben und auch noch draufschreiben, was der beklebte Gegestand sein soll. (Für den Austauschschüler versteht sich, und sogar mit spanisch-deutscher Übersetzung! )

Viele Grüße, bis zum nächsten Mal und dann hoffentlich WIRKLICH in Mosselbay 🙂


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